Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen rund um unsere natürlichen, in Deutschland entwickelten Nahrungsergänzungsmittel - Qualität, Anwendung, Inhaltsstoffe & Bestellung.
Bestellvorgang
Wie läuft eine Bestellung bei IAMSTRONGER Nutrition ab?
Bestellungen erfolgen unkompliziert über den offiziellen Online-Shop. Die gewünschten Produkte können in den Warenkorb gelegt und durch Auswahl der bevorzugten Zahlungs- und Versandoption bestellt werden. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 2-4 Werktage.
Gibt es Geschenkgutscheine?
Ja, es sind E-Gutscheine in verschiedenen Beträgen verfügbar (10 €, 25 €, 50 €, 100 €), die direkt online bestellt und sofort erhältlich.
Welche Versandarten gibt es und wie hoch sind die Versandkosten?
Details zu Versandarten und -kosten befinden sich im Shop und variieren je nach Land und Bestellwert. Bei Fragen zum Versand empfiehlt sich ein Blick in die Versandinformationen des Shops.
Wo ist meine Bestellung?
Nach Abschluss der Bestellung erhält man eine Bestätigung per E-Mail. Mit Versand der Ware folgt eine Trackingnummer, über die der aktuelle Status online verfolgt werden kann. Im Kundenkonto lassen sich alle Bestellungen ebenfalls einsehen und der Lieferstatus überprüfen.
Wie kann ich eine Bestellung zurücksenden?
IAMSTRONGER Nutrition gewährt ein Rückgaberecht für unbenutzte und originalverpackte Produkte innerhalb der gesetzlichen Frist (i.d.R. 14 Tage nach Erhalt). Für eine Rücksendung empfiehlt es sich, den Kundenservice zu kontaktieren, um das genaue Vorgehen sowie die Adresse für die Retoure zu erhalten. Nach Prüfung und Erhalt der Ware wird der Kaufbetrag entsprechend erstattet.
Wie kann ich den Kundenservice kontaktieren?
Für Fragen steht das IAMSTRONGER Nutrition Team per E-Mail unter support@iamstronger.de zur Verfügung. Die Antwortzeit beträgt in der Regel 24-48 Stunden.
Was passiert, wenn ein Produkt ausverkauft ist oder sich die Lieferungverzögert?
Kunden werden per E-Mail informiert und erhalten auf Wunsch Informationen zu
Alternativprodukten oder dem voraussichtlichen Lieferdatum.
Wie lange dauert die Rückerstattung nach einer Rücksendung?
Die Rückerstattung erfolgt in der Regel innerhalb von 7 Werktagen nach
Wareneingang auf das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel.
Bezahlvorgang
Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
IAMSTRONGER Nutrition akzeptiert gängige Zahlungsarten wie Kreditkarte,
PayPal, Sofortüberweisung und weitere Optionen. Die Zahlungsabwicklung erfolgt
sicher und datenschutzkonform.
Wann erfolgt die Belastung meines Kontos?
Die Belastung erfolgt unmittelbar nach Bestellabschluss oder – je nach Zahlungsart
– spätestens beim Versand der Ware.
Sind meine Zahlungsdaten sicher?
Ja, IAMSTRONGER Nutrition verwendet modernste Sicherheitsstandards, um die
Zahlungsdaten zu schützen.
Fragen zu den Produkten
Darf ich Nahrungsergänzungsmittel von IAMSTRONGER Nutrition in der Schwangerschaft einnehmen?
IAMSTRONGER Nutrition bietet ein speziell für Schwangere entwickeltes Produkt
(„Pregnancy Care + Multivitamin“), das alle wichtigen Nährstoffe enthält und ohne
unnötige Zusatzstoffe auskommt. Grundsätzlich sollte die Einnahme von
Nahrungsergänzungsmitteln während der Schwangerschaft immer mit der
behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt abgesprochen werden.
Wie lautet die allgemeine Verzehrempfehlung?
Die Produkte sind in der Regel so entwickelt, dass sie leicht in den Alltag integriert
werden können. Präzise Verzehrempfehlungen, wie z.B. „Täglich 1 Kapsel zur Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen“, sind für jedes Produkt im Shop angegeben und auf dem Etikett. Manche Produkte (z.B. Pregnancy Care) sollten nicht gemeinsam mit koffeinhaltigen Getränken konsumiert werden und es sollte die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten werden.
