IAMSTR® Nutrition Magazin

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Frühstück – die wichtigste Mahlzeit am Tag?
Gesundheit

Frühstück – die wichtigste Mahlzeit am Tag?

In der heutigen schnelllebigen Welt verzichten immer mehr Menschen auf das Frühstück. Ob aus Appetitlosigkeit, Zeitmangel oder durch Ernährungspraktiken wie Intervallfasten. Das Auslassen des Frühstücks ist keine Seltenheit mehr. Warum...

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Eisen | | IAMSTR® Nutrition

Eisen im Sport

Eisen Eisen ist ein essentielles Spurenelement. Es übt mehrere Funktionen im Körper aus und ist neben dem Sauerstofftransport unter anderem bei der Produktion von Energie und Neurotransmittern von entscheidender Bedeutung. Der Gesamtkörpergehalt an Eisen beträgt bei Männern etwa 4 g und bei Frauen 2,5 g. Eisen im Sport Eisenmangel ist sowohl bei männlichen als auch weiblichen Sporttreibenden nicht selten zu diagnostizieren. Eisenmangel ist einer der weltweit am häufigsten auftretenden Mängeln unter allen Mikronährstoffen. Vor allem menstruierende Frauen sind hiervon häufig betroffen. Im Sport sind vor allem jugendliche Sportlerinnen und Sporttreibende in Ausdauersportarten, oder Sportarten, die mit einer hohen Prävalenz für Essstörungen einherkommen, von Eisenmangel betroffen. Eisenmangel kann viele Organsysteme des Körpers und nicht nur den Sauerstofftransport beeinträchtigen. Warum haben Sportler ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel? Die Hauptmechanismen, durch die Sport zu Eisenmangel führen kann, sind ein erhöhter Eisenbedarf, ein erhöhter Eisenverlust sowie die Blockierung der Eisenaufnahme. Symptome eines Eisenmangels Symptome eines Eisenmangels können unter anderem folgende sein: Blässe Müdigkeit/Ermüdung Haarausfall Rissige Mundwinkel Sollte jeder Eisen supplementieren? Regelmäßige Check-ups sind entscheidend, um individuell entscheiden zu können, ob eine Eisensubstitution notwendig ist. Eine langfristige tägliche orale Eiseneinnahme oder intravenöse Nahrungsergänzung bei normalen oder sogar hohen Ferritinwerten ist nicht sinnvoll und kann negative Folgen mit sich bringen. Die erste Maßnahme sollte stets die Erhöhung der Aufnahme von eisenreichen Lebensmitteln sein. Die Bioverfügbarkeit von Eisen hängt dabei nicht nur vom Lebensmittel selbst (tierisch oder pflanzlich), sondern auch von den tatsächlichen Eisenspeichern ab. Die Bioverfügbarkeit liegt zwischen 5-15 % und kann bei Eisenmangel auf etwa 35 % steigen. Eine Eisenmangelanämie kann in der Regel nicht allein durch die Ernährung korrigiert werden. Liegt bereits eine Anämie vor, sollte individuell mit Eisensupplementen oder intravenösen Gaben von Eisen gearbeitet werden.  

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Eisen im Sport

Eisen Eisen ist ein essentielles Spurenelement. Es übt mehrere Funktionen im Körper aus und ist neben dem Sauerstofftransport unter anderem bei der Produktion von Energie und Neurotransmittern von entscheidender Bedeutung. Der Gesamtkörpergehalt an Eisen beträgt bei Männern etwa 4 g und bei Frauen 2,5 g. Eisen im Sport Eisenmangel ist sowohl bei...

16.06.2025 2 min
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Zink | IAMSTR® Nutrition

Zink im Sport

Zink – ein wichtiges Spurenelement Zink ist ein essentielles Spurenelement, das unter anderem eine entscheidende Rolle im Immunsystem, dem Energiestoffwechsel, der Wundheilung, antioxidativen Prozessen und der Fruchtbarkeit spielt. Eine unzureichende Versorgung mit dem Mineralstoff Zink kann unter anderem zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen. Zudem wird eine suboptimale Zinkversorgung mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Achte als Sportler auf deine Zinkaufnahme Die Durchführung von Sport ist unerlässlich für die Gesundheit. Gleichzeitig stellt Sport eine Belastung für zahlreiche Körpersysteme dar, weswegen intensives Training mit einem erhöhten Risiko für Infektionen der oberen Atemwege einhergehen kann. Regelmäßig durchgeführte Trainingseinheiten führen zu Anpassungen des Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Systems. Für diese Anpassungen ist es jedoch nicht nur entscheidend, mit Nährstoffen wie Kohlenhydraten und Eiweiß, sondern auch mit Mikronährstoffen wie Zink ausreichend versorgt zu sein. Sportler weisen (auf Grund des Verlustes über den Schweiß) erhöhte Zinkverluste während der sportlichen Betätigung auf. Darüber hinaus scheint die körperliche Belastung selbst den Zinkstoffwechsel zu beeinflussen und zu reduzierten Zinkspiegeln für bis zu vier Stunden nach Beendigung der sportlichen Betätigung zu führen. Gesunde Ernährung hemmt die Zinkaufnahme?! Die Zinkaufnahme ist stark abhängig von der Phytat-Aufnahme (sekundärer Pflanzenstoff), der sich beispielsweise in Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten befindet. Phytat bindet Zink im Magen-Darm-Trakt. Es entsteht ein unlöslicher Komplex, der nicht mehr vom Körper aufgenommen werden kann. Bei einer erhöhten Phytat-Zufuhr über die Ernährung sollte somit auf eine erhöhte Zinkaufnahme geachtet werden. Tipp: Durch Zubereitungsmethoden wie beispielsweise Einweichen oder Keimen kann Phytat abgebaut und die Bioverfügbarkeit von Zink erhöht werden. Auch die gleichzeitige Zufuhr von tierischem Protein erhöht die Bioverfügbarkeit von Zink.   Fazit Sportler sollten auf Grund des erhöhten Zink-Verbrauchs auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten und bei Bedarf supplementieren.  

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Zink im Sport

Zink – ein wichtiges Spurenelement Zink ist ein essentielles Spurenelement, das unter anderem eine entscheidende Rolle im Immunsystem, dem Energiestoffwechsel, der Wundheilung, antioxidativen Prozessen und der Fruchtbarkeit spielt. Eine unzureichende Versorgung mit dem Mineralstoff Zink kann unter anderem zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen. Zudem wird eine suboptimale Zinkversorgung mit einem...

09.06.2025 2 min
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Gesundheit
Müdigkeit | IAMSTR® Nutrition

Raus aus der Müdigkeit

Ursachen für Müdigkeit Die Ursachen für Müdigkeit im Alltag sind multifaktoriell. Nicht nur Schlafmangel, sondern auch Dehydration, Stress, Bewegungsmangel sowie eine unausgewogene Ernährung können sich negativ auf dein Energielevel auswirken. Im Folgenden werden einzelne Nährstoffe vorgestellt, die unter anderem bei der Energiegewinnung unerlässlich sind. Eisen Eisen ist Bestandteil unseres roten Blutfarbstoffs, des sogenannten „Hämoglobins“, welches den durch die Atmung aufgenommenen Sauerstoff zu jeder einzelnen Zelle des menschlichen Körpers transportiert. Sauerstoff wird benötigt, um in den Zellen Energie zu produzieren. Ein Mangel an Eisen kann zur sogenannten Eisenmangelanämie führen. Diese Erkrankung geht häufig mit Müdigkeit und einer verminderten Leistungsfähigkeit einher. B-Vitamine B-Vitamine nehmen entscheidende Aufgaben in der Energiegewinnung der Mitochondrien („Kraftwerke“ der Zellen) ein. Sie arbeiten in ihrer Wirkweise eng zusammen, weshalb eine ausreichende Versorgung aller B-Vitamine vorliegen sollte. Vor allem Folat / Folsäure (Vitamin B9) und Vitamin B12 sind entscheidend für die Blutbildung und somit den Sauerstofftransport zu den Zellen. Vitamin D Ein Vitamin D-Mangel kann zu chronischer Müdigkeit und allgemeiner Erschöpfung führen. Um einen Mangel zu verhindern, sollte der individuelle Vitamin D-Spiegel in regelmäßigen Zeitabständen gemessen werden, um das fettlösliche Vitamin bei Bedarf zu substituieren. Coenzym Q10 Auch Coenzym Q10 nimmt eine Schlüsselrolle in der Energieproduktion ein. Im Laufe des Lebens nimmt die Eigenproduktion jedoch ab, was zu einer verminderten Energieproduktion in den Zellen führen kann. Ein niedriger Coenzym Q10-Spiegel wird mit einer verminderten körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und Müdigkeit in Verbindung gebracht. Auch bei Personen, die Medikamente wie Statine (Cholesterinsenker) einnehmen, ist die Eigenproduktion reduziert. Fazit Mikronährstoffe sind unerlässlich in der Energieproduktion, weshalb eine ausreichende Versorgung sichergestellt werden sollte. Neben Eisen, B-Vitaminen, Vitamin D und Coenzym Q10 sind auch weitere Nährstoffe wie unter anderem Selen, Vitamin E und Zink für die Energiegewinnung entscheidend.  

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Raus aus der Müdigkeit

Ursachen für Müdigkeit Die Ursachen für Müdigkeit im Alltag sind multifaktoriell. Nicht nur Schlafmangel, sondern auch Dehydration, Stress, Bewegungsmangel sowie eine unausgewogene Ernährung können sich negativ auf dein Energielevel auswirken. Im Folgenden werden einzelne Nährstoffe vorgestellt, die unter anderem bei der Energiegewinnung unerlässlich sind. Eisen Eisen ist Bestandteil unseres roten...

02.06.2025 3 min
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Verdauung| IAMSTR® Nutrition

Enzyme für die Verdauung

Was sind Verdauungsenzyme Enzyme sind Proteine, die chemische Reaktionen im Körper beschleunigen. Im Verdauungsprozess sind sie für den Abbau von Nahrungsmitteln verantwortlich, um sie in eine für den menschlichen Körper aufnehmbare Form zu überführen. Hierbei gibt es verschiedene Arten von Verdauungsenzymen wie die Amylase, Lipasen, Peptidasen oder die Laktase, die im Speichel, dem Magen, der Bauchspeicheldrüse oder dem Darm produziert werden. Im Folgenden werden sie näher beleuchtet.   Amylase Die sogenannte Alpha-Amylase wird von den Speicheldrüsen produziert und beginnt somit bereits im Mund mit der Spaltung der (mit der Nahrung aufgenommenen) Kohlenhydrate. Die Pankreasamylase (Pankreas = Bauchspeicheldrüse) setzt, nachdem der Speisebrei im Dünndarm angekommen ist, den Verdauungsprozess der Kohlenhydrate fort.   Lipase Lipasen sind für die Fettverdauung von großer Bedeutung. Sie werden von Magen und Pankreas produziert. Im Magen findet die erste Phase der Fettverdauung statt. Im Dünndarm folgt daraufhin die Hauptverdauung der Fette.   Peptidasen Für die Proteinverdauung sind sogenannte Peptidasen verantwortlich. Sie werden im Magen, dem Pankreas und den Schleimhautzellen des Dünndarms produziert. Sie spalten Eiweiße in ihre kleinsten Bestandteile auf, damit diese im Darm aufgenommen werden können.   Laktase Laktase wird im Dünndarm produziert und spaltet den Milchzucker „Laktose“ in seine Einzelbestandteile „Glukose“ und „Galaktose“. Wird zu wenig Laktase produziert, kann die Laktose nicht aufgespalten werden und gelangt unverdaut in den Dickdarm. Im Dickdarm angekommen, wird sie von den dort ansässigen Darmbakterien verstoffwechselt, wodurch Gase entstehen. Die Folgen können Verdauungsbeschwerden wie Bauchschmerzen oder Flatulenzen (Blähungen) sein. Durch die erhöhte Konzentration von Laktose im Dickdarm kann es zudem zu einem erhöhten Wassereinstrom in den Dickdarm kommen, wodurch Diarrhoe entstehen kann.   Fazit Verdauungsenzyme nehmen eine entscheidende Rolle bei der Verdauung von Nahrungsmitteln ein. Ein Mangel dieser Enzyme, durch beispielsweise verschiedene Erkrankungen oder einer Medikamenteneinnahme kann zu schwerwiegenden Folgen in der Verdauung führen.  

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Wirkstoff

Enzyme für die Verdauung

Was sind Verdauungsenzyme Enzyme sind Proteine, die chemische Reaktionen im Körper beschleunigen. Im Verdauungsprozess sind sie für den Abbau von Nahrungsmitteln verantwortlich, um sie in eine für den menschlichen Körper aufnehmbare Form zu überführen. Hierbei gibt es verschiedene Arten von Verdauungsenzymen wie die Amylase, Lipasen, Peptidasen oder die Laktase, die...

26.05.2025 2 min
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Wirkstoff
Gesundes Herz | IAMSTR® Nutrition

Nährstoffe für ein gesundes Herz

Bluthochdruck und Herzgesundheit Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet unter einem diagnostizierten Bluthochdruck. Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann zu verschiedenen Folgeschäden wie Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall, Niereninsuffizienz und -versagen führen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen seit Jahrzehnten eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland dar.   Magnesium Der Mineralstoff Magnesium erfüllt im menschlichen Körper vielfältige Aufgaben. Eine ausreichende Versorgung ist nicht nur für die Muskelfunktion, die Knochenstruktur und für die Funktion des Nervensystems entscheidend, sondern auch für die Herzfunktion, indem es unter anderem den Herzrhythmus reguliert. Darüber hinaus dient es als Regulator des Blutdrucks. Magnesium ist in Lebensmitteln wie z.B. Vollkorngetreide, grünes Blattgemüse, Nüssen und Hülsenfrüchte enthalten. Durch den westlichen Lebensstil, welcher einen hohen Konsum an industriell verarbeiteten Lebensmitteln beinhaltet und oftmals mit erhöhtem chronischen Stress einhergeht, kann eine reduzierte Magnesiumversorgung resultieren. Ein Mangel an Magnesium wird mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Kalium Kalium stellt den Gegenspieler von Natrium dar. Natrium ist Bestandteil von Salz und kann bei übermäßigem Konsum zur Erhöhung des Blutdrucks führen. Kalium hingegen hilft den Blutdruck zu stabilisieren, indem es unter anderem den Wasserhaushalt reguliert und die Wirkung von Natrium „neutralisiert“. Durch die Senkung des Blutdrucks kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall verringert werden. Zu den kaliumreichen Lebensmitteln zählen beispielsweise Gemüse und Obst wie Bananen, Aprikosen, Avocado, Karotten, Tomaten, sowie Nüsse. Marine Omega-3-Fettsäuren Die marinen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die eine wichtige Rolle in der Herzgesundheit spielen. Sie wirken entzündungsregulierend und tragen zu einer normalen Herzfunktion und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks und normalen Spiegel der Blutfette (Triglyceride, Cholesterin) bei. EPA und DHA sind in fetten Meeresfischen wie Hering, Lachs, Makrele, in Fisch- und Algenöl zu finden. Um eine gute Versorgung mit EPA und DHA sicherzustellen, sollte der Omega-3-Index im Optimalfall zwischen 8-11 % liegen.  

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Nährstoffe für ein gesundes Herz

Bluthochdruck und Herzgesundheit Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet unter einem diagnostizierten Bluthochdruck. Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann zu verschiedenen Folgeschäden wie Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall, Niereninsuffizienz und -versagen führen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen seit Jahrzehnten eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland dar.   Magnesium Der Mineralstoff...

19.05.2025 3 min
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ME / CFS | IAMSTR® Nutrition

ME / CFS

Wenn aufgrund von chronisch anhaltender extremer/rascher Erschöpfung plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war, wird häufig von einer „Myalgischen Enzephalomyelitis" (ME) und „chronischem Erschöpfungssyndrom“ (CFS) gesprochen. Die geschätzte Prävalenz beträgt 0,3 % der Bevölkerung. In Deutschland sind es knapp 250.000 Menschen. ME/CFS ist somit keine seltene Erkrankung. Vor allem innerhalb der letzten Jahre hat das Interesse an ME/CFS zugenommen, da es erhebliche Überschneidungen mit dem Post-Covid/Post-Vac-Syndrom gibt. Was wird unter dem Erkrankungsbild ME / CFS verstanden? ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die häufig zu starken körperlichen und kognitiven Einschränkungen und einer niedrigen Lebensqualität führt. Die Erkrankung kommt in der Regel mit stillen Entzündungsreaktionen („silent inflammation“) im Körper einher. Sie kann in vier Schweregrade eingestuft werden, in denen die Erkrankten sich entweder selbstständig versorgen können oder aber so schwer betroffen sind, dass sie auf Pflege angewiesen oder gar bettlägerig sind. Gibt es Risikogruppen? Die Erkrankung scheint zwei Altersgipfel des Erkrankungsbeginns aufzuweisen. Vor allem 10-20-Jährige und Menschen zwischen 30-40 Jahren sind hiervon betroffen. Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer. Welche Ursachen werden diskutiert? Störungen im Gefäßsystem, des autonomen Nervensystems, des Immunsystems sowie des Energiestoffwechsels führen zu den vielfältigen Symptomen der Erkrankung. ME/CFS tritt gehäuft nach Infektionen wie dem Epstein-Barr-Virus, Influenza, Enteroviren, einer Borrelien- oder SARS-CoV-2-Infektion auf. Welche Symptome können auftreten? Die Kernsymptome sind vielfältig und können verschiedene Körpersysteme wie beispielsweise Folgende betreffen: Post-Exertional Malaise (unverhältnismäßig starke Zustandsverschlechterung nach Belastung) Fatigue (extreme Form der Erschöpfung) Schlafstörungen Schmerzen (Gelenk-, Muskel-, Kopfschmerzen) Autonome/orthostatische Symptome (Schwindel bei Lagewechsel, Herzrasen, Darmstörung, Atemnot bei leichter Belastung) Neurologische/kognitive Symptome (Brain Fog / „Gehirnnebel“, Wortfindungs-, Konzentrations-, Sinnes-, Koordinationsstörungen, Muskelzuckungen) Neuroendokrine Symptome (Schwitzen, fiebriges Gefühl, kalte Hände und/oder Füße) Immunologische Symptome (schmerzhafte Lymphknoten, wiederkehrende Halsschmerzen, grippeähnliche Symptome, Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln)   Wie wird ME/CFS therapiert? Aufgrund der vielfältigen Auswirkungen auf verschiedene Organsysteme, gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt keine spezifischen Medikamente oder Therapien, die bei ME/CFS eingesetzt werden können bzw. zugelassen sind. Die Therapie richtet sich stark nach den jeweiligen Symptomen. In der Regel wird mit verschiedensten Mikronährstoff- oder Vitalpilz-Therapien, dem Einsatz von Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (Höhentraining), Physiotherapie, Techniken zur Regulation des Nervensystems, einer anti entzündlichen Ernährung und falls möglich Ausdauer- und Krafttraining gearbeitet.  

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Gesundheit

ME / CFS

Wenn aufgrund von chronisch anhaltender extremer/rascher Erschöpfung plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war, wird häufig von einer „Myalgischen Enzephalomyelitis" (ME) und „chronischem Erschöpfungssyndrom“ (CFS) gesprochen. Die geschätzte Prävalenz beträgt 0,3 % der Bevölkerung. In Deutschland sind es knapp 250.000 Menschen. ME/CFS ist somit keine seltene Erkrankung. Vor allem...

12.05.2025 3 min
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Gesundheit
Magensäure | IAMSTR® Nutrition

Zu viel vs. zu wenig Magensäure

Probleme durch ein Ungleichgewicht der Magensäure Während eine ausreichende Magensäureproduktion für eine gesunde Verdauung von entscheidender Bedeutung ist, kann sowohl ein Überschuss als auch ein Mangel an Magensäure die Verdauung beeinträchtigen und zu gesundheitlichen Problemen führen. Zu viel Magensäure Die Folge einer erhöhten Magensäureproduktion kann das Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre sein, was zu Sodbrennen oder einer Refluxkrankheit führt. Die Magensäure reizt die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre und verursacht Schmerzen, Entzündungen und langfristig sogar Schäden an der Speiseröhre. Ein Überschuss an Magensäure kann zudem die Magenschleimhaut schädigen und zu einer Gastritis, das bedeutet eine Entzündung der Magenschleimhaut. In schweren Fällen können Magengeschwüre entstehen. Magensäuremangel Ein Magensäuremangel tritt häufiger auf, als viele denken. Eine westliche Ernährung, die mit dem Konsum von reichlich hoch verarbeiteten Fertigprodukten einhergeht, kann ursächlich hierfür sein. Wenn die Magensäureproduktion zu niedrig ist, wird der Verdauungsprozess erheblich gestört.  Der Mangel an Magensäure schwächt die Fähigkeit des Körpers, Bakterien und Krankheitserreger zu bekämpfen. Dies kann das Risiko für Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Infektionen erhöhen. Menschen mit Magensäuremangel sind zudem anfälliger für eine Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO), die mit Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen einhergehen kann. Ohne genügend Magensäure können Proteine aus der Nahrung nicht richtig verdaut werden. Dies kann nicht nur zu einer unzureichenden Nährstoffaufnahme führen, sondern auch zu Blähungen, Völlegefühl und Übelkeit nach den Mahlzeiten. Ein niedriger pH-Wert im Magen ist zudem für die Aufnahme bestimmter Nährstoffe entscheidend. Ein Mangel an Magensäure kann die Aufnahme von Eisen, Calcium und Vitamin B12 behindern, was langfristig zu Mangelerscheinungen führen kann. Insbesondere Eisenmangel und Vitamin B12-Mangel sind häufige Ursachen für Blutarmut und Müdigkeit. Fazit: Die Magensäure ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Verdauungsprozesses, der eine effektive Verdauung von Nahrungsmitteln ermöglicht, den Körper vor Infektionen schützt und sicherstellt, dass wichtige Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden können. Ein Mangel an Magensäure kann die Verdauung erheblich stören, während ein Überschuss an Magensäure zu Refluxkrankheit und Magenbeschwerden führen kann. Eine ausgewogene Produktion von Magensäure ist daher entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Verdauungssystems.  

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Zu viel vs. zu wenig Magensäure

Probleme durch ein Ungleichgewicht der Magensäure Während eine ausreichende Magensäureproduktion für eine gesunde Verdauung von entscheidender Bedeutung ist, kann sowohl ein Überschuss als auch ein Mangel an Magensäure die Verdauung beeinträchtigen und zu gesundheitlichen Problemen führen. Zu viel Magensäure Die Folge einer erhöhten Magensäureproduktion kann das Aufsteigen von Magensäure in...

05.05.2025 2 min
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Magensäure | IAMSTR® Nutrition

Magensäure

Magensäure und ihre zentrale Rolle in der Verdauung Magensäure ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Verdauungssystems. Sie wird in bestimmten Zellen der Magenschleimhaut produziert und hat mehrere grundlegende Funktionen, ohne die unser Körper nicht in der Lage wäre, die Nahrung effizient zu verarbeiten und lebenswichtige Nährstoffe zu gewinnen. Nährstoffaufnahme Magensäure ist unerlässlich für die Aufnahme bestimmter Nährstoffe wie Eisen, Calcium und Vitamin B12. Eisen aus pflanzlichen Quellen benötigt eine saure Umgebung, um besser vom Körper aufgenommen zu werden. Auch die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm ist ohne die Ausschüttung des „Intrinsic Factor“ im sauren Magen nicht möglich. Proteinverdauung Magensäure ist entscheidend für die Proteinverdauung, indem es ein bestimmtes Enzym, das sogenannte Pepsin, aktiviert. Pepsin übernimmt die erste Stufe der Proteinverdauung im Magen. Ohne Pepsin wären die Proteine in der Nahrung zu groß, um im Dünndarm weiter verdaut zu werden, was die Nährstoffaufnahme erheblich beeinträchtigen würde. Pepsin zerlegt Proteine in kleinere Polypeptide, die dann von anderen Enzymen im Dünndarm weiter zerlegt und vom Körper aufgenommen werden können. Bakterienabwehr Der niedrige pH-Wert des Magens sorgt dafür, dass Krankheitserreger, wie etwa Bakterien und Viren, die in vielen Lebensmitteln vorhanden sein können, inaktiviert werden, bevor sie den Dünndarm erreichen. Diese Funktion schützt den Körper vor einer Vielzahl von Infektionen und Erkrankungen, die durch verunreinigte oder verdorbene Nahrungsmittel übertragen werden könnten. Fazit Die Magensäure ist nicht nur für negative Aspekte wie Sodbrennen oder eine Entzündung der Magenschleimhaut verantwortlich, sondern nimmt vor allem hinsichtlich der Verdauung und somit der Nährstoffversorgung und Allgemeingesundheit eine entscheidende Rolle ein.  

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Magensäure

Magensäure und ihre zentrale Rolle in der Verdauung Magensäure ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Verdauungssystems. Sie wird in bestimmten Zellen der Magenschleimhaut produziert und hat mehrere grundlegende Funktionen, ohne die unser Körper nicht in der Lage wäre, die Nahrung effizient zu verarbeiten und lebenswichtige Nährstoffe zu gewinnen. Nährstoffaufnahme Magensäure ist...

28.04.2025 2 min
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Gesundheit
Taurin | IAMSTR® Nutrition

Jungbrunnen Taurin?

Viele suchen es verzweifelt: Das Mittel der ewigen Jugend. Auch die Wissenschaft befasst sich seit Jahrzehnten mit der Frage, welche Substanzen oder Lebensstilfaktoren sich positiv auf die Gesundheit, aber auch die Alterung auswirken können. Festgestellt werden konnte, dass die Taurin-Konzentration im Blut mit der Gesundheit korreliert. Aus diesem Grund befassten sich Forscher mit der Fragestellung, ob die Taurin-Konzentration im Blut auch das Altern beeinflusst. Taurin stellt eine der am häufigsten vorkommenden Aminosäuren im Menschen dar.  Abnehmende Taurinspiegel im Alter Die Forscher bestimmten die Blutkonzentration von Taurin während des Alterns, um die Auswirkungen einer Taurin-Ergänzung auf die Gesundheit und Lebensdauer mehrerer Spezies zu untersuchen. Sie konnten herausfinden, dass die Blutkonzentration von Taurin mit zunehmendem Alter sowohl bei Mäusen, Affen als auch beim Menschen abnimmt. Um nun zu untersuchen, ob der Rückgang auch wirklich zum Altern führt, wurden Mäusen mittleren Alters bis zum Lebensende einmal täglich Taurin oder eine Kontrolllösung oral verabreicht. Tierstudien Mäuse (sowohl weiblich als auch männlich), die mit Taurin supplementiert wurden, lebten länger als die Kontroll Mäuse. Daraufhin wurde die Gesundheit der Mäuse untersucht. Es konnte eine verbesserte Funktion von Knochen, Muskeln, Bauchspeicheldrüse, des Gehirns, des Darm, des Fettgewebes und des Immunsystems festgestellt werden, was auf eine allgemeine Verbesserung der Gesundheitspanne hinweist. Bei Affen konnten ähnliche Effekte beobachtet werden. Um zu überprüfen, ob die Wirkungen von Taurin über die Artengrenzen hinausgehen, wurde daraufhin untersucht, ob eine Taurin-Supplementation auch die Lebensdauer von Würmern und Hefen verlängert. Bei Hefen konnte die Lebensdauer nicht beeinflusst werden, bei Würmern hingegen schon. Doch wie schafft es Taurin, mehrere Merkmale des Alterns positiv zu beeinflussen? In Untersuchungen reduzierte Taurin u.a. die Zellalterung, verringerte Schäden an der DNA (Erbgut), schwächte Entzündungen ab und unterdrückte mitochondriale Dysfunktionen (Dysfunktionen in der Energiegewinnung).  Niedrige Taurinspiegel Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass eine niedrige Taurin-, Hypotaurin-, und N-Acetyl Taurin-Konzentration mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie z.B. einer erhöhten abdominellen Fettleibigkeit (erhöhtem „Bauchfett“), Bluthochdruck, Entzündungen, Lebererkrankungen und der Prävalenz von Diabetes mellitus Typ 2 verbunden waren. Eine Trainingseinheit erhöhte die Konzentration von Taurin-Metaboliten im Blut, was der Anti-Aging-Wirkung von Training teilweise zugrunde liegen könnte. Wie aussagekräftig sind Tierstudien? Die Frage ist nun: Können die Ergebnisse zu 100 % auf den Menschen übertragen werden? Ich muss dich leider enttäuschen: Nein können sie nicht. Um die Gesundheitsspanne und die Lebensdauer als Ergebnisse zu messen, sind langfristige und gut kontrollierte Studien zur Taurin-Supplementierung erforderlich. Taurinreiche Lebensmittel Taurinreich sind Lebensmittel wie Schalentiere, insbesondere Jakobsmuscheln, Muscheln und Venusmuscheln, oder Leber. Auch Energydrinks enthalten (aufgrund der Zugabe) Taurin. Ist der Konsum von Energydrinks deshalb zu empfehlen? Definitiv nicht. Es sollte sich bei der Beurteilung eines Lebensmittel stets die gesamte Lebensmittelmatrix des Lebensmittels angeschaut werden. Egal wie positiv der Effekt durch Taurin eventuell ist, die negativen Effekte durch den regelmäßigen Konsum von Energydrinks würden stets überwiegen.  

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Wirkstoff

Jungbrunnen Taurin?

Viele suchen es verzweifelt: Das Mittel der ewigen Jugend. Auch die Wissenschaft befasst sich seit Jahrzehnten mit der Frage, welche Substanzen oder Lebensstilfaktoren sich positiv auf die Gesundheit, aber auch die Alterung auswirken können. Festgestellt werden konnte, dass die Taurin-Konzentration im Blut mit der Gesundheit korreliert. Aus diesem Grund befassten...

21.04.2025 2 min
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Wirkstoff
Cholin | IAMSTR® Nutrition

Cholin

Was ist Cholin? Cholin ist ein wichtiger Nährstoff, der für die Funktion von Leber, Gehirn und Muskeln unerlässlich ist. Der Nährstoff ist Bestandteil jeder einzelnen Zelle unseres Körpers und spielt damit eine wichtige Rolle in zahlreichen Stoffwechselprozessen. Darüber hinaus dient Cholin als Vorläufer von beispielsweise dem Neurotransmitter Acetylcholin. Cholin kann aus der Nahrung aufgenommen werden und zu einem gewissen Teil vom Körper selbst hergestellt werden. Wann steigt der Bedarf an Cholin an? Der Cholin-Bedarf steigt insbesondere während der Schwangerschaft, da Cholin für die Plazentafunktion, die Gehirnentwicklung des Ungeborenen sowie das fetale Wachstum von großer Bedeutung ist. Des Weiteren scheint Cholin sich positiv auf die Augengesundheit von Kindern auswirken zu können. Vor allem die ersten 1.000 Tage von der Empfängnis bis zum Alter von zwei Jahren scheinen hierbei entscheidend zu sein. Neue Erkenntnisse zeigen, dass sich DHA und Cholin in ihrer Wirkung verstärken. Eine unzureichende Zufuhr von einem oder beiden Nährstoffen kann zu lebenslangen schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Kind, wie z.B. einem erhöhten Risiko für Verhaltensstörungen, oder einer verminderten geistigen Leistungsfähigkeit führen. Ein Cholinmangel in dieser sensiblen Phase kann zudem zu Frühgeburten sowie schweren Erkrankungen wie beispielsweise Mukoviszidose führen.  Wie viel Cholin sollte täglich aufgenommen werden? Der Cholin-Bedarf unterscheidet sich je nach Alter, Geschlecht und den Lebensumständen (Schwangerschaft, Stillzeit). Laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) liegt eine adäquate tägliche Aufnahme (für gesunde Erwachsene) bei 400 mg Cholin. Schwangere und Stillende sollten täglich 480-520 mg Cholin aufnehmen. Das US-amerikanische Institute of Medicine (IOC) empfiehlt Schwangeren eine tägliche Aufnahme von 450 mg und Stillenden eine tägliche Aufnahme von 550 mg Cholin. In welchen Lebensmitteln ist Cholin enthalten? Cholin ist in großen Mengen vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fisch oder Fleisch (vor allem Leber) enthalten. Auch in beispielsweise Weizenkeimen sowie in Sojabohnen ist Cholin in moderaten Mengen enthalten. Wie ist die Versorgungslage gebärfähiger Frauen?! Daten aus der NHANES-Studie (2015-2016) zeigen, dass Frauen im gebärfähigen Alter täglich etwa 287 mg Cholin aufnehmen. Dies liegt deutlich unter den Empfehlungen für schwangere Frauen.  

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Wirkstoff

Cholin

Was ist Cholin? Cholin ist ein wichtiger Nährstoff, der für die Funktion von Leber, Gehirn und Muskeln unerlässlich ist. Der Nährstoff ist Bestandteil jeder einzelnen Zelle unseres Körpers und spielt damit eine wichtige Rolle in zahlreichen Stoffwechselprozessen. Darüber hinaus dient Cholin als Vorläufer von beispielsweise dem Neurotransmitter Acetylcholin. Cholin kann...

14.04.2025 1 min
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Bluthochdruck | IAMSTR® Nutrition

DASH-Diät – Ernährung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, indem er die Gefäße schädigt und somit das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden erhöhen kann. Das Problem: Bluthochdruck wird oftmals auf Grund von fehlenden Beschwerden nicht spürbar wahrgenommen, weswegen er jahrelang unentdeckt bleiben kann. Ab wann gilt der Blutdruck als erhöht? Der Grenzwert für Bluthochdruck liegt bei 140/90 mmHg. Oberhalb dieses Grenzwertes ist eine Behandlung zu empfehlen. Unterhalb des Grenzwertes gilt der Blutdruck jedoch nicht als ungefährlich. Ein Blutdruck von unter 120/80 mmHg gilt als optimal. Der Blutdruck sollte im Optimalfall regelmäßig zuhause getestet werden, um Einflussfaktoren wie Nervosität beim Arzt und daraus folgend erhöhte Blutdruckwerte auszuschließen. Risikofaktoren für einen erhöhten Blutdruck In Deutschland leidet Schätzungen zufolge jeder dritte Erwachsene unter Bluthochdruck. Risikofaktoren sind ungünstige Ernährungs- und Lebensbedingungen wie Übergewicht, ein hoher Kochsalz- und Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Stress. DASH-Diät Die „Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH)“-Diät stellt eine Diät zur Reduktion des Bluthochdrucks dar. Primär soll das Ernährungsverhalten verändert und auf diese Weise der Blutdruck gesenkt werden. Durch die Begrenzung der Salzzufuhr (höchstens 6 g Salz = ca. 1 Teelöffel am Tag) kann bei Patienten, die sensibel auf Salz reagieren, der Blutdruck gesenkt werden. Salz kann beispielsweise durch Kräuter ersetzt werden. Zudem wirkt sich eine erhöhte Zufuhr von Kalium, Magnesium, Calcium und Ballaststoffen positiv auf den Blutdruck aus. Es wird empfohlen, reichlich Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Vollkornprodukte zu verzehren. Weiterhin wird der Konsum von Fisch, Geflügel, fettarmen Milchprodukten und Nüssen empfohlen. Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Alkohol sowie Wurst werden hingegen nicht empfohlen. Kann die DASH-Diät dauerhaft durchgeführt werden?! Die DASH-Diät stellt eine ausgewogene Nährstoffversorgung sicher und kann laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) dauerhaft angewendet werden. Besonders für salzsensitive und übergewichtige Personen mit einem erhöhten Blutdruck eignet sich die DASH-Diät zur Senkung des Blutdrucks.  

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Gesundheit

DASH-Diät – Ernährung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, indem er die Gefäße schädigt und somit das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden erhöhen kann. Das Problem: Bluthochdruck wird oftmals auf Grund von fehlenden Beschwerden nicht spürbar wahrgenommen, weswegen er jahrelang unentdeckt bleiben kann. Ab wann gilt der Blutdruck als erhöht?...

07.04.2025 1 min
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Gesundheit
Insekten in der Ernährung?!

Insekten in der Ernährung?!

Weltweit gibt es mehr als 1.900 essbare Insektenarten. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Insekten seit Jahrtausenden ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. In der EU werden sie zu den sogenannten „Novel Foods“ gezählt. Welche Insekten werden am häufigsten verzehrt? Neben Käfern werden vor allem Schmetterlinge / Raupen, Ameisen, Wespen, Bienen, Larven und Puppen (je nach Insektenart) als Lebensmittel genutzt. Welche Insekten sind in der EU zugelassen? In der EU wurden bisher vier Insekten als Lebensmittel zugelassen. Dazu zählen: Mehlkäfer (im Larvenstadium getrocknet) Wanderheuschrecke (gefroren, getrocknet, pulverförmig) Hausgrille (gefroren, getrocknet, pulverförmig / teilweise entfettetes Pulver) Buffalowurm / Getreideschimmelkäfer (gefroren, pastenartig, getrocknet, pulverisiert)   Vorteile von Insekten in der Ernährung Insekten stellen gute Nährstofflieferanten dar. Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, Fett mit einem hohen Anteil gesundheitsförderlicher ungesättigter Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe wie z.B. Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Selen und Zink. Die Gehalte variieren je nach Insekt und Futterzusammensetzung stark. Insekten können einen Beitrag als wertvolles Nahrungsmittel zur Ernährungssicherung weltweit leisten, da sie eine hohe Futterverwertung Effizienz aufweisen. Rinder benötigen, um 1 kg Biomasse aufzubauen, ca. 8 kg Futter, Schweine benötigen ca. 5 kg Futter, Insekten hingegen durchschnittlich nur ca. 2 kg Futter. Zudem benötigen Sie in der Aufzucht weniger Platz und Wasser. Mögliche Probleme von Insekten in der Ernährung Insekten gelten (vor allem im rohen Zustand) als Überträger von Krankheitserregern wie Salmonellen oder E. coliBakterien. In Abhängigkeit des Ursprungslandes und der hygienischen Gegebenheiten bei der Bearbeitung (unter anderem der Trocknung) können hohe Gehalte an Mykotoxinen auftreten. Auch Parasiten können zur Kontamination beitragen. Aus diesem Grund sollten die Produkte vor dem Verzehr entsprechend erhitzt werden. Bei bereits gegarten Produkten sollte auf eine ausreichende Kühlung geachtet werden. Aufgrund des Proteingehaltes kann der Verzehr von Insekten zudem zu allergischen Reaktionen führen.  

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Insekten in der Ernährung?!

Weltweit gibt es mehr als 1.900 essbare Insektenarten. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Insekten seit Jahrtausenden ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. In der EU werden sie zu den sogenannten „Novel Foods“ gezählt. Welche Insekten werden am häufigsten verzehrt? Neben Käfern werden vor allem Schmetterlinge / Raupen,...

31.03.2025 2 min
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Novel Food | IAMSTR® Nutrition

Novel Foods

Lebensmittel können im Rahmen der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen ohne vorherige Zulassung in den Verkehr gebracht werden. Sogenannte „Novel Foods“ nehmen hierbei jedoch eine Sonderstellung ein. Novel Foods - Neuartige Lebensmittel Zu den „neuartigen Lebensmitteln“ zählen laut Novel Food-Verordnung (EU) 2015/2283 alle Lebensmittel, die vor dem 15.05.1997 nicht in nennenswertem Umfang in der Union für den menschlichen Verzehr verwendet wurden und beispielsweise aus Mikroorganismen, Pilzen, Algen, Tieren oder deren Teilen, Pflanzen oder Pflanzenteilen bestehen oder daraus isoliert oder erzeugt oder durch neuartige, nicht übliche Verfahren hergestellt wurden. Welche Lebensmittel zählen zu den Novel Foods? Zu den Novel Foods zählen Lebensmittel wie: Chiasamen Essbare Insekten Spezielle Algenarten Durch Nanotechnik hergestelltes Klonfleisch Baobab-Früchte Wasserkastanien Krill-Öl Früchte des Noni-Baums Produkte mit cholesterinsenkenden Zusätzen   Traditionelle Lebensmittel Traditionelle Lebensmittel sind eine Untergruppe der neuartigen Lebensmittel und beziehen sich auf Lebensmittel, die traditionell in Ländern außerhalb Europas seit mindestens 25 Jahren konsumiert werden und als sicher gelten.  Wer ist für die Zulassung zuständig? Das Zulassungsverfahren wird von der Europäischen Kommission und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) durchgeführt. Lebensmittelhersteller müssen, falls sie ein neuartiges Lebensmittel in Verkehr bringen möchten, welches sich noch nicht in der Unionsliste zugelassener neuartiger Lebensmittel befindet, einen Zulassungsantrag bei der Europäischen Kommission stellen.  

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Novel Foods

Lebensmittel können im Rahmen der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen ohne vorherige Zulassung in den Verkehr gebracht werden. Sogenannte „Novel Foods“ nehmen hierbei jedoch eine Sonderstellung ein. Novel Foods - Neuartige Lebensmittel Zu den „neuartigen Lebensmitteln“ zählen laut Novel Food-Verordnung (EU) 2015/2283 alle Lebensmittel, die vor dem 15.05.1997 nicht in nennenswertem Umfang in...

24.03.2025 1 min
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Blasenentzündung IAMSTR® Nutrition

Blasenentzündung, was tun?!