Wann ist die beste Einnahmezeit für Supplements?
Viele Produkte sind für die Einnahme morgens oder zu einer Mahlzeit konzipiert
(„Morning Routine“). Magnesiumprodukte oder spezielle Abendpräparate werden
häufig für abends empfohlen. Die jeweils beste Einnahmezeit ist in den
Produktdetails ersichtlich.
Wann sollte ich meine Supplemente idealerweise einnehmen?
Morgens
- Morning Routine Drink: Morgens auf nüchternen Magen mit Wasser gemischt einnehmen, um die Verdauung und das Immunsystem zu unterstützen.
- Daily Balance: 3 Kapseln morgens oder nach dem Training mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, ideal für mehr Energie und mentale Balance zu Tagesbeginn.
- Women’s Care Multivitamin: Morgens oder nach dem Training mit viel Flüssigkeit, koffeinhaltige Getränke vorher und nachher vermeiden.
- Bio Daily Greens und GSH Boost: Morgens für eine optimale Nährstoffversorgung und Zellschutz.
Zu einer Mahlzeit:
- Men’s Care Multivitamin: 3 Kapseln täglich zur Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit, um die Nährstoffaufnahme zu verbessern.
- Key Protect & Vitamin D3 K2: Zu einer (fettreichen) Mahlzeit einnehmen, so werden fettlösliche Vitamine optimal aufgenommen.
Am Abend
- Magnesium Plus & Zink Plus: Abends vor dem Schlafengehen oder nach der letzten Mahlzeit mit Flüssigkeit einnehmen, hilfreich für Regeneration und Entspannung.
- Relax & Sleep: 30–45 Minuten vor dem Schlafengehen zur gezielten Schlafunterstützung.
- Bioactive Collagen: Kann morgens oder abends für die Regeneration und Unterstützung der Haut und Gelenke konsumiert werden.
Sind die Produkte vegan, glutenfrei oder natürlich?
IAMSTRONGER Nutrition legt großen Wert auf hochwertige, natürliche Rohstoffe und verzichtet auf Zusatzstoffe. Viele Produkte sind vegan und glutenfrei, genaue Angaben finden sich auf der jeweiligen Produktseite.
Kann ich die Produkte mit meiner aktuellen Medikation kombinieren?
Im Zweifel sollte immer eine medizinische Fachperson konsultiert werden, um Wechselwirkungen mit bestehenden Medikamenten auszuschließen.
Sind die Produkte auch für Kinder geeignet?
IAMSTRONGER Nutrition hat gezielte Produkte für Kinder entwickelt (z.B. „Stronger Kids Vitamin D3, K2, A & Omega 3“), die speziell für den kindlichen Bedarf formuliert wurden. Auch hier wird empfohlen, Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson zu halten.
Gibt es Allergie- oder Unverträglichkeitsinformationen?
Alle Inhaltsstoffe sind auf der Produktseite angegeben. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.
Wie lagere ich die Produkte am besten?
Die Supplemente sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um die Wirksamkeit zu erhalten.
Qualität und Herkunft
Wer entwickelt die Produkte?
Alle Produkte werden gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Medizinern und erfahrenen Coaches entwickelt, basieren auf dem neuesten Stand der Forschung und werden in Deutschland hergestellt.
Worauf wird bei den Inhaltsstoffen geachtet?
Es werden ausschließlich hochwertige, natürliche Inhaltsstoffe verwendet und auf unnötige Zusatzstoffe verzichtet. Die evidenzbasierten Dosierungen gewährleisten hohe Bioverfügbarkeit.
Dein IAMSTR® Nutrition Team
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Stefania Shobeiri
ist eine angesehene Personal Trainerin für Frauen mit über 15 Jahren Erfahrung in der Entwicklung maßgeschneiderter Gesundheits-, Trainings- und Ernährungsstrategien.
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Seyit Ali Shobeiri
ist ein renommierter Coach und Gesundheitsexperte mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung individueller Gesundheits-, Trainings- und Ernährungsstrategien.
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Madeleine Beer
ist eine junge engagierte Ernährungswissenschaftlerin mit einem Masterabschluss in Ökotrophologie und einer Spezialistin für die Entwicklung hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel.
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Prof. Dr. Pavel Dufek
ist ein hoch angesehener Spezialist für Sportorthopädie und Unfallchirurgie, der international tätig ist.