Blasenentzündung betrifft mehr Frauen als Männer Frauen leiden aufgrund der kürzeren Harnröhre deutlich häufiger an Blasenentzündungen als Männer. Etwa 60 % aller Frauen erleiden im Laufe ihres Lebens mindestens eine Harnwegsinfektion. 30-40 % erleiden wiederkehrende Harnwegsinfektionen, die die Lebensqualität stark einschränken können. Symptome einer Blasenentzündung Die Symptome einer Blasenentzündung reichen von häufigem Harndrang und somit häufigem Wasserlassen bis hin zu Schmerzen beim Wasserlassen und Krämpfen im Unterleib. Wandern die Bakterien aus der Blase die Harnleiter in die Nieren hoch, kann es zudem zu einer Nierenbeckenentzündung inklusive Fieber, Schüttelfrost und starken Schmerzen in beiden Flanken kommen. Gründe für Blasenentzündungen Eine Blasenentzündung wird in der Regel durch Bakterien, seltener auch durch Viren, Parasiten oder Pilze ausgelöst. In den meisten Fällen handelt es sich um Schmierinfektionen mit Escherichia Coli“ (E. coli Bakterien), die sich am Darmausgang befinden. Diese können zum einen durch Geschlechtsverkehr die Harnröhre in die Blase hochwandern, zum anderen durch eine falsche Toilettenhygiene in die Scheide getragen werden. Um letzteres zu verhindern, sollten Frauen nach dem Toilettengang darauf achten, sich von der Scheide zum Darmausgang zu säubern und nicht vom Darmausgang zur Scheide. Risikofaktoren für die Entstehung einer Blasenentzündung sind darüber hinaus eine Unterkühlung, Diabetes mellitus, eine Schwangerschaft oder ein geschwächtes Immunsystem durch z.B. langanhaltenden Stress. Was kann vorbeugend unternommen werden? Der regelmäßige Konsum von Cranberrys oder Cranberry-Muttersaft kann helfen, das Auftreten von wiederkehrenden Blasenentzündungen zu reduzieren. Neben Cranberry-Saft wird zudem häufig die Einnahme von D-Mannose empfohlen. Hierbei handelt es sich um einen Einfachzucker, der nicht verstoffwechselt und somit über das Harnsystem ausgeschieden wird. D-Mannose soll die Einnistung von E. coli Bakterien in die Epithelzellen der Blase hemmen, wodurch diese ausgeschwemmt werden und keine Entzündung verursachen können. Sobald sich die Bakterien in den Zellen der Blase eingenistet haben, kann D-Mannose diese beschriebene Wirkung nicht mehr entfalten, weswegen sie vor allem präventiv (vorbeugend) eingesetzt wird.   Was kann im Akut-Fall unternommen werden? Sobald erste Anzeichen, wie z.B. Schmerzen beim Wasserlassen verspürt werden, sollte in jedem Falle auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden. Es wird empfohlen mindestens 2 Liter, vorzugsweise Wasser und Tees, die einen harntreibenden Effekt haben, wie beispielsweise spezielle Nieren- und Blasentees, oder Brennnesseltee, am Tag zu trinken. Dem Körper sollte Ruhe gegönnt werden. Wärme durch z.B. Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche kann ebenfalls angewendet werden. Falls die Blasenentzündung nicht besser wird, sollte in jedem Falle ein Arzt aufgesucht werden, um schlimmere Komplikationen zu vermeiden.   *Disclaimer: Dieses Wissensmagazin ersetzt keinen ärztlichen Ratschlag. Bei einer Blasenentzündung solltest du einen Arzt aufsuchen.

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Blasenentzündung, was tun?!

Blasenentzündung betrifft mehr Frauen als Männer Frauen leiden aufgrund der kürzeren Harnröhre deutlich häufiger an Blasenentzündungen als Männer. Etwa 60 % aller Frauen erleiden im Laufe ihres Lebens mindestens eine Harnwegsinfektion. 30-40 % erleiden wiederkehrende Harnwegsinfektionen, die die Lebensqualität stark einschränken können. Symptome einer Blasenentzündung Die Symptome einer Blasenentzündung reichen...

17.03.2025 2 min
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Küchenhygiene I AMSTR® Nutrition

Küchenhygiene

Eine gute Küchenhygiene ist wichtig, um sich oder Personen, die die zubereitete Mahlzeit verzehren, vor Keimen zu schützen. Diese sind für den Verbraucher mit bloßem Auge nicht erkennbar und stellen somit eine „unsichtbare Gefahr“ dar.   Küchenutensilien Werden für die Zubereitung von Mahlzeiten rohe Produkte wie Fisch, Fleisch oder Eier verwendet, sollten bei der Küchenarbeit unterschiedliche Küchenutensilien (Schneidebretter, Messer, Sieb, …) verwendet werden. Wird rohes Fleisch in einem Sieb gewaschen, sollte (um Kontaminationen zu vermeiden) darauf geachtet werden, danach beispielsweise nicht den Salat im gleichen (ungewaschenen) Sieb zu säubern. Auch Arbeitsflächen, die mit rohen Lebensmitteln in Kontakt gekommen sind, sollten danach gereinigt werden.   Achtung Kühlkette Bei leicht verderblichen Lebensmitteln (Fleisch, Fleischerzeugnisse, Fisch, …) sollte darauf geachtet werden, die Kühlkette einzuhalten. Bei längeren Fahrten zwischen dem Lebensmittelmarkt und zuhause sollten diese Lebensmittel vorsichtshalber in Kühltaschen transportiert werden. Aufgetaute Lebensmittel sollten nicht erneut eingefroren werden. Tiefkühlware Tiefkühlware sollte im Optimalfall im Kühlschrank und nicht bei Zimmertemperatur aufgetaut werden. Das Abtauwasser sollte vor der Zubereitung von Lebensmittel abgewaschen werden. Auch Tiefkühlobst sollte im Idealfall (um eventuelle Keime unschädlich zu machen) vor dem Verzehr erhitzt werden.   Verbrauchsdatum Bei der Zubereitung von leicht verderblichen (verpackten) Lebensmitteln sollte stets das Verbrauchsdatum eingehalten werden. Das Verbrauchsdatum (auch Ablaufdatum/ Verfallsdatum genannt) gibt das Datum an, bis zu dem das Lebensmittel maximal verzehrt werden sollte. Gekennzeichnet wird das Verbrauchsdatum durch die Angabe: „zu verbrauchen bis…“. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gibt folgende Auskunft über das Verbrauchsdatum: „Nach Ablauf des Verbrauchsdatums besteht eine Gesundheitsgefahr für Menschen durch Keime, die für Verbraucher nicht erkennbar sind. "Deshalb dürfen Lebensmittel mit abgelaufenem Verbrauchsdatum nicht verkauft und sollten auch nicht mehr verzehrt werden.“  

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Küchenhygiene

Eine gute Küchenhygiene ist wichtig, um sich oder Personen, die die zubereitete Mahlzeit verzehren, vor Keimen zu schützen. Diese sind für den Verbraucher mit bloßem Auge nicht erkennbar und stellen somit eine „unsichtbare Gefahr“ dar.   Küchenutensilien Werden für die Zubereitung von Mahlzeiten rohe Produkte wie Fisch, Fleisch oder Eier...

10.03.2025 2 min
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LeLebensmittelsicherheit | | IAMSTR® Nutrition

Lebensmittelsicherheit

Keime in Tiefkühlprodukten?! Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit empfiehlt Tiefkühlware wie Obst und Gemüse vor dem Verzehr zu erhitzen. Vor allem Erdbeeren können auf Grund ihres Kontaktes mit dem Erdboden unterschiedlich stark mit Mikroorganismen belastet sein. Tiefgefrorene Beeren waren des Öfteren bereits Auslöser für lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche mit Hepatitis-A-Viren oder Noroviren. Im Jahr 2012 erkrankten tausende Kinder und Jugendliche in Deutschland, nachdem sie in der Schulverpflegung mit Noroviren belastete tiefgekühlte Erdbeeren aus China verzehrt hatten. Ursachen einer Kontamination mit Noroviren können beispielsweise verunreinigtes Bewässerungswasser, unsachgemäße Düngung und mangelnde Personalhygiene bei der Ernte und Weiterverarbeitung der Beeren sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt Tiefkühlobst auf Grund einer möglichen Belastung mit Pflanzenschutzmitteln und einer möglichen mikrobiellen Verunreinigung vor dem Verzehr zu waschen und zu erhitzen. Keime in rohen Eiern?! Rohe Eier bzw. aus ihnen hergestellte Speisen wie Tiramisu oder Mayonnaise können Krankheitserreger wie Campylobacter oder Salmonellen enthalten. Die Keime sind vor allem auf der Eierschale vorzufinden. Eine Belastung von Rohprodukten mit diesen Krankheitserregern ist auch bei noch so strenger Kontrolle der Rohware nicht vollständig auszuschließen, weshalb Lebensmittel wie Tiramisu frisch verzehrt und auch bei guter Kühlung nur wenige Stunden aufgehoben werden sollten. Kochutensilien, die mit rohen Eiern oder der Schale in Kontakt kommen, sollten heiß gespült werden, bevor sie mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen. Durch gründliches Erhitzen von Eiern oder Eiprodukten können die meisten Infektionen vermieden werden. Keime in abgepackten Salaten?! Das feuchte Milieu, das in Packungen abgepackter Salate herrscht, begünstigt die Vermehrung von Keimen. Fertig geschnittene und abgepackte Salate sind aus diesem Grund nicht selten mit Krankheitserregern belastet. Für das amtliche Zoonosen-Monitoring wurden im Jahr 2021 über 400 Proben von Feldsalat, Rucola und Pflücksalat in Fertigpackungen untersucht. In fast jeder zweiten Probe (ca. 47 %) wurden Bakterien nachgewiesen, die bei hohen Keimzahlen zu Erbrechen und Durchfall führen können. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sollten aus diesem Grund vorsichtshalber keinen abgepackten Salat essen. Welche Menschen zählen zu den besonders empfindlichen Personengruppen? Gewisse Menschen zählen auf Grund ihrer beeinträchtigten oder noch nicht vollständig ausgebildeten Abwehrkräfte gegenüber lebensmittelbedingten Infektionen zu den besonders empfindlichen Personengruppen. Diese Personen sollten besonders auf die Lebensmittelsicherheit achten. Hierzu zählen: Säuglinge und Kleinkinder bis fünf Jahre Schwangere Senioren Menschen, deren Abwehrkräfte durch Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme geschwächt sind  

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Lebensmittelsicherheit

Keime in Tiefkühlprodukten?! Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit empfiehlt Tiefkühlware wie Obst und Gemüse vor dem Verzehr zu erhitzen. Vor allem Erdbeeren können auf Grund ihres Kontaktes mit dem Erdboden unterschiedlich stark mit Mikroorganismen belastet sein. Tiefgefrorene Beeren waren des Öfteren bereits Auslöser für lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche mit Hepatitis-A-Viren oder...

03.03.2025 min
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Gesundheit
Strahlende Haut | IAMSTR® Nutrition

Strahlende Haut von innen heraus

Kann sich die Darmgesundheit auf die Hautgesundheit auswirken? Der Darm und die Haut haben einiges gemeinsam. Sie stellen große Flächen dar, die mit der Außenwelt in Kontakt kommen und beherbergen eine große Bandbreite an Mikroben. Durch die sogenannte Darm-Haut-Achse sind beide Organe miteinander verbunden. Wie beide Organe miteinander kommunizieren, ist noch nicht gänzlich erforscht. Es wird davon ausgegangen, dass ein Großteil der Kommunikation über das Immunsystem stattfindet. Es konnte festgestellt werden, dass sich eine negative Veränderung der mikrobiellen Vielfalt im Darm (Dysbiose) auf die Gesundheit der Haut auswirken kann. Mehrere dermatologische Erkrankungen wie beispielsweise Akne, atopische Dermatitis, Psoriasis und Rosazea stehen mit einer Dysbiose des Darm-Mikrobioms in Verbindung. Wer also sein Hautbild verbessern möchte, sollte seinen Fokus im Optimalfall nicht nur auf die Haut, sondern auch auf den Darm legen. Ernährung – das kleine ABC Um die Darmgesundheit zu fördern und den Körper mit Mikronährstoffen zu versorgen, sollte die Ernährung so bunt und vielfältig wie möglich sein. Integriere genügend Ballaststoffe in Form von beispielsweise Gemüse, Obst, und Hülsenfrüchten. Achte auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme über den Tag verteilt und meide Genussmittel wie Alkohol, Tabak und Zucker. Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe Hinsichtlich der Hautgesundheit kann laut Studienlage vor allem eine ausreichende Versorgung mit folgenden Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Fettsäuren positive Wirkungen erzielen: Vitamin A Vitamin B7 (Biotin) Vitamin C Vitamin D Vitamin E Kupfer Selen Silicium Zink Polyphenole (z.B. Curcumin, Polyphenole aus Beeren) Carotinoide (z.B. aus Karotten, Tomaten, …) Omega-3-Fettsäuren Kollagen Studien zeigen, dass eine regelmäßige Einnahme von niedrig molekularen Kollagen-Peptiden sowohl die Hydratation und die Elastizität der Haut verbessern als auch der Hautalterung entgegenwirken kann.

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Strahlende Haut von innen heraus

Kann sich die Darmgesundheit auf die Hautgesundheit auswirken? Der Darm und die Haut haben einiges gemeinsam. Sie stellen große Flächen dar, die mit der Außenwelt in Kontakt kommen und beherbergen eine große Bandbreite an Mikroben. Durch die sogenannte Darm-Haut-Achse sind beide Organe miteinander verbunden. Wie beide Organe miteinander kommunizieren, ist...

24.02.2025 2 min
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Olivenöl und seine Vorzüge | IAMSTR® Nutrition

Olivenöl und seine Vorzüge

Natives Olivenöl extra ist ein fester Bestandteil der mediterranen Ernährung, der viele positive gesundheitliche Effekte zugeschrieben wird. Einige dieser Effekte kommen auf Grund des Olivenöls zustande, das nicht nur einen hohen Anteil von ungesättigten Fettsäuren, sondern auch sekundären Pflanzenstoffen (sogenannte Polyphenole) enthält.   Natives Olivenöl, Blutfette und Insulinsensitivität Die regelmäßige Aufnahme von nativem Olivenöl extra kann sich sowohl auf die Blutfettwerte, den Blutdruck als auch den Blutzucker positiv auswirken. Hierdurch kann sich die Insulinsensitivität verbessern und das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen reduzieren. Eine Insulinresistenz wird als Ursache vieler Zivilisationserkrankungen wie beispielsweise dem metabolischen Syndrom in Verbindung gebracht.   Natives Olivenöl und Darmgesundheit Die Rolle der Darmgesundheit bei der Aufrechterhaltung des Schleimhaut Immunsystems und ihr Einfluss auf den allgemeinen Entzündungsstatus sowie die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels und des Gehirns werden immer deutlicher. Der Konsum von Nativem Olivenöl extra konnte in Studien positive Effekte auf die Darmmikrobiota und somit die Darmgesundheit zeigen. So kann natives Olivenöl extra das Wachstum nützlicher Bakterien fördern. Der Großteil der aufgenommenen Phenolverbindungen gelangt in den Dickdarm, wo sie von den dort ansässigen Darmbakterien verstoffwechselt werden und so die Zusammensetzung der Darmmikrobiota verändern können.    Natives Olivenöl und Alzheimer Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, bei der es unter anderem zu Ablagerungen (Plaques), Neuroinflammation (Entzündung des Nervengewebes) und Störungen der Blut-Hirn-Schranke kommt. Aktuelle Behandlungen können die Lebensqualität der Patienten zwar verbessern, die Erkrankung jedoch nicht heilen. Mehrere Studien zeigen, dass natives Olivenöl extra durch dessen Gehalt an phenolischen Verbindungen das Risiko einer leichten kognitiven Beeinträchtigung und die von Alzheimer verringern kann. Die Ergebnisse der Studien deuten darauf hin, dass die poly phenolischen Bestandteile wichtige Prozesse der Alzheimer-Krankheit positiv beeinflussen – darunter unter anderem die Plaquebildung, die Neuroinflammation, sowie die Funktionsweise der Blut-Hirnschranke.   Darf Olivenöl erhitzt werden? Olivenöl kann bis zu einer Temperatur von ca. 180 Grad Celsius erhitzt werden. Wird das Öl über diese Temperatur hinaus erhitzt, können die positiv wirkenden phenolischen Verbindungen zerstört werden.  

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Olivenöl und seine Vorzüge

Natives Olivenöl extra ist ein fester Bestandteil der mediterranen Ernährung, der viele positive gesundheitliche Effekte zugeschrieben wird. Einige dieser Effekte kommen auf Grund des Olivenöls zustande, das nicht nur einen hohen Anteil von ungesättigten Fettsäuren, sondern auch sekundären Pflanzenstoffen (sogenannte Polyphenole) enthält.   Natives Olivenöl, Blutfette und Insulinsensitivität Die regelmäßige...

17.02.2025 2 min
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Zyklus Basierte Ernährung im Sport? | IAMSTR® Nutrition

Zyklus Basierte Ernährung im Sport?

Welche Phasen hat der weibliche Zyklus? Der weibliche Zyklus kann zwischen 21 und 35 Tage betragen. Als Ideal werden häufig 28 Tage dargestellt. In der Realität schwanken die Zyklen (bei hormonfreier Verhütung) in ihrer Länge meist um ein paar Tage. Jeder Zyklus kann in drei Phasen unterteilt werden: Follikelphase (erste Zyklushälfte) Ovulationsphase (Phase, in der der Eisprung stattfindet) Lutealphase (zweite Zyklushälfte) Über diese Phasen hinweg kommt es zu Hormonschwankungen. Von niedrigen Östrogen- und Progesteronspiegeln in der frühen Follikelphase (zu Beginn des Zyklus), einem hohen Östrogenspiegel gleichzeitig niedrigen Progesteronspiegel in der späten Follikelphase, bis hin zu einem hohen Östrogen- und Progesteronspiegel in der Lutealphase nach dem Eisprung. Zum Ende des Zyklus nehmen sowohl der Östrogen- als auch der Progesteronspiegel wieder ab, wodurch die Menstruation und somit ein neuer Zyklus beginnen. Was empfiehlt die International Society of Sports Nutrition? Die International Society of Sports Nutrition (ISSN) empfiehlt Sportlerinnen im gebärfähigen Alter ihren hormonellen Status (sei er natürlich oder mit Einfluss von externen Hormonen wie der Anti-Baby-Pille) anhand von Training und Erholung zu tracken, um individuelle Muster und Bedürfnisse zu bestimmen. Vor allem auf eine angemessene Energieaufnahme sollte geachtet werden, um den Energiebedarf zu decken und eine optimale Versorgung zu erreichen. Der Kohlenhydratbedarf sollte in allen Phasen des Menstruationszyklus gedeckt werden. Ein besonderes Augenmerk auf die Kohlenhydrataufnahme sollte insbesondere während der aktiven Pillenwochen und während der Lutealphase gelegt werden. Um den Umbau und die Reparatur der Muskulatur einzuleiten, empfiehlt die ISSN, Eiweiß in einer Dosis von ca. 0,3-0,4 g pro kg Körpergewicht so nah wie möglich am Beginn und/oder nach Abschluss des Trainings zu konsumieren. Die tägliche Proteinzufuhr sollte innerhalb der mittleren bis oberen Bereiche der aktuellen Sport Ernährungsrichtlinien (1,4 - 2,2 g pro kg Körpergewicht) mit gleichmäßig verteilten Protein Dosen (alle 3-4 Stunden über den Tag verteilt) liegen.  Fazit Die Ernährung sollte sich vor allem an der ausgeführten Sportart orientieren, um ihren spezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

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Zyklus Basierte Ernährung im Sport?

Welche Phasen hat der weibliche Zyklus? Der weibliche Zyklus kann zwischen 21 und 35 Tage betragen. Als Ideal werden häufig 28 Tage dargestellt. In der Realität schwanken die Zyklen (bei hormonfreier Verhütung) in ihrer Länge meist um ein paar Tage. Jeder Zyklus kann in drei Phasen unterteilt werden: Follikelphase (erste...

10.02.2025 3 min
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Gesundheit
PMS | IAMSTR® Nutrition

PMS

Was ist PMS? Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst über 200 Symptome unterschiedlicher Schweregrade, die in der 2. Zyklushälfte der Frau (Lutealphase) und somit vor der Periode auftreten können. Die Symptome reichen von Rücken-, Unterleibs- oder Kopfschmerzen bis hin zu Stimmungsschwankungen, starker Müdigkeit, Verdauungsproblemen, Wassereinlagerungen, einer erhöhten Reizbarkeit oder depressiven Verstimmungen. PMS kann die Lebensqualität der Frau erheblich beeinträchtigen.   Leidet jede Frau unter PMS? Studien zufolge leiden ca. 80-98 % der Frauen zumindest an leichten PMS-Symptomen und somit an mindestens einem Symptom vor Beginn der Periode. 30-40 % geben PMS-Symptome an, die eine medikamentöse Behandlung erfordern. In etwa 3-8 % leiden an schwerem PMS, das als Prämenstruelle dysphorische Störung klassifiziert wird. Was sind die Ursachen für PMS? Derzeit gehen Forscher davon aus, dass die Ursachen von PMS im Zusammenhang mit unter anderen Hormonschwankungen, Neurotransmitter Mängeln oder gewissen Nährstoff Mängeln stehen. Kann eine Ernährungsumstellung bei PMS helfen? Im Allgemeinen wird eine ausgewogene, vielfältige Ernährung reich an frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln und somit eine ballaststoff- und mikro-nährstoffreiche Ernährung empfohlen. Der Konsum von Alkohol, Tabak, Koffein, Salz und Zucker sollte minimiert werden. Gibt es Nährstoffe, die bei PMS helfen können? Studien zufolge kann die Einnahme von Mikronährstoffen wie Zink, Calcium, Magnesium, Vitamin D, B-Vitaminen und verschiedenen Pflanzenstoffen wie Safran oder Curcumin PMS-Symptome lindern.   Fazit Falls du unter PMS-Symptomen leidest, kann eine Ernährungsumstellung und die Auffüllung von gewissen Mikronährstoffen durchaus eine Möglichkeit darstellen, die PMS-Symptome zu verringern. Um die Mikronährstoffe Einnahme individuell anzupassen, solltest du dich in erfahrene Hände von Fachpersonal, wie beispielsweise einer Ernährungswissenschaftlerin, Ökotrophologin oder Ernährungsmedizinerin begeben.

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Gesundheit

PMS

Was ist PMS? Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst über 200 Symptome unterschiedlicher Schweregrade, die in der 2. Zyklushälfte der Frau (Lutealphase) und somit vor der Periode auftreten können. Die Symptome reichen von Rücken-, Unterleibs- oder Kopfschmerzen bis hin zu Stimmungsschwankungen, starker Müdigkeit, Verdauungsproblemen, Wassereinlagerungen, einer erhöhten Reizbarkeit oder depressiven Verstimmungen....

03.02.2025 2 min
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Gesundheit
Eisen | IAMSTR® Nutrition

Eisen

Wer ist besonders von einem Eisenmangel gefährdet? Weltweit leiden in etwa 2 Milliarde Menschen an Eisenmangel. Risikogruppen hierfür sind neben menstruierenden Frauen vor allem Schwangere, Stillende, Vegetarier, Veganer, Senioren, Ausdauersportler, Kinder und Jugendliche, Menschen, die unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Zöliakie leiden, Menschen, die häufig Blut spenden, und Menschen, die gewisse Arzneimittel wie Protonenpumpenhemmer (z.B. Pantoprazol, Omeprazol) oder Antazida (um die Magensäure zu neutralisieren) einnehmen.   Gibt es Lebensmittel, die die Eisenaufnahme hemmen können? Ja, aus diesem Grund sollten eisenhaltige Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel im Idealfall mit einem zeitlichen Abstand (ca. 2 Stunden) zu Lebensmitteln wie z.B. Sojaprodukten, Kaffee, schwarzen Tee, Vollkornprodukten, Spinat, oder Rhabarber eingenommen werden. Die Aussage, dass die Eisenaufnahme durch Calcium bzw. Milchprodukte geschwächt wird, ist wissenschaftlich nicht eindeutig. Calcium und Milchprodukte sollten bei einer längerfristigen Eisensupplementation somit nicht gemieden werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du jedoch vorsichtshalber darauf achten, Eisenpräparate nicht gleichzeitig mit calciumreichen Lebensmitteln wie z.B. calciumreichen Mineralwässern oder Milchprodukten einzunehmen.   Wie kann die Eisenaufnahme gefördert werden? Um die Eisenaufnahme zu fördern, isst du zu eisenreichen Lebensmitteln, im Idealfall Lebensmittel, die reich an Vitamin C sind. Das können beispielsweise Zitrusfrüchte sein, wie auch Sauerkraut oder Paprika. Auch organische Säuren oder Aminosäuren wie beispielsweise Histidin können die Eisenaufnahme im Darm unterstützen.   Fazit Falls du zur Risikogruppe gehörst, die häufig unter einer suboptimalen Eisenversorgung oder gar einem Eisenmangel leidet, dann lasse deinen Eisenstatus in jedem Falle regelmäßig bei deinem Hausarzt überprüfen. Achte auf eine eisenreiche Ernährung und substituiere bei Bedarf.

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Eisen

Wer ist besonders von einem Eisenmangel gefährdet? Weltweit leiden in etwa 2 Milliarde Menschen an Eisenmangel. Risikogruppen hierfür sind neben menstruierenden Frauen vor allem Schwangere, Stillende, Vegetarier, Veganer, Senioren, Ausdauersportler, Kinder und Jugendliche, Menschen, die unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Zöliakie leiden, Menschen, die häufig Blut spenden, und Menschen, die...

27.01.2025 2 min
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Gesundheit
Selen

Selen

Wofür benötigt der Körper Selen? Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Der menschliche Körper kann es nicht selbstständig herstellen, weswegen es zwingend über die Ernährung aufgenommen werden muss. Selen ist Bestandteil von körpereigenen Enzymen und somit an einer Vielzahl von Reaktionen im Körper beteiligt. Einige dieser Enzyme wirken antioxidativ, wodurch sie wie ein Schutzschild unsere Körperzellen schützen können. Zusätzlich nimmt die ausreichende Selenversorgung einen entscheidenden Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion, die Spermienbildung und damit die Fruchtbarkeit des Mannes ein.   Welche Lebensmittel enthalten Selen? Der Selengehalt in pflanzlichen Lebensmitteln kann stark schwanken und ist abhängig vom Selengehalt des Bodens. In Europa sind die Böden und damit die meisten pflanzlichen Lebensmittel eher selenarm. Tierische Lebensmittel (aus der konventionellen Landwirtschaft) enthalten auf Grund des mit Selen angereicherten Tierfutters einen höheren Selengehalt, weswegen sie laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) in Europa die zuverlässigere Selenquelle darstellen.   Selen in Paranüssen – kann damit der Tagesbedarf gedeckt werden? Paranüsse gehören zu den Lebensmittel, die viel Selen enthalten. Bezüglich der Paranüsse kann es jedoch zu zwei Problemen kommen. Zum einen kann nicht bestimmt werden, wie viel Selen in einer Paranuss in etwa enthalten ist (außer es ist auf der Verpackung ausgelobt), zum anderen lagern Paranüsse natürlicherweise das radioaktive Element Radium ein. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Verzehr von zwei Paranüssen am Tag unbedenklich. Es sollte sich jedoch die Frage stellen, ob es (bezüglich der Selenversorgung) sinnvoll ist, zwei Paranüsse am Tag zu essen, bei denen der Selengehalt unbekannt ist. Laut dem BfS ist durch den Konsum von Paranüssen keine gezielte Selenversorgung möglich.   Sollte Selen supplementiert werden? Im Idealfall lässt du deine Selenversorgung beim Arzt bestimmen und supplementierst bei unzureichender Versorgung ein standardisiertes Selen-Präparat in Absprache eines Ernährungswissenschaftlers oder Arztes.

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Selen

Wofür benötigt der Körper Selen? Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Der menschliche Körper kann es nicht selbstständig herstellen, weswegen es zwingend über die Ernährung aufgenommen werden muss. Selen ist Bestandteil von körpereigenen Enzymen und somit an einer Vielzahl von Reaktionen im Körper beteiligt. Einige dieser Enzyme wirken antioxidativ, wodurch sie...

20.01.2025 2 min
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Schichtarbeit_und_Gesundheit | IAMSTR® Nutrition

Schichtarbeit und Gesundheit

Viele Berufe wie beispielsweise der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers, der Hebamme, des Sanitäters, des Arztes, des Industriearbeiters und des Taxifahrers gehen mit der Schichtarbeit einher. Ich denke der Fakt, dass sich die Schichtarbeit negativ auf die Gesundheit im Allgemeinen (z.B. auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit) auswirken kann, ist vielen Menschen bekannt. Welche spezifischen Folgen die Schichtarbeit jedoch unter anderem mit sich ziehen kann, werde ich dir im Folgenden anhand verschiedener Studien darstellen.   Schichtarbeit kann sich negativ auf die Ernährung auswirken Eine Studie aus dem Jahr 2019 an 52 Krankenpflegern konnte zeigen, dass ein geringeres Stresslevel in einer Nachmittagsschicht mit einer geringeren Energieaufnahme verbunden war. Höhere Stresswerte bzw. eine negative Stimmung gingen mit einer höheren Energieaufnahme und einer höheren Fettaufnahme einher. Eine geringere Schlafqualität war mit einer höheren Kohlenhydrataufnahme (Kohlenhydrate stellen schnelle Energielieferanten dar) bei gleichzeitig geringerer Proteinaufnahme verbunden.  Eine Meta-Analyse, die 31 Studien mit über 18.000 Teilnehmern einschloss, verglich die Ernährung zwischen Arbeitnehmern, die in rotierenden Schichtplänen und denen, die in regulären Tages- oder festen Schichtplänen beschäftigt waren. Es konnte herausgearbeitet werden, dass die Ernährung der rotierenden Schichtarbeiter unter anderem durch unregelmäßige, häufigere Mahlzeiten und vermehrtes Essen/Naschen in der Nacht gekennzeichnet war. Die Nahrungsaufnahme wies zusätzlich eine höhere Kaloriendichte auf.   Schichtarbeit kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken An über 1.200 Krankenschwestern aus 21 öffentlichen Krankenhäusern wurden die Beziehungen zwischen dem Schichtarbeitersyndrom, der psychischen Gesundheit und dem Burnout ermittelt. Von einem Schichtarbeitersyndrom wird gesprochen, wenn Schlafstörungen oder Einschränkungen am Tag direkt im Zusammenhang mit der Schichtarbeit stehen. Von den untersuchten Teilnehmerinnen wiesen knapp 58 % ein Schichtarbeitersyndrom mit einer hohen Häufigkeit von psychischen Problemen (ca. 58 %) und Burnout (ca. 66 %) auf. Studien zeigen, dass Schlafstörungen und psychische Probleme wie Depressionen und Angstzustände häufige Folgen von Schichtarbeit sind.    Frauen vs. Männer in der Schichtarbeit Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen größere Schwierigkeiten haben, sich an die Schichtarbeit anzupassen. Schlafprobleme scheinen zu einem großen Teil für diese Schwierigkeiten verantwortlich zu sein. Die Literatur legt nahe, dass Schichtarbeiter*Innen ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Menstruationsstörungen aufweisen.

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Gesundheit

Schichtarbeit und Gesundheit

Viele Berufe wie beispielsweise der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers, der Hebamme, des Sanitäters, des Arztes, des Industriearbeiters und des Taxifahrers gehen mit der Schichtarbeit einher. Ich denke der Fakt, dass sich die Schichtarbeit negativ auf die Gesundheit im Allgemeinen (z.B. auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit) auswirken kann, ist vielen Menschen bekannt....

13.01.2025 1 min
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Arzneimittel 2 | IAMSTR® Nutrition

Wechselwirkungen Ernährung und Arzneimittel - Teil 2

Der Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme kann entscheidend sein Damit Arzneimittel ihr volles Wirkpotential entfalten können, ist es entscheidend, auf ihre individuellen Einnahmeempfehlungen zu achten. Für deren Wirkung kann nicht nur der Mageninhalt (Einnahme auf nüchternen oder auf vollen Magen) entscheidend sein, sondern auch welche spezifischen Lebensmittel vor, mit oder nach der Einnahme konsumiert werden. Folgende Lebensmittel können Wechselwirkungen mit gewissen Arzneimitteln eingehen.   Wechselwirkung: Alkohol (Ethanol) Alkohol kann auf verschiedenen Wegen die Wirksamkeit von Arzneimitteln negativ beeinflussen. Durch dessen Eigenschaften als Lösungsmittel kann Ethanol die Freisetzung von Arzneistoffen beeinflussen. So kann beispielsweise eine Depot-Wirkung aufgehoben werden, wodurch eine vergleichsweise große Menge des Wirkstoffs freigesetzt wird („dose dumping“). Folgen können eine Überdosis, unerwünschte Wirkungen sowie eine Vergiftung sein. Eine erhöhte Freisetzung des Wirkstoffs und ein daraus resultierender hoher Wirkstoffspiegel können darüber hinaus aus der verzögerten Magenentleerung nach Alkoholkonsum resultieren.  Des Weiteren steigt die Lebertoxizität von Arzneimitteln wie Paracetamol, Methotrexat, oder Statinen (Cholesterinsenkern). Werden Antidiabetika wie Sulfonylharnstoffe oder Metformin eingenommen, sollte ebenfalls auf Alkohol verzichtet werden.  Werden Antikoagulanzien (Blutverdünner) in Kombination mit Alkohol eingenommen, ist mit äußerst komplexen und individuell schwer vorhersehbaren Wechselwirkungen zu rechnen. Darüber hinaus verstärkt Alkohol die sedierende Wirkung von Beruhigungsmitteln, woraus eine gesteigerte Sturzgefahr resultiert.   Wechselwirkung: Goji-Produkte  Die Goji-Beere wird in Europa seit einigen Jahren als „Superfood" beworben und vertrieben. Erworben werden kann sie in Form von getrockneten Früchten, Tees, Säften, Marmeladen oder Kapseln. Bei der Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) sollten diese Produkte jedoch nicht eingenommen werden, da Inhaltsstoffe der Goji-Beere vermutlich die gerinnungshemmende Wirkung dieser Arzneimittel verstärken und so zu gefährlichen Blutungskomplikationen führen.   Wechselwirkung: Kaffee, schwarzer und grüner Tee Die enthaltenen Gerbstoffe in Kaffee, schwarzen oder grünen Tee können die Bioverfügbarkeit einiger Antidepressiva und Neuroleptika um bis zu 80 % senken. Zusätzlich kann die Aufnahme von Bisphosphonaten (Arzneimittel zur Behandlung von Knochenerkrankungen) und Schilddrüsenhormonen beeinträchtig werden.  Aus diesem Grund sollten diese Wirkstoffe mit einem Abstand von mindestens einer Stunde zu Kaffee, schwarzen oder grünen Tee eingenommen werden. Alternativ kann man auf Tee Alternativen mit weniger Gerbstoffen (z.B. Früchtetee) umgestiegen werden.

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Wechselwirkungen Ernährung und Arzneimittel - Teil 2

Der Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme kann entscheidend sein Damit Arzneimittel ihr volles Wirkpotential entfalten können, ist es entscheidend, auf ihre individuellen Einnahmeempfehlungen zu achten. Für deren Wirkung kann nicht nur der Mageninhalt (Einnahme auf nüchternen oder auf vollen Magen) entscheidend sein, sondern auch welche spezifischen Lebensmittel vor, mit oder nach der...

06.01.2025 2 min
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Arzneimittel | IAMSTR® Nutrition

Wechselwirkungen Ernährung und Arzneimittel

Arzneimittel – kleine Pille, große Wirkung Obwohl viele Arzneimittel meist unscheinbar aussehen, steckt hinter ihrer Wirkweise oftmals eine ausgeklügelte Wissenschaft. Die Wirkweise der Medikamente unterscheidet sich teilweise stark. Manche von ihnen müssen, um deren Wirkung entfalten zu können, durch den Verdauungstrakt erst „aktiviert“ werden. Andere werden in höherer Dosierung verabreicht, da sie vom Körper sehr schnell abgebaut werden und hierdurch ihre Wirksamkeit verlieren. Wiederum andere weisen eine gewisse Depot-Wirkung auf, um die Zeitspanne der Wirkdauer zu verlängern, oder besitzen einen magensaftresistenten Überzug, um unverdaut den Magen passieren zu können.   Der Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme kann entscheidend sein Die Einnahme von Arzneimitteln gehört für viele Menschen zum Alltag. Teilweise werden sie willkürlich im Laufe des Tages eingenommen, sobald an die Einnahme gedacht wird. Bei der Einnahme kann jedoch nicht nur die Tageszeit für die Wirkung der Medikamente entscheidend sein, und somit, ob das Medikament auf nüchternen oder vollen Magen eingenommen wird, sondern auch welche Lebensmittel vor, mit oder nach der Einnahme konsumiert werden. Im Folgenden werden einige Lebensmittel dargestellt, die Wechselwirkungen mit gewissen Arzneimitteln eingehen können.   Wechselwirkung: Grapefruit, Grapefruitsaft, Pomelo Grapefruit besitzt die höchste Relevanz in der Pharmakologie. Bereits 200 ml Grapefruitsaft (oder Pomelo) genügen, um Wechselwirkungen mit Medikamenten wie Blutdrucksenkern und Statinen (Cholesterinsenkern) einzugehen. Je nachdem, um welches Arzneimittel es sich handelt, kann hierbei nicht nur dessen Wirksamkeit reduziert, sondern auch erhöht werden. So kann der einmalige Verzehr von Grapefruitsaft beispielsweise die Plasmakonzentration von gewissen Statinen um das Drei- bis Vierfache erhöhen und somit das Risiko für Nebenwirkungen steigern. Da die Wirkung bis zu drei Tage anhält, reicht auch ein mehrstündiger Abstand der Einnahme nach dem Konsum von Pomelo, Grapefruit oder Grapefruitsaft nicht aus, um der Wechselwirkung zu entgehen. Falls du Medikamente dieser Arzneimittelgruppen einnimmst, solltest du dich bei deinem Arzt erkundigen, ob deine Medikamente von diesen Wechselwirkungen betroffen sein können.   Wechselwirkung: Milchprodukte Milchprodukte und Produkte, die z.B. höhere Mengen von Calcium und Magnesium enthalten (z.B. Mineralwässer, Nahrungsergänzungsmittel), können mit Arzneimitteln wie verschiedenen Antibiotika feste Komplexe eingehen. Hierdurch wird die Wirksamkeit des Medikaments reduziert. Von dieser Wechselwirkung sind nicht alle Antibiotika betroffen. Das Problem ist jedoch, dass sich teilweise kein Hinweis im Beipackzettel finden lässt. Um der möglichen Wechselwirkung zu entgehen, solltest du das Antibiotikum aus diesem Grund im Idealfall mindestens zwei bis vier Stunden vor oder nach dem Essen einnehmen.

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Wechselwirkungen Ernährung und Arzneimittel

Arzneimittel – kleine Pille, große Wirkung Obwohl viele Arzneimittel meist unscheinbar aussehen, steckt hinter ihrer Wirkweise oftmals eine ausgeklügelte Wissenschaft. Die Wirkweise der Medikamente unterscheidet sich teilweise stark. Manche von ihnen müssen, um deren Wirkung entfalten zu können, durch den Verdauungstrakt erst „aktiviert“ werden. Andere werden in höherer Dosierung verabreicht,...

30.12.2024 2 min
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Smoothies | IAMSTR® Nutrition

Smoothies, ein gesundes Getränk?