Das Beste für deine Ziele.
Ein energiegeladener und frischer Start in den Morgen ist nicht immer selbstverständlich. Doch mit der richtigen Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln kannst du deinem Körper genau das geben, was er braucht, um perfekt in den Tag zu starten.
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Gesundheit ist das wichtigste
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Frühstück – die wichtigste Mahlzeit am Tag?
In der heutigen schnelllebigen Welt verzichten immer mehr Menschen auf das Frühstück. Ob aus Appetitlosigkeit, Zeitmangel oder durch Ernährungspraktiken wie Intervallfasten. Das Auslassen des Frühstücks ist keine Seltenheit mehr. Warum ein Frühstück aus ernährungswissenschaftlicher bzw. gesundheitlicher Sicht sinnvoll sein kann, erfährst du im Folgenden. Darum lohnt sich ein Frühstück Kognitive Leistungsfähigkeit Studien zeigen, dass ein Frühstück den Konzentrations- und Aufmerksamkeitsgrad positiv beeinflussen kann. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten in jedem Falle frühstücken. Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Gesundheit Das Auslassen des Frühstücks kann zu einem erhöhten Hungerempfinden über den Tag und zu vermehrten Heißhungerattacken führen. Zudem geht das Auslassen des Frühstücks mit einem erhöhten Risiko für beispielsweise Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck einher. Bei einer gezielten Kalorienrestriktion kann das Auslassen des Frühstücks für bestimmte Personengruppen (z.B. bei Adipositas) neutral oder sogar vorteilhaft hinsichtlich der Stoffwechsel Gesundheit sein. Die individuellen Auswirkungen hängen stark von der Gesamtqualität der Ernährung, des Lebensstils und der persönlichen Präferenzen ab. Mikronährstoffversorgung Ein vollwertiges Frühstück kann einen entscheidenden Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen leisten. Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe) sind unter anderem für die Energieproduktion, die Nervenfunktion und das Immunsystem von großer Bedeutung. Frühstück ist nicht gleich Frühstück Entscheidend ist natürlich nicht nur der Fakt, dass etwas gefrühstückt wird, sondern vor allem, was gefrühstückt wird. Ein ausgewogenes Frühstück sollte sowohl Makronährstoffe (komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß, gesunde Fette) sowie die bereits angesprochenen Mikronährstoffe enthalten, um den Körper langfristig zu sättigen und mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Dein Frühstück kannst du beispielsweise aus den folgenden Komponenten zusammen: Komplexe Kohlenhydrate: Haferflocken, Vollkornbrot, -brötchen, Hirse, Quinoa, … Eiweiß: Skyr, Joghurt, Quark, Frischkäse, Ei, Nüsse, Hummus, Tofu, … Gesunde Fette: Nüsse, Samen, Avocado, Leinöl, Nussmus, … Mikronährstoffe: Gemüse, Obst, Kräuter, … Fazit Ein Frühstück kann den Körper (bei ausgewogener Zusammenstellung) mit Mikronährstoffen, Energie, hochwertigem Eiweiß und Ballaststoffen versorgen. Dies kann sich nicht nur positiv auf die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch auf die Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken. Intervallfasten (16:8) kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, dessen Durchführung sollte jedoch individuell abgewogen werden. Quellen: Li ZH, Xu L, Dai R, Li LJ, Wang HJ (2021): Effects of regular breakfast habits on metabolic and cardiovascular diseases: A protocol for systematic review and meta-analysis. Medicine (Baltimore); 100(44):e27629 Rong S, Snetselaar LG, Xu G, Sun Y, Liu B, Wallace RB, Bao W (2019): Association of Skipping Breakfast With Cardiovascular and All-Cause Mortality. J Am Coll Cardiol; 73(16):2025-2032 Wang Y, Li F, Li X, Wu J, Chen X, Su Y, Qin T, Liu X, Liang L, Ma J, Qin P (2024): Breakfast skipping and risk of all-cause, cardiovascular and cancer mortality among adults: a systematic review and meta-analysis of prospective cohort studies. Food Funct; 15(11):5703-5713 Ballon A, Neuenschwander M, Schlesinger S (2019): Breakfast Skipping Is Associated with Increased Risk of Type 2 Diabetes among Adults: A Systematic Review and Meta-Analysis of Prospective Cohort Studies. J Nutr; 149(1):106-113 de Souza MR, Neves MEA, Souza AM, Muraro AP, Pereira RA, Ferreira MG, Rodrigues PRM (2021): Skipping breakfast is associated with the presence of cardiometabolic risk factors in adolescents: Study of Cardiovascular Risks in Adolescents - ERICA. Br J Nutr; 126(2):276-284
2 minLesenGesundheitFrühstück – die wichtigste Mahlzeit am Tag?