Sie sehen bunt aus, schmecken lecker und enthalten eine Menge verschiedener Obstsorten. Auf den sozialen Medien werden sie des Öfteren als Frühstücksgetränk gezeigt – sie müssen also gesund sein, oder? Die Rede ist von Smoothies.   Mehr Schein als Sein? Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sind die meisten Smoothies, die im Laden erhältlich sind, nicht wirklich positiv zu bewerten. Sie bestehen in der Regel zum Großteil aus Fruchtsäften in Kombination mit Fruchtpüree, wodurch sie auf kleinem Raum einen hohen Gehalt an Fructose, gleichzeitig aber kaum (bis keine) Ballaststoffe enthalten. Ein hoher Fructose-Konsum (bei zugleich geringem Ballaststoffgehalt) wird unter anderem mit der Entstehung einer nichtalkoholischen Fettleber in Verbindung gebracht. Achtung: Hier ist vor allem der Konsum von hoch verarbeiteten Speisen oder Getränken, die mit Fructose-Glucose-Sirup gesüßt werden oder im Generellen einen hohen Fructosegehalt aufweisen, ausschlaggebend. Täglich einen gekauften Obst-Smoothie zu konsumieren, um sich und seinen Körper augenscheinlich etwas Gutes zu tun, scheint also keine so gute Idee zu sein.   Smoothies – Mahlzeit statt Getränk? Smoothies sind eigentlich kein Getränk, sondern vielmehr eine Mahlzeit und sollten dementsprechend ausreichend eingespeichelt werden. Die Kohlenhydratverdauung beginnt bereits im Mund, denn der Speichel enthält ein Enzym, die sogenannte „alpha-Amylase“, deren Aufgabe es ist, Kohlenhydrate im Mund aufzuspalten. Aus diesem Grund solltest du darauf achten, Smoothies nicht wie Wasser zu trinken, sondern ausreichend einspeicheln.   Bedeutet das, dass Obst ungesund ist? Definitiv nicht. Die Menge und vor allem die Zubereitungsform sind entscheidend. Fruchtsäfte und -nektare beispielsweise enthalten keine Ballaststoffe, gleichzeitig aber Fructose in konzentrierter Form. Beim frischen Obst hingegen kommt die Fructose verpackt in einer komplexen Lebensmittelmatrix einher. Zudem wird oftmals die enthaltene Obstmenge des Smoothies unterschätzt. Du brauchst dir nur eine Frage zu stellen: Würdest du auch 4 Bananen, 3 Orangen, 2 Äpfel, zwei Hände voll Trauben und Blaubeeren auf einmal essen, wenn sie nicht püriert wären? Die Antwort ist wahrscheinlich nein, oder? Im Normalfall würdest du also gar nicht erst so viel Fructose aus Obst aufnehmen, da das frische, nicht pürierte Obst ein großes Volumen aufweist.   Wie viel Obst sollte am Tag verzehrt werden? Täglich zwei Portionen Obst (wie es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt) sind sehr positiv zu bewerten, denn Obst enthält nicht nur Mikronährstoffe wie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, sondern auch Ballaststoffe, die essentiell für die Darmgesundheit sind.   Fazit Wenn du gerne Smoothies trinkst, dann achte darauf, dass sie zum Großteil aus Gemüse bestehen und lediglich mit Obst ergänzt werden. Bereite sie im Optimalfall selbst zu, damit sie aus ganzem Gemüse und Obst und nicht nur ihren Säften bestehen. Hierdurch kannst du einen höheren Ballaststoffgehalt im Smoothie sicherstellen.

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Smoothies, ein gesundes Getränk?

Sie sehen bunt aus, schmecken lecker und enthalten eine Menge verschiedener Obstsorten. Auf den sozialen Medien werden sie des Öfteren als Frühstücksgetränk gezeigt – sie müssen also gesund sein, oder? Die Rede ist von Smoothies.   Mehr Schein als Sein? Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sind die meisten Smoothies, die im Laden...

23.12.2024 2 min
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Reis | IAMSTR® Nutrition

Arsenbelastung in Reis

Was ist Arsen? Arsen ist ein hochgiftiges, krebserregendes Halbmetall. Hohe Arsenkonzentrationen wurden in verschiedenen Ländern wie Indien, Bangladesch, China, Vietnam, Nicaragua, Brasilien, Frankreich, den USA und weiteren Ländern gemeldet.   Wie gelangt Arsen in den menschlichen Körper? Das Trinken von mit Arsen kontaminiertem Wasser oder der Verzehr von Lebensmitteln mit erhöhten Arsenkonzentrationen sind die beiden Hauptwege, über die Arsen in den menschlichen Körper gelangt.   Mögliche Auswirkungen von Arsen Arsenbelastungen verursachen eine Reihe akuter und chronischer Gesundheitsprobleme beim Menschen. Dazu zählen neben Haut-, Lungen-, Blasen-, Leber- und Nierenkrebs auch negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, das neurologische, das Fortpflanzungs- oder das Atmungssystem.   Arsen in Reis Im Vergleich zu anderen Getreidearten kann sich Arsen im Reis in bis zu 10-mal höheren Konzentrationen anreichern. Dies hat unter anderem etwas mit dessen Anbaumethode zu tun. Mehr als 3,5 Milliarden Menschen weltweit sind auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen, was ihn zur Haupteinnahmequelle für Arsen in der menschlichen Nahrungskette macht.   Wie kann der Arsengehalt in Reis reduziert werden? Reduzieren kannst du den Arsengehalt in Reis, indem du ihn vor dem Kochen mehrfach wäscht und daraufhin nicht wie auf der Verpackung angegeben mit einem Wasser:Reis-Verhältnis von 2:1, sondern mit einer großen Menge von mindestens 6:1 kochst und das überschüssige Wasser daraufhin abgießt.   Fazit: Reis ist häufig mit Arsen belastet, einem giftigen Halbmetall. Um die Arsengehalte zu reduzieren, solltest du den Reis mehrfach waschen, daraufhin mit einer großen Menge an Wasser abkochen und das Kochwasser abgießen. Übrigens können auch aus Reis hergestellte Produkte wie Reiswaffeln oder Reisbrei mit Arsen belastet sein, weshalb diese Produkte im Optimalfall nicht täglich auf dem Speiseplan stehen sollten.

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Arsenbelastung in Reis

Was ist Arsen? Arsen ist ein hochgiftiges, krebserregendes Halbmetall. Hohe Arsenkonzentrationen wurden in verschiedenen Ländern wie Indien, Bangladesch, China, Vietnam, Nicaragua, Brasilien, Frankreich, den USA und weiteren Ländern gemeldet.   Wie gelangt Arsen in den menschlichen Körper? Das Trinken von mit Arsen kontaminiertem Wasser oder der Verzehr von Lebensmitteln mit...

16.12.2024 1 min
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Fluorid | IAMSTR® Nutrition

Fluorid – bedenklich oder unbedenklich?

Wo wird Fluorid eingesetzt? Fluorid ist einer der berühmtesten Inhaltsstoffe zur Vorbeugung von Zahnkaries. Aus diesem Grund wird Fluorid in einem Großteil der Zahnpasten oder Mundspülungen beigemischt. In einigen Ländern wie beispielsweise in Teilen der USA wird zusätzlich das Trinkwasser fluoridiert, um Karies in der Bevölkerung vorzubeugen. Aber: Fluorid ist kein essentieller Nährstoff.   Mögliche Auswirkungen einer Überversorgung mit Fluorid Zu den Auswirkungen einer Überversorgung mit Fluorid innerhalb der frühen Lebensjahre zählt die sogenannte Zahnfluorose. Hierbei handelt es sich um eine Mineralisationsstörung des Zahnschmelzes, die durch eine chronisch erhöhte Fluoridaufnahme entsteht. Der kritische Zeitraum für die Entwicklung einer solchen Zahnfluorose liegt etwa zwischen der Geburt und dem sechsten Lebensjahr, da mit dem siebten Lebensjahr die Zahnentwicklung (mit Ausnahme der Weisheitszähne) im Wesentlichen abgeschlossen ist. Dies unterstreicht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) indem es darstellt, dass vor allem bei Säuglingen und im frühen Kindesalter Vorsicht mit dem Umgang mit Fluoriden geboten ist, da die tolerierbare Tageshöchstmenge von dieser Personengruppe wegen ihres geringen Körpergewichts eher erreicht wird. Bei einer Zahnfluorose kommt es zunächst zu weißlichen Flecken auf den Zähnen. In schweren Fällen kann es zum Verlust des Zahnschmelzes kommen. In Deutschland wird geschätzt, dass bei bis zu 20 % der 15-jährigen Kindern milde Fluorosen vorkommen. Neben der Zahnfluorose ist ebenfalls die Skelettfluorose bekannt. Bei diesem Krankheitsbild kommt es zum Knochenschwund. Die Entwicklung der Krankheit steht im Zusammenhang mit hohen Fluorid-Mengen im Trinkwasser. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt eine angemessene Aufnahmemenge von 0,05 mg Fluorid pro kg Körpergewicht an. Die „angemessene Aufnahmemenge“ ist eine Ernährungsempfehlung, die gegeben wird, wenn nicht genügend Daten zur Berechnung eines durchschnittlichen Bedarfs vorliegen. Zuverlässige Daten zur gesamten Fluoridaufnahme der europäischen Bevölkerung sind nicht verfügbar.   Studien zu Fluorid Neben Zähnen und Knochen könnten Studien zufolge möglicherweise auch andere Organe wie das Gehirn und die Schilddrüse durch eine erhöhte Aufnahme von Fluorid in jungen Jahren beeinträchtigt werden. Chinesische Kinder, die Wasser mit einem höheren Fluoridgehalt zu sich nahmen, wiesen einen deutlich niedrigeren IQ auf als Kinder, die Wasser mit einem niedrigeren Fluoridgehalt zu sich nahmen. Mit steigendem Fluoridgehalt im Trinkwasser sank nicht nur der IQ, gleichzeitig stieg die Rate an geistiger Behinderung an. Es bestand kein Zusammenhang zwischen dem IQ der Kinder und dem Bildungsniveau oder dem Einkommen ihrer Eltern. IQ-Abnahmen aufgrund eines höheren Fluoridgehalts im Trinkwasser während der Wachstumsphase wurden außerdem in Ländern wie Indien, im Iran und in Taiwan festgestellt. Studien legen die Möglichkeit einer nachteiligen Wirkung einer hohen Fluoridbelastung auf die neurologische Entwicklung von Kindern nahe. Die Blut-Hirn-Schranke, die das erwachsene Gehirn schützt, ist erst etwa 6 Monate nach der Geburt vollständig ausgebildet. Fluorid kann Berichten zufolge die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Es ist denkbar, dass dies zu einer Beeinträchtigung des Entwicklungsprozesses des Nervensystems des Ungeborenen und des Säuglings führt. Tier- und Laborstudien konnten darüber hinaus Beeinträchtigungen der Leber-, Nieren- und Fortpflanzungsfunktion durch eine übermäßige Fluoridaufnahme zeigen. So kam es beispielsweise zur Beeinträchtigung der Spermienbildung. Auch die Fortpflanzungsfunktion bei Frauen kann durch erhöhte Fluoridaufnahmen beeinflusst werden. So konnte eine Studie an Frauen, die in Fluorose Gebieten lebten, zeigen, dass eine erhöhte Fluoridaufnahme die Hormonausschüttung des Fortpflanzungssystems beeinflusste.   Fazit Bezüglich negativer Auswirkungen erhöhter Fluoridaufnahmen sollte definitiv mehr Forschung, insbesondere am Menschen, betrieben werden. Wer auf Fluorid vorsichtshalber verzichten möchte, kann antikariogen wirkende Zuckeralkohole wie beispielsweise Xylit in der Zahnhygiene einsetzen.

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Gesundheit

Fluorid – bedenklich oder unbedenklich?

Wo wird Fluorid eingesetzt? Fluorid ist einer der berühmtesten Inhaltsstoffe zur Vorbeugung von Zahnkaries. Aus diesem Grund wird Fluorid in einem Großteil der Zahnpasten oder Mundspülungen beigemischt. In einigen Ländern wie beispielsweise in Teilen der USA wird zusätzlich das Trinkwasser fluoridiert, um Karies in der Bevölkerung vorzubeugen. Aber: Fluorid ist...

09.12.2024 2 min
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Gesundheit
Creatin bei Frauen | IAMSTR® Nutrition

Creatin Monohydrat bei Frauen

Was ist Creatin Monohydrat Creatin gilt als das wirksamste, legale leistungssteigernde Nahrungsergänzungsmittel, das Sportlern derzeit zur Verfügung steht. Es ist ein körpereigener Stoff, der in gewissen Mengen vom Körper selbst gebildet werden kann und bei einer ausgewogenen Mischkost zusätzlich über die Ernährung (in Form von Fleisch) aufgenommen wird. Neuere Daten deuten darauf hin, dass eine Creatin-Ergänzung insbesondere bei Frauen von Vorteil sein kann, denn Studien beschreiben bei Frauen unter anderem niedrigere Creatin-Phosphat-Speicher (Energiespeicher), weshalb eine Creatin-Einnahme bei Frauen zu größeren Leistungen Vorteilen führen kann.   Creatin und der weibliche Zyklus Daten weisen darauf hin, dass Creatin Monohydrat dabei helfen könnte, Leistungseinbußen z.B. während des Trainings oder Wettkampfes entgegenzuwirken, die durch den weiblichen Zyklus verursacht werden können. In einer Studie aus dem Jahr 2023 konnte die Creatin-Einnahme zur Reduktion von Müdigkeit beitragen, was auf eine höhere Ermüdungsresistenz hindeutet. Achtung: Inwiefern sich hormonelle Verhütungsmittel auf diese Erkenntnisse auswirken, sollte in weiteren Studien untersucht werden. Zudem ist der weibliche Zyklus inklusive Hormonschwankungen komplex und kann sich nicht nur von Frau zu Frau stark unterscheiden, sondern auch individuell von Zyklus zu Zyklus.   Creatin in der Menopause Forschungsergebnisse bei Frauen nach der Menopause belegen, dass eine Creatin-Ergänzung in Kombination mit Widerstandstraining, die Muskelmasse und -kraft verbessern kann. So scheint die Supplementation von Creatin für Frauen nach der Menopause eine sinnvolle Option zur Verbesserung der Muskelqualität und -leistungsfähigkeit zu sein. Neben der positiven Wirkung auf alternde Muskeln scheint eine Creatin-Ergänzung in Kombination mit Widerstandstraining zudem günstige Auswirkungen auf die Knochen von Frauen nach der Menopause zu haben. So erfuhren Frauen nach der Menopause, die, während eines 52-wöchigen überwachten Ganzkörper-Krafttrainings täglich 0,1 g Creatin pro kg einnahmen, eine Verlangsamung des Knochenmineral Verlusts am Schenkelhals (Hüfte) im Vergleich zu Frauen, die während des Trainings ein Placebo erhielten.   Creatin und Depressionssymptome Studien berichten über niedrigere Creatin-Werte im Gehirn von Frauen. Untersuchungen zeigen, dass eine Erhöhung der Creatin-Konzentration im Gehirn durch Nahrungsergänzungsmittel, unter anderem eine Verringerung der Depressionssymptome, unterstützen kann.   Fazit Zusammenfassend gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass eine Creatin-Supplementierung das Potential hat, eine multifaktorielle therapeutische Maßnahme über die gesamte Lebensspanne von Frauen zu sein, die mit geringen bis keinen Nebenwirkungen einher kommt.

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Creatin Monohydrat bei Frauen

Was ist Creatin Monohydrat Creatin gilt als das wirksamste, legale leistungssteigernde Nahrungsergänzungsmittel, das Sportlern derzeit zur Verfügung steht. Es ist ein körpereigener Stoff, der in gewissen Mengen vom Körper selbst gebildet werden kann und bei einer ausgewogenen Mischkost zusätzlich über die Ernährung (in Form von Fleisch) aufgenommen wird. Neuere Daten...

02.12.2024 1 min
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Rohmilch | IAMSTR® Nutrition

Rohmilch

Was ist Rohmilch Bei Rohmilch handelt es sich um Milch, die keinem Erhitzungsverfahren unterzogen wurde.    Wo gibt es Rohmilch zu kaufen? In Deutschland ist der Verkauf von Rohmilch an Verbrauchern grundsätzlich verboten. Landwirtschaftliche Betriebe dürfen Rohmilch jedoch unter der Bezeichnung „Vorzugsmilch“ in Fertigpackungen an den Verbraucher abgeben, wenn spezielle Voraussetzungen erfüllt sind. Die Voraussetzungen umfassen unter anderem die Gewährleistung des Betriebs, dass sich keine krankheitserregenden Mikroorganismen oder Toxine in der Vorzugsmilch befinden, die die Gesundheit des Verbrauchers gefährden könnte. Neben der Vorzugsmilch ist zusätzlich die „Ab-Hof-Milch“ (Rohmilch Automaten) bei Milcherzeugungsbetrieben erhältlich. Diese Milch darf nur dann an Verbraucher abgegeben werden, wenn die Abgabe direkt im Betrieb erfolgt, die Milch am Tag der Abgabe oder am Tag zuvor gewonnen wurde und an der Abgabestelle der Hinweis „Rohmilch, vor dem Verzehr abkochen“ angebracht ist.   Ist Rohmilch gefährlich für uns Menschen? Der Konsum von Rohmilch ist mit einem erhöhten Risiko des Vorkommens von Krankheitserregern verbunden. So wurden in den Jahren 2007 bis 2012 von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) 27 Krankheitsausbrüche aufgeführt, die auf einen Verzehr von Rohmilch zurückgeführt wurden. Dabei handelte es sich überwiegend um das Bakterium Campylobacter. Die tatsächliche Anzahl von Ausbrüchen und Erkrankungen dürfte auf Grund einer hohen Dunkelziffer jedoch um ein Vielfaches höher liegen. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit in Lebensmitteln gibt an, dass die beiden wichtigsten Krankheitserreger in Bayern Campylobacter und EHEC sind. Diese Bakterien stammen in den meisten Fällen nicht unmittelbar aus der Milch, sondern gelangen beim Melken aus der Stall Umgebung in die Rohmilch. Beide Keime können zu sehr schwer verlaufenden Infektionen führen, die zum Teil mit blutigen Durchfällen verbunden sind.   Wirkt sich Rohmilch positiv auf das Asthmarisiko aus? Eine Studie, die knapp 1.000 Kinder in ländlichen europäischen Gebieten von der Geburt bis zum Alter von sechs Jahren begleitete, untersuchte das Asthmarisiko, das sich aus dem Konsum von unverarbeiteter Bauernmilch im Vergleich zur Ladenmilch ergab. Die Studie konnte zeigen, dass sich das Asthmarisiko im Alter von sechs Jahren durch den vorherigen Konsum von Rohmilch im Vergleich zur wärmebehandelten Laden Milch reduzierte. Ein Teil des Effekts wurde durch den höheren Fettanteil, insbesondere den Gehalt an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, erklärt. Eine gute Omega-3-Versorgung kann jedoch beispielsweise mit Hilfe eines standardisierten und kontrollierten Fischöl- oder Algenöl-Präparats sichergestellt werden. Hierbei entfällt das Risiko für Infektionen mit EHEC oder Campylobacter.   Welche Personengruppen sollten keine Rohmilch bzw. Rohmilchprodukte konsumieren? Personengruppen wie Kinder, Schwangere, Senioren oder immungeschwächte Personen (auch Menschen, die Immunsuppressiva einnehmen) sollten auf Grund des erhöhten Infektionsrisikos, das mit dem Konsum von Rohmilch einhergeht, keine Rohmilch oder Rohmilchprodukte konsumieren.

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Gesundheit

Rohmilch

Was ist Rohmilch Bei Rohmilch handelt es sich um Milch, die keinem Erhitzungsverfahren unterzogen wurde.    Wo gibt es Rohmilch zu kaufen? In Deutschland ist der Verkauf von Rohmilch an Verbrauchern grundsätzlich verboten. Landwirtschaftliche Betriebe dürfen Rohmilch jedoch unter der Bezeichnung „Vorzugsmilch“ in Fertigpackungen an den Verbraucher abgeben, wenn spezielle...

25.11.2024 2 min
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Gesundheit
Blutwerte | IAMSTR® Nutrition

Blutwerte Check-Up

Prävention das A und O Es geht nicht unbedingt darum, lange zu leben, sondern darum, lange gesund zu leben. Hierfür ist es wichtig zu verstehen, dass der Fokus eines gesunden Alterns nicht darauf liegen sollte, die Gesundheit wiederzuerlangen, wenn eine Krankheit bereits ausgebrochen ist. Der Fokus sollte stets darauf liegen, die Gesundheit so lange wie nur möglich zu erhalten, indem sie immer und immer wieder gefördert wird. Merke dir eines: Krankheit kostet viel mehr Zeit und Geld, als die Gesundheit zu erhalten. Sei smart und investiere in deine Gesundheit, indem du präventiv gewisse Blutwerte 1-2-Mal im Jahr vom Arzt deines Vertrauens checken lässt.   Welche Blutwerte sollten regelmäßig gecheckt werden? Im Folgenden werden dir ausgewählte Parameter aufgelistet, die du im Optimalfall regelmäßig kontrollieren lassen solltest. Je nachdem welche Anforderungen dein Leben an dich stellt, bzw. in welcher Lebensphase du dich befindest, ob du Freizeit- oder Leistungssportler bist, sollten individuell weitere Blutwerte kontrolliert werden.   HbA1c Der HbA1c gibt Auskunft darüber, wie viele Zuckermoleküle in etwa innerhalb der letzten 3 Monate an deinen roten Blutkörperchen geheftet haben. Bei regelmäßigen Kontrollen kann somit bereits bei dem Vorliegen eines Prädiabetes eingeschränkt werden, ohne darauf „zu warten“, bis ein Typ 2 Diabetes mellitus diagnostiziert wird.   Apo(B) Die Apolipoprotein B (apoB)-Konzentration kann laut aktueller Studienlage das Risiko für Arteriosklerose (Ablagerungen in den Blutgefäßen) und somit für Herzinfarkte besser voraussagen als das LDL-Cholesterin.   25(OH)Vitamin D Der Großteil der in Deutschland lebenden Menschen (die kein Vitamin D supplementieren) ist nicht optimal mit Vitamin D versorgt. Auch in anderen europäischen Ländern ist die Versorgungslage nicht optimal, weshalb von Experten oftmals von einer Vitamin D-Mangel Pandemie in Europa gesprochen wird. Um den individuellen Vitamin D-Status in Erfahrung zu bringen und bei Bedarf anzupassen, sollte der sogenannte 25(OH)Vitamin D-Wert im Blut gemessen werden.   Omega-3-Index Der Omega-3-Index gibt den Gehalt der marinen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in den roten Blutkörperchen an. Ein niedriger Omega-3-Index wird unter anderem mit einer erhöhten Gesamtsterblichkeit und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schweren Depressionen, Beeinträchtigungen der geistigen Funktion und Frühgeburten in Verbindung gebracht. In Deutschland lebende Menschen weisen im Durchschnitt einen Omega-3-Index von 4-6 % auf. Im Idealfall sollte der Index jedoch in einem Bereich zwischen 8-11 % liegen.    Ferritin Der Laborwert Ferritin gibt Auskunft über die Eisenspeicher deines Körpers. Vor allem Risikogruppen wie beispielsweise menstruierende Frauen, Vegetarier, Veganer, ältere Menschen, Schwangere, Stillende und Ausdauersportler sollten den Ferritin-Wert regelmäßig kontrollieren lassen, um bei Bedarf Eisen zu supplementieren.