In der heutigen schnelllebigen Welt verzichten immer mehr Menschen auf das Frühstück. Ob aus Appetitlosigkeit, Zeitmangel oder durch Ernährungspraktiken wie Intervallfasten. Das Auslassen des Frühstücks ist keine Seltenheit mehr. Warum ein Frühstück aus ernährungswissenschaftlicher bzw. gesundheitlicher Sicht sinnvoll sein kann, erfährst du im Folgenden. Darum lohnt sich ein Frühstück Kognitive...
08.06.2026 2 minLesenGesundheit -
Das 1x1 der Mikronährstoffe
In der heutigen Zeit wird viel über Ernährung, Superfoods und eine gesunde Lebensweise gesprochen. Dabei fällt immer wieder ein Begriff: „Mikronährstoffe“. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Warum sind sie so entscheidend für unsere Gesundheit und wie können wir sicherstellen, dass wir ausreichende Mengen hiervon aufnehmen? In diesem Beitrag erfährst du, was unter dem Begriff „Mikronährstoffe“ verstanden wird, welche Gruppen es gibt, welche Funktionen sie im Körper erfüllen und wie du eine gute Mikronährstoffversorgung im Alltag sicherstellen kannst. Was sind Mikronährstoffe? Zu den Mikronährstoffen zählen essentielle Nährstoffe, die unser Körper nicht (bzw. nur teilweise) selbst herstellen kann, weshalb sie zwingend über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Im Gegensatz zu den Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette), liefern Mikronährstoffe keine Kalorien, sind jedoch für zahlreiche Körperfunktionen (z.B. Immunsystem, Nervensystem, Wachstum und Entwicklung, Energiegewinnung, Knochenstoffwechsel) lebensnotwendig. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Vitamine Vitamine lassen sich in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine einteilen. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen Vitamin A, D, E und K. Diese Vitamine benötigen Fett, um vom Körper aufgenommen zu werden und können im Körper (vor allem in der Leber) gespeichert werden. Vitamin Funktion (unter anderem) Vitamin A Sehkraft, Immunsystem Vitamin D Immunsystem, Knochenstoffwechsel Vitamin E Zellschutz Vitamin K Blutgerinnung, Knochenstoffwechsel Wasserlösliche Vitamine wie B-Vitamine und Vitamin C werden (mit Ausnahme von Vitamin B12) nicht gespeichert und müssen daher täglich über die Nahrung aufgenommen werden. Ein Überschuss wird über den Urin ausgeschieden. Vitamin Funktion (unter anderem) B-Vitamine Energiegewinnung, Nervenfunktion, Immunsystem, Blutbildung Vitamin C Immunsystem, Eisenaufnahme, Zellschutz Mineralstoffe Mineralstoffe können (wie Vitamine) vom Körper nicht selbstständig hergestellt werden, wodurch auch sie zwingend über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Mineralstoff Funktion (unter anderem) Calcium Knochen, Zähne, Muskelfunktion Magnesium Nervensystem, Muskelfunktion, Energiestoffwechsel Kalium Flüssigkeitshaushalt, Regulation des Blutdrucks Natrium Flüssigkeitshaushalt, Nervensystem, Regulation des Blutdrucks Eisen Sauerstofftransport im Blut Zink Immunsystem, Wundheilung, Fruchtbarkeit Selen Zellschutz, Schilddrüsenfunktion Jod Schilddrüsenfunktion Sekundäre Pflanzenstoffe Sekundäre Pflanzenstoffe sind keine klassischen Nährstoffe, können jedoch zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit haben. Sie dienen den Pflanzen unter anderem als Schutz vor Fressfeinden und UV-Strahlung oder als Farb- und Duftstoffe. Einige von ihnen weisen beispielsweise Entzündung regulierende, antioxidative oder cholesterinsenkende Wirkungen auf und kommen ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen beispielsweise Polyphenole, Carotinoide, Glucosinolate, Phytosterine, sowie Phytoöstrogene. Alltagstaugliche