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Gesundheit

Blutwerte Check-Up

Prävention das A und O Es geht nicht unbedingt darum, lange zu leben, sondern darum, lange gesund zu leben. Hierfür ist es wichtig zu verstehen, dass der Fokus eines gesunden Alterns nicht darauf liegen sollte, die Gesundheit wiederzuerlangen, wenn eine Krankheit bereits ausgebrochen ist. Der Fokus sollte stets darauf liegen,...

18.11.2024 2 min
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Gesundheit
Vegane Ernährung | IAMSTR® Nutrition

Kritische Nährstoffe in der veganen Ernährung

Weshalb entscheiden sich einige Menschen für eine vegane Ernährung? Neben ethischen Gründen keinerlei tierische Produkte zu verzehren, entscheiden sich einige Menschen auch auf Grund von Nachhaltigkeitsaspekten für eine vegane Ernährung. Eine gut durchgeführte vegane Ernährung kann laut einigen Studien zwar tendenziell mit einem geringeren Risiko für beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und niedrigeren BMI-Werten einhergehen, die Vertrauenswürdigkeit dieser Studienergebnisse werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) jedoch als überwiegend sehr niedrig bis niedrig eingestuft.     Vegane Ernährung führt zur schlechteren Knochengesundheit? Zwei Nährstoffe, welche in der veganen Ernährung zu den potentiell kritischen Nährstoffen gezählt werden, sind Calcium und Vitamin D. Diese beiden Nährstoffe sind entscheidend für die Knochengesundheit. So ist es nicht verwunderlich, dass Studien aufzeigen, dass eine vegane Ernährung zu einer potentiell schlechteren Knochengesundheit und einem höheren Frakturrisiko (Knochenbrüchigkeit) führt.   Welche kritischen Nährstoffe gibt es neben Calcium und Vitamin D noch? Neben Calcium und Vitamin D zählen folgende Nährstoffe zu den potentiell kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung: 1. Protein 2. Vitamin B2 3. Vitamin B12 4. Jod 5. EPA und DHA (marine Omega-3-Fettsäuren) 6. Eisen 7. Zink 8. Selen Seit neuestem wird auch Vitamin A (Retinol) als gegebenenfalls kritisch eingeschätzt. Nährstoffe wie beispielsweise Cholin und Creatin zählen zwar nicht offiziell zu den kritischen Nährstoffen, sollten aber bei einer veganen Ernährung jedoch ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten.   Vegane Ernährung bei Kindern, Jugendlichen, Schwangeren, Stillenden und Senioren?! Im Hinblick auf die weiterhin limitierte Datenlage kann laut DGE zum derzeitigen Zeitpunkt keine eindeutige Empfehlung für oder gegen eine vegane Ernährung für diese Zielgruppen ausgesprochen werden. Nährstoffmängel auf Grund einer veganen Ernährung können vor allem in kritischen Lebensphasen wie z.B. im Wachstum und der Entwicklung zu teilweise irreversiblen Schäden führen. Deshalb sollte die Durchführung einer veganen Ernährung bei Kindern, Jugendlichen, Schwangeren, Stillenden oder Senioren sorgfältig abgewogen werden.   Fazit: Eine vegane Ernährung sollte gut durchgeführt und im Optimalfall zu Beginn von einer Ökotrophologin, Diätassistentin oder Ernährungswissenschaftlerin begleitet werden, um mögliche Nährstoffmängel vorzubeugen. Gewisse Blutwerte sollten in regelmäßigen Abständen überprüft und Nährstoffe wie z.B. Vitamin B12, EPA und DHA supplementiert werden.

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Gesundheit

Kritische Nährstoffe in der veganen Ernährung

Weshalb entscheiden sich einige Menschen für eine vegane Ernährung? Neben ethischen Gründen keinerlei tierische Produkte zu verzehren, entscheiden sich einige Menschen auch auf Grund von Nachhaltigkeitsaspekten für eine vegane Ernährung. Eine gut durchgeführte vegane Ernährung kann laut einigen Studien zwar tendenziell mit einem geringeren Risiko für beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und niedrigeren...

11.11.2024 2 min
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Gesundheit
Fettleber | IAMSTR® Nutrition

Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf eine Fettleber-Erkrankung

Was wird unter einer MASLD verstanden? Kommt die steatotische Lebererkrankung („Fettleber“) nicht auf Grund eines erhöhten Alkoholkonsums zustande, ist von einer sogenannten „MASLD“ die Rede. Bei einer MASLD (früher auch bekannt als: „Nichtalkoholische Fettlebererkrankung“; NAFLD) kommt es zur Verfettung der Leberzellen. Wie viele leiden unter einer MASLD? In der KORA Kohorte konnte bei einer Zufallsstichprobe von 386 Menschen (Alter: 25-74 Jahre) eine Prävalenz der MASLD von 43 % gefunden werden. In einer weiteren Studie, an der 2.561 Menschen der deutschen Bevölkerung zwischen 42 und 62 Jahren teilnahmen, lag die Prävalenz für eine steatotische Lebererkrankung bei 42,2 %. Diese Zahlen sind bereits erschreckend - die Tendenz ist jedoch steigend. Welche Folgen können aus einer MASLD resultieren? Eine MASLD (Fetteinlagerung ohne Entzündungsreaktionen) kann sich zu einer sogenannten MASH entwickeln. Diese ist gekennzeichnet durch Fetteinlagerungen inklusive entzündlichen Vorgängen. Bei fortschreitender Entzündung kann sich die MASH zu einer Leberfibrose entwickeln. Hierbei wird Lebergewebe zunehmend mit Bindegewebe ersetzt. Die Leber kann ihren Aufgaben nicht mehr effektiv nachgehen. Das Endstadium der Leberfibrose stellt die Leberzirrhose dar. Diese ist im Vergleich zur Leberfibrose nicht heilbar, da bereits der Großteil der Leberzellen zerstört wurde. Folgen können unter anderem Leberzellkrebs und Leberversagen. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass eine MASLD nicht nur die Leber beeinträchtigt, sondern auch mit dem metabolischen Syndrom, Typ-2-Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronischen Nierenerkrankungen einhergeht. So erhöht eine Fettleber die Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln um das 2,2-fache. Wie wird eine MASLD therapiert? Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es keine zugelassenen Medikamente für die Behandlung der MASLD. Die Therapie zielt auf folgende Lebensstil-Veränderungen ab: Kalorienrestriktion (Gewichtsverlust) reduzierter Konsum von mit Fructose-Glucose-Sirup gesüßten Getränken und Fertigprodukten gesteigerte körperliche Aktivität Welche Rolle spielen Omega-3-Fettsäuren? Die Einnahme von marinen Omega-3-Fettsäuren – Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) – scheint die Regeneration einer Fettleber verbessern zu können. Eine Meta-Analyse, die Studien an über 6.500 Studienteilnehmern zusammenschluss, konnte zeigen, dass die Einnahme von marinen Omega-3-Fettsäuren, Leberwerte und Leberfett bei Patienten mit MASLD verbesserte, wodurch eine Supplementation von Omega-3-Fettsäuren als eine therapeutische Option bei der Behandlung der MASLD in Betracht gezogen werden könnte. Auch die aktuelle Leitlinie empfiehlt Patienten mit MASLD hinsichtlich des Ernährungsmusters im Allgemeinen, eine mediterrane Ernährung (reich an Omega-3-Fettsäuren) zur Verbesserung der Fettleber sowie der Insulin-Sensitivität einzuhalten.

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Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf eine Fettleber-Erkrankung

Was wird unter einer MASLD verstanden? Kommt die steatotische Lebererkrankung („Fettleber“) nicht auf Grund eines erhöhten Alkoholkonsums zustande, ist von einer sogenannten „MASLD“ die Rede. Bei einer MASLD (früher auch bekannt als: „Nichtalkoholische Fettlebererkrankung“; NAFLD) kommt es zur Verfettung der Leberzellen. Wie viele leiden unter einer MASLD? In der KORA...

04.11.2024 1 min
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Mangelerkrankung | IAMSTR® Nutrition

Mangelerkrankungen

Warum nehmen wir Nahrung auf? Nahrung liefert uns nicht nur Energie, sondern auch wichtige Mikronährstoffe, die wir zum Überleben benötigen. Mangelerkrankungen können somit nicht nur auf Grund von zu wenig Energie, sondern auch auf Grund von einer unzureichenden Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen entstehen. Einige Mangelerkrankungen Anämie Die Anämie wird auch als Blutarmut bezeichnet. Diese Erkrankung wird diagnostiziert, wenn zu wenig roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) oder zu wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut vorhanden sind. Zustande kommt eine Anämie beispielsweise durch Blutungen, oder, wenn ein Mangel an Eisen, Folsäure oder Vitamin B12 vorliegt. Weltweit leiden ca. 2 Milliarden Menschen unter einer Anämie. Osteoporose Bei einer Osteoporose kommt es zu einer Abnahme der Knochenmineraldichte, wodurch das Risiko für Knochenbrüche erhöht ist. Zur Prophylaxe sollte auf eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D und Calcium geachtet werden, sowie regelmäßiges Krafttraining durchgeführt werden, um die Knochen zu stärken. Rachitis Bei einer Rachitis handelt es sich um eine Störung im Knochenstoffwechsel, die im Kindesalter auftritt. Hierbei kommt es durch eine mangelnde Vitamin D- und/oder Calcium-Versorgung zu einer ungenügenden Mineralisierung bzw. Demineralisierung und somit zur „Erweichung“ der Knochen. Sarkopenie Bei einer Sarkopenie kommt es zum altersbedingten, fortschreitenden und allgemeinen Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft. Daraus resultieren eine eingeschränkte Mobilität, ein erhöhtes Sturzrisiko und in einigen Fällen auch ein erhöhtes Sterberisiko. Um einer Sarkopenie gegenzusteuern, sollte auf die regelmäßige Durchführung eines kräftigenden Trainings und eine ausreichende Aufnahme von Energie, insbesondere Eiweiß, geachtet werden, Sind nur Entwicklungsländer von Mangelernährung betroffen? Gewisse Mangelerkrankungen sind überwiegend in Entwicklungsländern vertreten. Doch auch in den Industriestaaten und somit in Deutschland werden jährlich unzählige Mangelerkrankungen wie beispielsweise Osteoporose, Sarkopenie, oder Anämien diagnostiziert. Fazit Um eine mögliche Mangelerkrankung frühestmöglich zu erkennen, solltest du regelmäßig präventive Check-ups in Anspruch nehmen.

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Gesundheit

Mangelerkrankungen

Warum nehmen wir Nahrung auf? Nahrung liefert uns nicht nur Energie, sondern auch wichtige Mikronährstoffe, die wir zum Überleben benötigen. Mangelerkrankungen können somit nicht nur auf Grund von zu wenig Energie, sondern auch auf Grund von einer unzureichenden Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen entstehen. Einige Mangelerkrankungen Anämie Die Anämie wird...

28.10.2024 2 min
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Gesundheit
Freie Radikale und Antioxidantien | IAMSTR® Nutrition

Freie Radikale und Antioxidantien

„Freie Radikale“, „Antioxidantien“ und „oxidativer Stress“. Begrifflichkeiten, von denen du sicherlich bereits etwas gehört hast - doch könntest du sie auch erklären? Höchstwahrscheinlich nicht und das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn die Begriffe sind sehr abstrakt und lassen sich nicht von anderen Begrifflichkeiten herleiten. Aus diesem Grund werde ich dir nun so einfach wie es nur geht erklären, was darunter verstanden wird. Was sind freie Radikale und wie entstehen sie? Freie Radikale sind hochreaktive (aggressive) Moleküle. Sie werden Tag für Tag nicht nur durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlen, Umweltgifte, Medikamente, Stress, Röntgenstrahlen, Rauchen oder chronischen Entzündungen, sondern auch eigenständig bei der Energiegewinnung in unseren Zellen produziert. Für unsere Gesundheit sind sie (in Maßen) sogar wirklich wichtig, denn in einer bestimmten Menge helfen sie dem Körper dabei, überlebenswichtige Entzündungsprozesse voranzutreiben oder Bakterien abzutöten.  Was sind Antioxidantien? Antioxidantien kannst du dir wie kleine Schutzschilder vorstellen, die unser Körper nutzt, um sich vor freien Radikalen zu schützen. Sie sind somit der Gegenpart zu den freien Radikalen. Eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien ist somit von entscheidender Bedeutung. Antioxidantien werden über die Ernährung in Form von Mikronährstoffen (Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe) aufgenommen und darüber hinaus vom Körper selbst gebildet (z.B. Glutathion, Coenzym Q10). Oxidativer Stress Stelle dir nun bildlich eine Waage vor, auf der die freien Radikale auf der linken und die Antioxidantien auf der rechten Seite liegen. Gerät das Verhältnis zwischen schädigenden freien Radikalen und schützenden Antioxidantien aus dem Gleichgewicht und verschiebt sich zugunsten der freien Radikale, kommt es zum sogenannten „oxidativen Stress“. Nehmen die freien Radikale überhand, können ihre schädigenden Eigenschaften von den Antioxidantien nicht mehr unter Kontrolle gehalten werden. Freie Radikale können (wie ein Dominostein) Kettenreaktionen auslösen, die unsere Zellstrukturen verändern, die Zellfunktionen stören und die DNA (Erbgut) schädigen. Folgen hiervon können die Beschleunigung von Alterungsprozessen und die Entstehung von diversen Krankheiten sein.   Fazit Freie Radikale sind nicht immer schlecht, solange das Verhältnis von freien Radikalen und Antioxidantien ausgeglichen ist. Aus diesem Grund solltest du auf eine ausreichende Aufnahme von Antioxidantien durch beispielsweise Gemüse und Obst achten und Einflussfaktoren wie z.B. Rauchen meiden.

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Freie Radikale und Antioxidantien

„Freie Radikale“, „Antioxidantien“ und „oxidativer Stress“. Begrifflichkeiten, von denen du sicherlich bereits etwas gehört hast - doch könntest du sie auch erklären? Höchstwahrscheinlich nicht und das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn die Begriffe sind sehr abstrakt und lassen sich nicht von anderen Begrifflichkeiten herleiten. Aus diesem Grund werde ich...

21.10.2024 min
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Arthritis | IAMSTR® Nutrition

Rheumatoide Arthritis – Wenn die Gelenke schmerzen

Was ist Arthritis? Als Arthritis werden entzündliche Gelenkerkrankungen zusammengefasst. Hervorgerufen wird diese Erkrankung beispielsweise durch Störungen des Immunsystems (z.B. rheumatoide Arthritis), Infektionen, Traumata oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht. Wie wirkt sich rheumatoide Arthritis auf die Lebensqualität aus? Die Krankheit verursacht Gelenkschäden, Knochenerosionen und starke Schmerzen. Dies wirkt sich negativ auf die Funktion der Gelenke und die Lebensqualität aus. Auch die psychische Gesundheit kann darunter leiden.  Welchen Einfluss nimmt die Ernährung auf die rheumatoide Arthritis? Eine zunehmende Anzahl von Studien deutet darauf hin, dass die Ernährung eine zentrale Rolle beim Krankheitsrisiko und beim Fortschreiten der Erkrankung einnimmt. Marine Omega-3-Fettsäuren Marine Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) haben entzündungsregulierende und antioxidative Eigenschaften und spielen eine schützende Rolle für die Entwicklung der Erkrankung. Auf Grundlage der vorhandenen Erkenntnisse wird ein entzündungs regulierendes Ernährungsmuster in Form der mediterranen Ernährung mit einer ausreichenden Aufnahme von marinen Omega-3-Fettsäuren (2 g am Tag) empfohlen. Vitamin D Studien zeigen, dass ein Vitamin D-Mangel das Immunsystem beeinträchtigen kann. Folglich könnte ein Vitamin D-Mangel bei der Entwicklung der rheumatoiden Arthritis eine Rolle spielen. Tatsächlich konnte bei vielen Patienten mit Autoimmunerkrankungen (einschließlich der rheumatoiden Arthritis) ein Vitamin D-Mangel festgestellt werden. Inwieweit niedrige Serum Vitamin D-Werte zum Risiko einer rheumatoiden Arthritis beitragen, ist jedoch weniger bekannt. Ebenso ist nicht bekannt, ob eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D die Entwicklung dieser Erkrankung bei gefährdeten Personen aufhalten kann. Curcumin Die entzündungsregulierenden Eigenschaften von Curcumin können Studien zufolge bei der Behandlung einer rheumatoiden Arthritis von Vorteil sein. So konnten nicht nur die Entzündungsreaktionen minimiert, sondern auch klinische Symptome (unter anderem Schmerzen, Rheumafaktor) verbessert werden. Um die Auswirkungen von Curcumin genauer zu untersuchen, sind jedoch groß angelegte Studien erforderlich. Fazit Da die rheumatoide Arthritis eine entzündliche Erkrankung ist, sollte der Fokus unter anderem auf ein antientzündliches Ernährungsmuster mit marinen Omega-3-Fettsäuren (z.B. mediterrane Ernährung) liegen. Der Vitamin D-Spiegel sollte individuell bestimmt und bei einer Mangelversorgung ergänzt werden. Auch die Einnahme von Curcumin kann hilfreich sein. Hierbei ist auf die Qualität und die Dosierung des Nahrungsergänzungsmittels zu achten.

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Gesundheit

Rheumatoide Arthritis – Wenn die Gelenke schmerzen

Was ist Arthritis? Als Arthritis werden entzündliche Gelenkerkrankungen zusammengefasst. Hervorgerufen wird diese Erkrankung beispielsweise durch Störungen des Immunsystems (z.B. rheumatoide Arthritis), Infektionen, Traumata oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht. Wie wirkt sich rheumatoide Arthritis auf die Lebensqualität aus? Die Krankheit verursacht Gelenkschäden, Knochenerosionen und starke Schmerzen. Dies wirkt sich negativ auf die...

14.10.2024 2 min
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Gesundheit
Braunes Fettgewebe | IAMSTR® Nutrition

Braunes Fettgewebe

Der menschliche Körper verfügt über verschiedene Arten von Fettgewebe, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. So kann zwischen dem subkutanen (Unterhaut-) Fettgewebe, dem viszeralen Fettgewebe („Bauchfett“, das sich um die Organe herum anlagert) und dem braunen Fettgewebe unterschieden werden. Dieser Beitrag soll nun ausschließlich von dem braunen Fettgewebe handeln. Was wird unter braunem Fettgewebe verstanden? Das braune Fettgewebe ist innerhalb der letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Wissenschaft gerückt, da lange geglaubt wurde, dass diese Art von Fettgewebe ausschließlich bei menschlichen Neugeborenen und Säuglingen von Bedeutung sei. Im Jahr 2009 konnte dessen Vorkommen und Stoffwechselaktivität jedoch auch bei Erwachsenen nachgewiesen werden. Warum besitzen vor allem Neugeborene braunes Fettgewebe? Neugeborene können ihre Körpertemperatur nicht wie Erwachsene durch Muskelzittern aufrecht erhalten bzw. erhöhen. Aus diesem Grund besitzen sie braunes Fettgewebe, welches ihnen durch Thermogenese (Wärmeproduktion) ermöglicht, die Körperkerntemperatur bei kalten Umgebungstemperaturen konstant zu halten. Ein großes Depot dieses Fettgewebes befindet sich zwischen den Schulterblättern. Was ist die Besonderheit des braunen Fettgewebes? Während weiße Fettzellen hauptsächlich aus einem einzigen großen „Fetttropfen“ bestehen und nur wenige Mitochondrien („Energiekraftwerke der Zellen“) besitzen, enthalten braune Fettzellen mehrere Fetttröpfchen pro Zelle und sind vollgepackt mit Mitochondrien.  Weiße Fettzellen speichern Energie (Fett), wohingegen braunes Fettgewebe freie Fettsäuren nutzt, um Wärme zu produzieren. Aus diesem Grund ist das braune Fettgewebe (seit der Erkenntnis, dass diese Art von Fettgewebe auch im Erwachsenenalter aktiv ist) Teil der Adipositasforschung. Übrigens: Die braune Farbe dieser Fettzellen kommt auf Grund der hohen Mitochondrien-Dichte zustande.  Können weiße Fettzellen in braune Fettzellen umgewandelt werden? Tatsächlich können weiße Fettzellen durch gewisse Stimulatoren in beige Fettzellen umgewandelt werden, die daraufhin ebenfalls in der Lage sind Fettsäuren zur Wärmeproduktion zu verwerten. Sie weisen wie braunes Fettgewebe eine hohe Anzahl von Mitochondrien auf und befinden sich im weißen Fettgewebe verstreut. Einer der Stimulatoren, der zu dieser „Umwandlung“ beitragen kann, stellen Kälteexpositionen dar. Bei Kältereizern konnte zudem ein mindestens 10-facher Anstieg der Stoffwechselaktivität des braunen Fettgewebes nachgewiesen werden. Kälteexpositionen kannst du beispielsweise durch eine klassische Wechseldusche in deinen Alltag integrieren.

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Gesundheit

Braunes Fettgewebe

Der menschliche Körper verfügt über verschiedene Arten von Fettgewebe, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. So kann zwischen dem subkutanen (Unterhaut-) Fettgewebe, dem viszeralen Fettgewebe („Bauchfett“, das sich um die Organe herum anlagert) und dem braunen Fettgewebe unterschieden werden. Dieser Beitrag soll nun ausschließlich von dem braunen Fettgewebe handeln. Was wird unter...

07.10.2024 2 min
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Gesundheit
Kinderentwicklung | IAMSTR® Nutrition

Kinderentwicklung

Warum ist eine ausreichende Nährstoffversorgung bei Kindern wichtig? Vor allem in Lebensphasen wie der Schwangerschaft und Kindheit ist eine ausreichende Nährstoffversorgung von großer Bedeutung, um die Entwicklung des Kindes optimal zu fördern und somit ein stabiles Fundament für eine langfristige Gesundheit zu schaffen. Wie kann die Knochengesundheit gefördert werden? Vitamin D3 Es ist allgemein anerkannt, dass eine Vitamin D3-Supplementation ein optimales Knochenwachstum fördert und die Erkrankung Rachitis verhindert. Bei einer Rachitis kommt es zur Störung des Knochenstoffwechsels, die im Kindesalter auftritt. Sie führt zu einer „Erweichung“ der Knochen. Bei der Vitamin D3-Einnahme sollte unter anderem darauf geachtet werden, zusätzlich ausreichende Mengen von Magnesium und Vitamin A aufzunehmen. Diese Mikronährstoffe ergänzen sich in ihrer Wirkung, weswegen sie gemeinsam aufgenommen werden sollten. Hinsichtlich der allgemeinen Gesundheit kann auch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin K2 sinnvoll sein.   Calcium Zu den wichtigsten Aufgaben von Calcium im Körper zählt die Mineralisierung der Knochen und der Zähne. Der Mineralstoff verleiht den Knochen Festigkeit und Struktur. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Aufnahme von Calcium für die Knochenentwicklung und den Knochenstoffwechsel entscheidend. Vor allem in jungen Jahren ist dies von großer Bedeutung, um vor Erkrankungen wie Osteoporose („poröse Knochen“) im Alter zu schützen. Wie kann die geistige Entwicklung unterstützt werden? Jod Ein schwerer Jodmangel führt zu erheblichen körperlichen und geistigen Entwicklungsverzögerungen im Kindesalter. Die deutlichsten Auswirkungen treten jedoch im Säuglings- und Kleinkindalter auf. Es gibt Hinweise darauf, dass selbst ein leichter Jodmangel bei Kleinkindern und älteren Kindern zu einer verminderten geistigen Leistungsfähigkeit, einem schlechten Gedächtnis und einer verzögerten geistigen Entwicklung im Zusammenhang mit der Schilddrüsenfunktion führen kann.   Mangelnde Jodversorgung in Deutschland Daten aus einer Studie des Robert Koch-Instituts (KiGGS Welle 2) zeigen, dass knapp 50 % der 3 bis 6-Jährigen in Deutschland eine unzureichende Jodaufnahme aufweisen. In der Altersgruppe der 3 bis 17-Jährigen wiesen knapp 44 % der Kinder und Jugendlichen eine zu geringe Jodzufuhr auf.   Omega-3-Fettsäure „DHA“ Eine ausreichende Versorgung mit der marinen Omega-3-Fettsäure DHA ist entscheidend für die geistige Entwicklung. Die Ansammlung von DHA im Gehirn des Kindes findet hauptsächlich während des letzten Trimesters der Schwangerschaft statt und setzt sich bis zum Ende des zweiten Lebensjahres mit sehr hohen Raten fort. Fazit Vitamin D3, Calcium, Jod und die marine Omega-3-Fettsäure DHA nehmen entscheidende Rollen in der körperlichen und geistigen Entwicklung und Gesundheit von Kindern ein. Um die Gesundheit langfristig zu fördern, sind darüber hinaus natürlich weitere Nährstoffe entscheidend. Der Bedarf sollte zunächst über die Ernährung gedeckt werden. Falls das nicht möglich ist, sollte individuell in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln supplementiert werden.

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Gesundheit

Kinderentwicklung

Warum ist eine ausreichende Nährstoffversorgung bei Kindern wichtig? Vor allem in Lebensphasen wie der Schwangerschaft und Kindheit ist eine ausreichende Nährstoffversorgung von großer Bedeutung, um die Entwicklung des Kindes optimal zu fördern und somit ein stabiles Fundament für eine langfristige Gesundheit zu schaffen. Wie kann die Knochengesundheit gefördert werden? Vitamin...

30.09.2024 2 min
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Gesundheit
Jod | IAMSTR® Nutrition

Spurenelement Jod

Für was benötigt der Körper Jod? Jod zählt zu den sogenannten Spurenelementen. Der Körper kann Jod nicht selbständig herstellen, weswegen es dem Körper in ausreichenden Mengen über die Nahrung zugeführt werden muss. Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und ist unter anderem am Energiestoffwechsel und der Regulation der Körpertemperatur beteiligt. Natürliche Jodquellen Jod kann über die Ernährung durch beispielsweise Seefisch und Algen aufgenommen werden. Auch konventionelle Milch/Milchprodukte und Eier können durch entsprechende Anreicherung des Tierfutters zur Jodversorgung beitragen. Achtung: Algen sollten laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nicht zur Jodversorgung herangezogen werden, da dieses Naturprodukt keiner Standardisierung unterliegt und somit nicht angegeben werden kann, wie viel Jod enthalten ist. Ein Gramm Braunalgen enthält beispielsweise durchschnittlich 5.500 µg Jod. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Bedarf beim gesunden Erwachsenen bei knapp 200 µg Jod. Das „Tolerable Upper Intake Level“ (die maximale tägliche Zufuhr, die unbedenklich ist), liegt laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für gesunde Erwachsene bei 600 µg pro Tag. Durch die selbstständige Einnahme von Algen kann es somit durchaus zu einer Überversorgung mit Jod kommen. Wer weist einen erhöhten Jodbedarf auf? Einen erhöhten Jodbedarf haben Schwangere sowie Stillende. Sie sollten nach ärztlicher Absprache täglich 100-150 µg Jod supplementieren. Ein Jodmangel in der Schwangerschaft sowie im Säuglings- und Kindesalter kann unter anderem zu körperlichen und geistigen Entwicklungsstörungen des Kindes führen. Des Weiteren kann sich ein sogenannter Kropf (Vergrößerung der Schilddrüse) aufgrund eines Jodmangels bilden. Deutschland, ein Jodmangel-Gebiet? Da die Böden Deutschlands jodarm sind und auch die Verwendung von jodiertem Speisesalz in der Lebensmittelindustrie rückläufig ist, sind viele Deutsche nicht ausreichend mit Jod versorgt. Jodversorgung in Deutschland In etwa 50 % der 3-6-Jährigen, 44 % der Kinder und Jugendlichen (im Alter von 3-17 Jahren) und 32 % der Erwachsenen, weisen laut Daten des Robert Koch-Instituts eine zu geringe Jodzufuhr auf. Fazit Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und somit für den Stoffwechsel. Aus diesem Grund solltest du auf eine ausreichende Jodversorgung achten. Falls du Jodsupplementierung möchtest, solltest du (anstatt auf getrocknete Algen- und Seetang Produkte), auf ein standardisiertes Jod-Präparat setzen, das angibt, wie viel Jod du durch die empfohlene Einnahmemenge aufnimmst. 

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Spurenelement Jod

Für was benötigt der Körper Jod? Jod zählt zu den sogenannten Spurenelementen. Der Körper kann Jod nicht selbständig herstellen, weswegen es dem Körper in ausreichenden Mengen über die Nahrung zugeführt werden muss. Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und ist unter anderem am Energiestoffwechsel und der Regulation der Körpertemperatur...

23.09.2024 2 min
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Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika | IAMSTR® Nutrition

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika

Der menschliche Magen-Darm-Trakt wird von einer Vielzahl an Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Pilzen) besiedelt. Unsere Darmbakterien bilden ein komplexes Ökosystem und gehen mit uns Menschen eine Symbiose (Zusammenleben) ein. Hinsichtlich der Darmgesundheit hast du eventuell bereits von Probiotika, Präbiotika, Synbiotika und Postbiotika gehört. Was genau darunter verstanden wird, erkläre ich dir im Folgenden. Was sind Probiotika? Probiotika sind lebende Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien. Enthalten sind sie in probiotisch wirkenden Lebensmitteln wie beispielsweise Joghurt, milchsauer vergorenes Sauerkraut und Kimchi, Kombucha oder Tempeh. Der regelmäßige Konsum dieser Lebensmittel kann die Ansammlung nützlicher Bakterien fördern und so zur Verbesserung der Darmgesundheit beitragen. Was sind Präbiotika Präbiotika sind für uns Menschen unverdauliche, vorwiegend pflanzliche Faserstoffe (Ballaststoffe). Sie gelangen unverdaut in den Dickdarm, wo sie den dort ansässigen Dickdarmbakterien als Nahrung dienen. Ballaststoffe lassen sich unter anderem in Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Samen und Saaten finden. Was sind Synbiotika? Ein Synbiotikum vereint Probiotika und Präbiotika in einem Produkt. Die beigefügten Ballaststoffe sollen das Überleben der Mikroorganismen im Magen-Darm-Trakt begünstigen. Was sind Postbiotika? Bei der Verwertung der Ballaststoffe durch die Dickdarmbakterien entstehen verschiedene Nährstoffe, unter anderem kurzkettige Fettsäuren, welche als Postbiotika bezeichnet werden. Sie können vom Darm aufgenommen werden und daraufhin ihre positiven Effekte im gesamten Körper entfalten. Sollten sie über die Ernährung oder über Supplementen aufgenommen werden? Egal, ob es sich um Makronährstoffe wie Eiweiß, Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe oder aber um Pro- und Präbiotika handelt: Im Idealfall versuchst du deinen Bedarf zunächst über eine ausgewogene und vielfältige Ernährung zu decken. Den Ballaststoff Verzehr kannst du zusätzlich erhöhen, indem du (neben ausreichend Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, …) beispielsweise Lebensmittel wie Flohsamenschalen in deine Ernährung integrierst. Auch probiotisch wirkende Lebensmittel sollten Teil deines Ernährungsmusters sein. Bei gewissen Indikationen (z.B. Magen-Darm-Erkrankungen, allergischen Erkrankungen) kann die zusätzliche Einnahme eines hochwertigen Probiotikums durchaus sinnvoll sein.

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Gesundheit

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika

Der menschliche Magen-Darm-Trakt wird von einer Vielzahl an Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Pilzen) besiedelt. Unsere Darmbakterien bilden ein komplexes Ökosystem und gehen mit uns Menschen eine Symbiose (Zusammenleben) ein. Hinsichtlich der Darmgesundheit hast du eventuell bereits von Probiotika, Präbiotika, Synbiotika und Postbiotika gehört. Was genau darunter verstanden wird, erkläre ich dir...

16.09.2024 2 min
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Gesundheit
Kollagen | IAMSTR® Nutrition

Kollagen: Der Jungbrunnen für Haut & Gelenke

Was ist Kollagen? Kollagen ist ein Strukturprotein. Es ist Bestandteil von Haut, Sehnen, Knorpeln, Knochen, Zähnen und Blutgefäßen. Damit nimmt es entscheidende Funktionen im Binde- und Stützgewebe ein. Sie sind die am häufigsten vorkommenden Proteine bei Säugetieren. Welche Kollagentypen gibt es? Es gibt insgesamt 28 verschiedene Kollagentypen, deren Funktion jedoch teilweise noch ungeklärt ist. Die drei wohl bekanntesten Kollagentypen sind: Kollagen I z.B. in Haut, Faszien, Dermis, Sehnen, Bänder, Knochen, Dentin (das Innere im Zahn) Unter anderem wichtig für die Strukturbildung und mechanische Festigkeit Kollagen II Vorwiegend in Knorpelgewebe Gibt dem Gewebe unter anderem Elastizität und Flexibilität Kollagen III z.B. in Organe, Haut, Blutgefäße scheint entscheidend für die Elastizität der Blutgefäße, der Haut und Organen wie der Lunge zu sein Kann der Körper selbst Kollagen bilden? Ja, der Körper kann selbständig Kollagen bilden. Die Eigenproduktion nimmt mit ca. Anfang/Mitte der 20iger jedoch stetig ab. Übrigens: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei. Darüber hinaus kann auch Bewegung die körpereigene Kollagenbildung unterstützen. Inwiefern kannst du von einer Kollagensupplementation profitieren? Studien zeigen, dass sich die Einnahme von Kollagen-Hydrolysat positiv auf die Hautfeuchtigkeit und die Hautalterung (Hautelastizität und Falten) auswirken kann. Darüber hinaus gibt es unter anderem Belege für eine Verbesserung von Gelenkschmerzen und der Funktionalität durch eine Kollagen-Einnahme.

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Kollagen: Der Jungbrunnen für Haut & Gelenke

Was ist Kollagen? Kollagen ist ein Strukturprotein. Es ist Bestandteil von Haut, Sehnen, Knorpeln, Knochen, Zähnen und Blutgefäßen. Damit nimmt es entscheidende Funktionen im Binde- und Stützgewebe ein. Sie sind die am häufigsten vorkommenden Proteine bei Säugetieren. Welche Kollagentypen gibt es? Es gibt insgesamt 28 verschiedene Kollagentypen, deren Funktion jedoch...

09.09.2024 1 min
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Omega-3-Versorgung | IAMSTR® Nutrition

Omega-3-Versorgung in Deutschland

Was sagt der Omega-3-Index aus und wie hoch sollte er sein? Der Omega-3-Index stellt den prozentualen Anteil der marinen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen dar. Das bedeutet, er zeigt an, wie gut der Mensch mit Omega-3-Fettsäuren versorgt ist. Um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen, sollte der Omega-3-Index zwischen 8-11 % liegen. Wie hoch liegt der durchschnittliche Omega-3-Index der deutschen Bevölkerung? Die deutsche Bevölkerung weist (durchschnittlich) einen Omega-3-Index von ca. 4 bis 6 % auf und liegt damit unter dem empfohlenen Zielbereich von 8-11 %. Welche Erkrankungen gehen mit einem niedrigen Omega-3-Index einher? Ein niedriger Omega-3-Index wird unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Depressionen, Beeinträchtigungen der geistigen Funktion, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt), Frühgeburten und einer erhöhten Gesamtsterblichkeit in Verbindung gebracht. Omega-3-Index durch Leinöl erhöhen? Leinöl enthält die pflanzliche Omega-3-Fettsäure „alpha-Linolensäure“. Diese kann in sehr geringen Mengen in die marine Omega-3-Fettsäure EPA (ca. 5 %) und in noch geringeren Mengen in DHA (< 0,5 %) umgewandelt werden. Eine Studie zeigte, dass selbst die tägliche Aufnahme von 4 g alpha-Linolensäure über einen Zeitraum von sechs Wochen nicht zur Erhöhung des Omega-3-Index führte. Leinöl, Leinsamen, Walnüsse oder Hanfsamen enthalten zwar hochwertige Fettsäuren und können das Ernährungsmuster gerne ergänzen, können jedoch nicht einen optimalen Omega-3-Index sicherstellen. Omega-3-Index durch Fischkonsum erhöhen? Fetter Fisch wie Hering, Lachs und Makrele enthalten natürlicherweise EPA und DHA. Aufgrund der Aufzucht in Aquakulturen hat sich deren EPA- und DHA-Gehalt in den Jahren von 2005-2015 jedoch in etwa halbiert. Wildlachs, der nachhaltig (und somit nach dem Laichen) gefangen wird, weist aufgrund des geringen Fettanteils ebenfalls geringere EPA- und DHA-Gehalte auf. Raubfische wie Thunfisch enthalten zwar EPA und DHA, sind jedoch häufig unter anderem mit Schwermetallen belastet. Fazit Um den individuellen Omega-3-Index zu erhöhen und somit einen Zielbereich von 8-11 % zu erreichen, kann es somit sehr sinnvoll sein, ein hochwertiges labor geprüftes Algen- oder Fischöl-Präparat zu supplementieren. Um die Aufnahme im Darm zu fördern, ist es wichtig, das Produkt zu einer fetthaltigen Mahlzeit aufzunehmen.

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Omega-3-Versorgung in Deutschland

Was sagt der Omega-3-Index aus und wie hoch sollte er sein? Der Omega-3-Index stellt den prozentualen Anteil der marinen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutkörperchen dar. Das bedeutet, er zeigt an, wie gut der Mensch mit Omega-3-Fettsäuren versorgt ist. Um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen, sollte der...

26.08.2024 2 min
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Gesundheit
Auge | IAMSTR® Nutrition

Ausgewählte Nährstoffe für deine Augengesundheit

Die Augen – das Tor zur Welt Mit Hilfe unserer 5 Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen nehmen wir täglich eine enorm große Anzahl an Informationen auf. Das für uns Menschen wichtigste Sinnesorgan scheinen die Augen zu sein. So nehmen wir mit den Augen in etwa 80 % der Informationen aus der Umwelt wahr. Die Gesundheit der Augen und die Förderung des Augenlichts sind somit von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund besprechen wir im Folgenden gemeinsam ein paar ausgewählte Nährstoffe, die sich positiv auf deine Augengesundheit auswirken können. DHA zur Erhaltung der normalen Sehkraft Docosahexaensäure (DHA) zählt zu den marinen Omega-3-Fettsäuren und ist beispielsweise in fetten Meeresfisch wie Hering, Makrele und Lachs oder aber in standardisierten Algen- bzw. Fischölen zu finden. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) trägt die tägliche Aufnahme von mindestens 250 mg DHA zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei. Vitamin A (Retinol) – das Augenvitamin Vitamin A (Retinol), das häufig auch als „Augenvitamin“ bezeichnet wird, spielt eine der Schlüsselkomponenten für die Sehfunktion. Wie bei DHA, definierte die EFSA für den Nährstoff Vitamin A folgenden Health Claim: Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei. Retinol ist in tierischen Lebensmitteln wie z.B. in fetten Fisch (Makrele, Forelle, Hering), Milch, Milchprodukten und Leber zu finden. Die pflanzliche Vorstufe „Beta-Carotin“ ist in Gemüse- und Obstsorten wie Spinat, rote Paprika, Karotten, oder Aprikosen enthalten. Reicht die Aufnahme von Beta-Carotin aus? Beta-Carotin kann zwar in einer gewissen Menge in Retinol umgewandelt werden, die Umwandlungsrate ist jedoch sehr gering. Zudem funktioniert diese nicht bei allen Menschen gleichermaßen effizient. Deinen täglichen Vitamin A-Bedarf kannst du somit nicht über die Aufnahme von Beta-Carotin decken, weswegen es bei einer stark pflanzenbasierten Ernährung sinnvoll sein kann Vitamin A zu supplementieren. Sekundäre Pflanzenstoffe für die Augen Astaxanthin, Lutein und Zeaxanthin gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie werden den sogenannten „Carotinoiden“ zugeordnet. Studien konnten zeigen, dass die Einnahme von Astaxanthin zu einer höheren Netzhautdurchblutung, einer verbesserten Sehschärfe und einer Reduktion von trockenen Augen führen kann. Außerdem kann Astaxanthin die natürliche Fähigkeit des Auges, Dinge in unterschiedlichen Entfernungen zu fokussieren, verbessern. Hierdurch kann das Auge in kürzester Zeit zwischen Fern- und Nahsicht wechseln. Die Makula – die Stelle des schärfsten Sehens Lutein und Zeaxanthin können die Netzhaut der Augen schützen. Aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften sind diese beiden sekundären Pflanzenstoffe vermehrt in der Makula des Auges vorhanden. Die Makula ist eine kleine Stelle der Netzhaut, welche die höchste Dichte an Sehzellen besitzt und damit die Stelle des schärfsten Sehens bildet. Schädigungen der Makula gehen aus diesem Grund mit einer stark reduzierten Sehschärfe einher. Fazit Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Aus diesem Grund sollte die Augengesundheit stets gefördert werden. Vor allem Retinol und DHA tragen zum Erhalt einer normalen Sehkraft bei. 

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Gesundheit

Ausgewählte Nährstoffe für deine Augengesundheit

Die Augen – das Tor zur Welt Mit Hilfe unserer 5 Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen nehmen wir täglich eine enorm große Anzahl an Informationen auf. Das für uns Menschen wichtigste Sinnesorgan scheinen die Augen zu sein. So nehmen wir mit den Augen in etwa 80 % der Informationen...

19.08.2024 2 min
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Gesundheit
Mediterrane Ernährung | IAMSTR® Nutrition

Mediterrane Ernährung

Was wird unter einer mediterranen Ernährung verstanden? Zu den Lebensmitteln, die bei der mediterranen Ernährung, häufig bzw. in großen Mengen verzehrt werden zählen: Hülsenfrüchte, Getreide (meist Vollkorn), Nüsse und Samen, frisches Obst und Gemüse, natives Olivenöl extra, Seefisch und Kräuter. In Maßen verzehrt werden Milchprodukte (vor allem Joghurt, aber auch Käse) und Eier. Wurstwaren und Fleisch stehen nur selten auf dem Speiseplan. Den Großteil der verzehrten Lebensmittel stellen somit pflanzliche, unverarbeitete Lebensmittel dar. Zudem werden Lebensmittel bevorzugt, die saisonal und regional wachsen. Die mediterrane Ernährung ist mehr als nur ein Ernährungsmuster Zum mediterranen Ernährungsmuster zählt nicht nur die Lebensmittelauswahl, sondern darüber hinaus unter anderem der soziale Aspekt. So werden Traditionen, Fähigkeiten und Praktiken von der Lebensmittelproduktion bis hin zu den Kochmethoden über Generationen hinweg weitergegeben. Die gemeinsame Zubereitung und der Verzehr der Speisen im Beisammensein mit Familie und Freunden nehmen einen wichtigen Stellenwert ein. Zu diesem Lebensstil zählen zusätzlich eine tägliche moderate Bewegung und ausreichende Ruhephasen (qualitativ hochwertiger Schlaf in der Nacht und falls nötig, „Siesta“ während des Tages). Mögliche günstige Auswirkungen der mediterranen Ernährung Die Mechanismen, die hinter den zahlreich beobachteten Vorteilen einer Einhaltung der mediterranen Ernährung liegen, sind noch nicht vollends geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass unter anderem die großen Mengen der enthaltenen Antioxidantien (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe), einfach ungesättigten Fettsäuren (Olivenöl) und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) für die Wirkungen verantwortlich sind. So soll sich die mediterrane Ernährung nicht nur positiv auf die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern unter anderem auf die Prävention von Muskelschwund, einer reduzierten Knochenmineraldichte und dem geistigen Verfall auswirken. Darüber hinaus kann die Einhaltung der mediterranen Ernährung in der Therapie einer MASLD („Fettleber“-Erkrankung) sinnvoll sein.

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Gesundheit

Mediterrane Ernährung

Was wird unter einer mediterranen Ernährung verstanden? Zu den Lebensmitteln, die bei der mediterranen Ernährung, häufig bzw. in großen Mengen verzehrt werden zählen: Hülsenfrüchte, Getreide (meist Vollkorn), Nüsse und Samen, frisches Obst und Gemüse, natives Olivenöl extra, Seefisch und Kräuter. In Maßen verzehrt werden Milchprodukte (vor allem Joghurt, aber auch...

12.08.2024 1 min
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Gesundheit
Insulin-Resistenz | IAMSTR® Nutrition

Insulinresistenz

Für was benötigt der Körper Insulin? Insulin ist ein zentrales regulierendes Hormon bei der Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels im Körper. Es ist das einzige Hormon, das in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem es die „Türen der Zellen aufschließt“ und somit die Glucose (Traubenzucker) zur Energieproduktion in die Zellen manövriert. Was wird unter einer Insulinresistenz verstanden? Wird eine übermäßige Menge an Kohlenhydraten über die Ernährung/Getränke aufgenommen, wird viel Insulin benötigt, um die Glucose aus dem Blut in die Zellen zu schleusen. Das Problem dabei: Ein über einen längeren Zeitraum erhöhter Insulinspiegel im Blut senkt die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin ab. Das bedeutet, um nun die gleiche Menge an Glucose in die Zelle zu manövrieren, wird eine größere Menge an Insulin benötigt. Ein Teufelskreis beginnt. Die Bauchspeicheldrüse produziert vermehrt Insulin, durch die vermehrte Insulinausschüttung werden die Zellen jedoch noch unempfindlicher gegenüber Insulin. Das Ganze geht so lange, bis die Insulinproduktion erschöpft ist und keine ausreichenden Insulinmengen mehr ausgeschüttet werden können. Welche Erkrankungen können aus einer Insulinresistenz entstehen? Können keine ausreichenden Insulinmengen mehr produziert werden, wird von einem relativen Insulinmangel und einem Diabetes mellitus Typ 2 gesprochen. Die Insulinresistenz ist jedoch nicht nur der Ausgangspunkt für Diabetes mellitus Typ 2, sondern auch beispielsweise einer MASLD („nichtalkoholische Fettleber“), PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) und Atherosklerose. Was kann gegen eine Insulinresistenz unternommen werden? Neben dem insulinabhängigen Weg gibt es zusätzlich einen insulinabhängigen Weg, die Blutglukose in die Zellen zu manövrieren: Durch Sport und Bewegung. Aus diesem Grund stellt Bewegung und Sport – insbesondere Krafttraining – einen entscheidenden Pfeiler in der Behandlung einer Insulinresistenz dar. Eine hohe Zuckerzufuhr, insbesondere über Zucker gesüßte Getränke, sollte stark reduziert werden. Der Konsum dieser Lebensmittel ist laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) mit einem erhöhten Risiko für unter anderem Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas und Herz-Kreislauferkrankungen verbunden. Neben den Komponenten Sport, Bewegung und Ernährung spielen zudem die Pfeiler Schlaf und Stress eine Rolle in der Entstehung und Behandlung einer Insulinresistenz. 

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Gesundheit

Insulinresistenz

Für was benötigt der Körper Insulin? Insulin ist ein zentrales regulierendes Hormon bei der Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels im Körper. Es ist das einzige Hormon, das in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem es die „Türen der Zellen aufschließt“ und somit die Glucose (Traubenzucker) zur Energieproduktion in die Zellen...

12.08.2024 2 min
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Gesundheit
Kaffe  | IAMSTR® Nutrition

Entgiftung und Darmgesundheit am Morgen

Möchtest du ein Getränk, das dich hydriert und sowohl deinen Darm als auch dein Immunsystem unterstützen kann? Dann ist unser Morning Routine Drink genau das Richtige für dich!   Hier erfährst du mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Vorteile: Warum ist Limettensaft so wertvoll? Limetten sind reich an Vitamin C, einem starken Antioxidans, das den Körper vor Krankheitserregern schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Vitamin C trägt jedoch nicht nur zur normalen Funktion des Immunsystems bei, sondern hilft darüber hinaus Müdigkeit zu verringern.   Was hilft naturtrüber Apfelessig? Da naturtrüber Apfelessig durch Fermentation hergestellt wird, handelt es sich um ein probiotisch wirkendes Lebensmittel. Während der Gärung entstehen unter anderem sogenannte Milchsäurebakterien, die bei regelmäßigem Verzehr das Darmmikrobiom unterstützen können.   Was bewirkt fermentiertes L-Glutamin und Baobab Fruchtfleisch? L-Glutamin stellt eine Energiequelle für die Dickdarmzellen dar. Baobab-Fruchtfleisch liefert Ballaststoffe (Präbiotika), welche den Darmbakterien als Nahrung dienen.   Wie wirkt Magnesiummalat in deinem Körper? Magnesium in Form von Magnesiummalat weist eine hohe Bioverfügbarkeit und eine sehr gute Verträglichkeit auf. Magnesium ist speziell für seine positiven Auswirkungen auf das Elektrolytgleichgewicht und den Energiestoffwechsel bekannt. Dadurch hilft es Müdigkeit am Morgen zu verringern.   Warum enthält der Drink Rosa Kristallsalz? Das im Rosa Kristallsalz enthaltene Natrium gehört zu den sogenannten Elektrolyten. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushalts. Darüber hinaus ist Natrium an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks beteiligt.   Ist der Morning Routine Drink einfach zu verwenden? Da das Produkt in Pulverform vorliegt, ist es ideal für unterwegs. Du kannst es einfach mit Wasser anrühren und frisch genießen. Probiere es aus & teile uns dein Feedback mit, nachdem du unseren Good Morning Drink ausprobiert und die Vorteile selbst erlebt hast!    

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Entgiftung und Darmgesundheit am Morgen

Möchtest du ein Getränk, das dich hydriert und sowohl deinen Darm als auch dein Immunsystem unterstützen kann? Dann ist unser Morning Routine Drink genau das Richtige für dich!   Hier erfährst du mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Vorteile: Warum ist Limettensaft so wertvoll? Limetten sind reich an Vitamin C,...

20.07.2024 4 min
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Gesundheit
Curcumin | IAMSTR® Nutrition

Was ist Curcumin?

Curcumin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und das Hauptcurcuminoid der Gelbwurzel, auch bekannt als Kurkuma. Es ist ein intensiv gelb-orange gefärbtes Pigment, das Curry-Mischungen und der „Goldenen Milch“ ihre typische Farbe verleiht. Auch in der Lebensmittelindustrie wird Curcumin häufig als Farbstoff verwendet. In der traditionellen Ayurvedamedizin wird Kurkuma seit über 5.000 Jahren als Gewürz und Heilpflanze genutzt, besonders bei entzündlichen Erkrankungen. Welche positiven Wirkungen hat Curcumin? Entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften Laut einem Review von Pulido-Moran et al. (2016) kann Curcumin durch seine entzündungshemmenden und antioxidativen Mechanismen gesundheitsschützende Wirkungen erzielen. Es kann eine wichtige Rolle bei der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungen- und Lebererkrankungen sowie dem metabolischen Syndrom, das Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Insulinresistenz und Fettstoffwechselstörungen umfasst, einnehmen. Linderung von Arthritis-Symptomen Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2019 untersuchte die Wirksamkeit von Kurkuma-Extrakten und Curcumin zur Linderung der Symptome von Arthritis. Die Analyse zeigte, dass Curcumin die Schmerzintensität bei Arthritis signifikant verringern kann. Einige Studien berichteten, dass Curcumin genauso wirksam ist wie herkömmliche Schmerzmittel bei der Behandlung von Arthritis-Schmerzen. Unterstützung des Magen-Darm-Trakts In der Volksmedizin wird Kurkuma häufig zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Blähungen eingesetzt. Präklinische Studien haben gezeigt, dass Curcumin Entzündungsmediatoren moduliert, was seine entzündungshemmenden Eigenschaften erklärt. Weitere Studien zeigen, dass Curcumin positive Einflüsse auf Darmentzündungen, die Darmdurchlässigkeit und die Darm-Hirn-Achse hat. Wie kann die Bioverfügbarkeit von Curcumin verbessert werden? Die Bioverfügbarkeit von Curcumin kann laut Shoba et al. (1998) durch die Zugabe von Piperin, einem sekundären Pflanzenstoff aus schwarzem Pfeffer, um das 2.000-fache gesteigert werden. Fazit Curcumin ist ein vielseitiger Pflanzenstoff mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Es kann entzündungshemmend und antioxidativ wirken, Schmerzen bei Arthritis lindern und den Magen-Darm-Trakt unterstützen. Durch die Kombination mit Piperin kann die Wirksamkeit von Curcumin erheblich gesteigert werden. Curcumin bietet somit eine natürliche und effektive Möglichkeit, die Gesundheit zu fördern. Unsere Empfehlung Key Protect, der Curcumin Allrounder.

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Wirkstoff

Was ist Curcumin?

Curcumin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und das Hauptcurcuminoid der Gelbwurzel, auch bekannt als Kurkuma. Es ist ein intensiv gelb-orange gefärbtes Pigment, das Curry-Mischungen und der „Goldenen Milch“ ihre typische Farbe verleiht. Auch in der Lebensmittelindustrie wird Curcumin häufig als Farbstoff verwendet. In der traditionellen Ayurvedamedizin wird Kurkuma seit über 5.000...

20.07.2024 3 min
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Schlaf  | IAMSTR® Nutrition

Melotime Melatonin Slow Release

Was ist Melatonin und warum ist es wichtig? Melatonin wird oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, ist aber auch ein starkes Antioxidans. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Melatonin wird unter dem Einfluss von Dunkelheit ausgeschüttet. Unnatürliche Lichtquellen am Abend, wie das Handy, der Laptop oder der Fernseher, können die natürliche Produktion von Melatonin hemmen und reduzieren. Da die Schlafqualität eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit spielt, wurden in den letzten Jahren immer mehr Studien zu extern verabreichtem Melatonin, zum Beispiel in Form von Sprays, Gummi-Drops oder Pulvern, durchgeführt. Was ist MelotimeTM und wie wirkt es? MelotimeTM ist ein Melatoninprodukt mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung. Diese Formulierung hilft laut Hersteller Nutriventia, die natürlichen 8 Stunden des Schlafzyklus nachzuahmen. Das Melatonin wird über 8 Stunden systematisch freigesetzt, wobei die ersten 50 % der Dosis innerhalb der ersten Stunde und die restlichen 50 % in den darauffolgenden Stunden freigesetzt werden. Dieses Freisetzungsprofil soll die richtige Dosis Melatonin liefern, ohne dass am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl auftritt. Welche Vorteile bietet MelotimeTM? Laut Hersteller kann MelotimeTM sowohl die subjektiv empfundene als auch die objektive Schlafqualität verbessern. Durch die Förderung eines qualitativ hochwertigeren Schlafs kann MelotimeTM auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Wie wird die Qualität von MelotimeTM sichergestellt? Für MelotimeTM werden nur Rohstoffe verwendet, die nicht gentechnisch verändert sind. Die Herstellung erfolgt GMP-konform (Good Manufacturing Practice). Dieses Qualitätssicherungssystem wird in der Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie angewendet, um Hygieneaspekte einzuhalten und den Verbraucher zu schützen. Fazit MelotimeTM ist ein innovatives Melatoninprodukt, das durch seine verzögerte Freisetzung den natürlichen Schlafzyklus unterstützt. Es kann die Schlafqualität verbessern und die geistige Leistungsfähigkeit steigern, ohne am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl zu verursachen. Dank der hohen Qualitätsstandards bei der Herstellung bietet MelotimeTM eine sichere und effektive Lösung für besseren Schlaf. Unsere Empfehlung Relax & Sleep. Es beinhaltet die wichtigsten Inhaltsstoffe für einen optimierten Schlaf. Quellen Nutriventia. by inventia: Nutriventia, aufgerufen am 26.08.2022 Reiter R.J., Tan D.X., Galano A. (2014): Melatonin: Exceeding Expectations. Physiology, 29:325-333 Vasey C., McBride J., Penta K. (2021): Circadian Rhythm Dysregulation and Restoration: The Role of Melatonin. Nutrients, 13, 3480

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Melotime Melatonin Slow Release

Was ist Melatonin und warum ist es wichtig? Melatonin wird oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, ist aber auch ein starkes Antioxidans. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Melatonin wird unter dem Einfluss von Dunkelheit ausgeschüttet. Unnatürliche Lichtquellen am Abend, wie das Handy, der...

20.07.2024 3 min
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Bio | IAMSTR® Nutrition

Sind Bio-Produkte besser als konventionelle Produkte?

Warum sollte man Bio-Produkte kaufen? In Deutschland gibt es viele verschiedene Biosiegel. Selbst Discounter bieten Bioprodukte an, und die Preisspanne zwischen Bioprodukten aus dem Discounter und denen aus einem Bio-Supermarkt ist oft groß. Aber ist das einfach nur Abzocke, oder gibt es Unterschiede in der Kontrolle und Qualität der Bioprodukte? Gibt es Unterschiede zwischen den Biosiegeln? Tatsächlich gibt es Unterschiede in den Richtlinien für Bioprodukte. Discounter verwenden häufig die EU-Öko-Verordnung, die nur Mindeststandards für ökologische Landwirtschaft und Verarbeitung vorgibt. Welche Bioanbauverbände haben strengere Richtlinien? Verschiedene Bioanbauverbände, wie zum Beispiel Demeter, haben sich strengere Richtlinien auferlegt. Demeter gilt als das strengste deutsche Biosiegel und geht deutlich über die EU-Öko-Verordnung hinaus. Bauern, die in Demeter-Qualität produzieren wollen, müssen ihren Betrieb komplett umstellen. Auf einem Demeter-Hof dürfen zum Beispiel keine Bio-Schweine gehalten und gleichzeitig konventionelle Zuckerrüben angebaut werden. Auch beim Zukauf von Futtermitteln und Dünger gelten strengere Auflagen. Laut EU-Öko-Verordnung sind höhere Düngemengen erlaubt, und Bio-Äcker dürfen sogar mit konventioneller Gülle gedüngt werden. Bei Bioanbauverbänden wie Demeter sind die erlaubten Zusatzstoffe und Aromen stärker eingeschränkt, und bestimmte Herstellungsverfahren, die das Lebensmittel zu stark beeinflussen, sind verboten. Diese strengeren Vorschriften führen zu höheren Produktions- und Verarbeitungskosten, wodurch die Produkte teurer sind. Sind alle Bio-Produkte gleich? Bio ist nicht gleich Bio. Biologisch erzeugte Lebensmittel aus dem Discounter haben zwar eine höhere Qualität und Nährstoffdichte im Vergleich zu konventionell erzeugten Lebensmitteln, sind aber nicht so streng kontrolliert wie Produkte von Verbänden wie Demeter. Wer sich ab und zu Lebensmittel mit wirklich streng kontrollierter Bioqualität gönnen möchte, sollte auf folgende Biosiegel achten: Demeter Bioland Naturland Ecoland Biokreis   Fazit Es gibt große Unterschiede in der Qualität und den Kontrollen von Bioprodukten. Während Discounter-Bio-Produkte eine bessere Wahl als konventionelle Produkte sind, bieten Bioanbauverbände wie Demeter eine noch höhere Qualität und strengere Kontrollen. Wer auf die bestmögliche Bioqualität Wert legt, sollte sich an die genannten Biosiegel halten.

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Gesundheit

Sind Bio-Produkte besser als konventionelle Produkte?

Warum sollte man Bio-Produkte kaufen? In Deutschland gibt es viele verschiedene Biosiegel. Selbst Discounter bieten Bioprodukte an, und die Preisspanne zwischen Bioprodukten aus dem Discounter und denen aus einem Bio-Supermarkt ist oft groß. Aber ist das einfach nur Abzocke, oder gibt es Unterschiede in der Kontrolle und Qualität der Bioprodukte?...

20.07.2024 3 min
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Gesundheit

Dein Experten Team

Madeleine Beer

Madeleine Beer

Prof. Dr. Med. Pavel Dufek

Dr. Prof. Pavel Dufek

Seyit Ali Shobeiri

Seyit Ali Shobeiri

Stefania Shobeiri

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Von Expert*innen entwickelt

Alle Produkte werden zusammenmit Ernährungswissenschaftlern &- medizinern entwickelt.

100% Natürlich

Wir setzen bei der Auswahl der Rohstoffe auf natürliche Zutaten und verzichten auf Zusatzstoffe.

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IAMSTR® Nutrition wird in Deutschland entwickelt und produziert.

Wissenschaftliche Basis

Die Produkte enthalten Inhaltsstoffe in evidenzbasierter Dosierung mit einer hohen Bioverfügbarkeit.