Tipps für eine gute Mikronährstoffversorgung Iss täglich mindestens 3 Portionen Gemüse und 1-2 Portionen Obst Integriere in mindestens zwei Mahlzeiten des Tages etwas Grünes (z.B. Salat, Brokkoli, Kräuter, …) Iss mindestens 2 Portionen Hülsenfrüchte in der Woche Iss täglich Nüsse und Samen Iss täglich Milchprodukte oder eine pflanzliche Alternative mit Calciumzusatz Tausche Weißmehlprodukte mit Vollkornprodukten aus Iss 1-2-mal die Woche fetten Fisch (z.B. Lachs, Hering, Makrele) Bevorzuge saisonale und regionale Produkte Iss so unverarbeitet wie möglich Nimm regelmäßige Check-ups bei deinem Arzt in Anspruch und supplementiere bei Bedarf Quellen: Biesalski HK, Bischoff SC, Pirlich M, Weimann A (2018): Ernährungsmedizin – Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. 5. vollständig überarbeitete und erweiterte Ausgabe, Georg Thieme Verlag KG Mahadzir MDA, Tan S, Elena S, Chin EM, Garg V, Mantantzis K, Péter S, Maier AB (2025): Towards defining optimal concentrations of micronutrients in adults to optimize health. Mech Ageing Dev; 225:112062 Gombart AF, Pierre A, Maggini S (2020): A Review of Micronutrients and the Immune System-Working in Harmony to Reduce the Risk of Infection. Nutrients; 12(1):236 Kaimila Y, Olotu OA, Clegg ME, Jackson KG, Lovegrove JA (2025): Pulse and legume consumption is associated with a more optimal nutrient intake and a higher EAT-Lancet index in a representative UK population. Eur J Nutr; 64(3):139
4 minLesenGesundheitDas 1x1 der Mikronährstoffe
In der heutigen Zeit wird viel über Ernährung, Superfoods und eine gesunde Lebensweise gesprochen. Dabei fällt immer wieder ein Begriff: „Mikronährstoffe“. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Warum sind sie so entscheidend für unsere Gesundheit und wie können wir sicherstellen, dass wir ausreichende Mengen hiervon aufnehmen? In diesem Beitrag erfährst...
01.06.2026 4 minLesenGesundheit -
Essen im Stress - Wie du mit einfachen Tricks trotzdem gut versorgt bist
Egal ob Berufstätige, Eltern im Spagat zwischen Familie und Job, Studierende in Prüfungsphasen, oder all diejenigen, die unter erhöhtem Alltagsstress leiden - sie haben eines häufig gemeinsam: Wenig Zeit zum Kochen. Falls auch du, insbesondere in stressigen Phasen, Probleme mit deiner Ernährung hast, könnte dieses Wissensmagazin den ersten Schritt in Richtung gesündere Ernährung in Stresssituationen darstellen. Stress kann deine Ernährung und Verdauung sabotieren Stress kann sich nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf die Verdauung in mehrfacher Hinsicht negativ auswirken. Sowohl akuter als auch chronischer Stress führen häufig zu Veränderungen des Essverhaltens, wie beispielsweise einem vermehrten Verzehr kalorien dichter, fettreicher oder zuckerhaltiger Lebensmittel oder zu Appetitverlust. Im Magen-Darm-Trakt beeinflusst Stress die Magenentleerung, die Darmbewegung, die Durchlässigkeit der Darmbarriere und die Zusammensetzung des Darm Mikrobioms. Folgen können eine gestörte Magenentleerung, beschleunigte oder verlangsamte Darmtransitzeiten (= die Zeit, die der Nahrungsbrei benötigt, um durch den Darm transportiert zu werden) und eine gesteigerte Durchlässigkeit der Darmbarriere („Leaky Gut“) sein, was unter anderem das Reizdarmsyndrom oder Entzündungen im Magen-Darm-Trakt begünstigen kann. Typische „Fehler“ bei Stress-Ernährung Menschen reagieren in Stresssituationen unterschiedlich. Die einen versuchen den Stress zu kompensieren, indem sie zu Essen (insbesondere Süßigkeiten) greifen, andere lassen Mahlzeiten ausfallen, da sie „keine Zeit“ haben zu essen. Zudem wird häufig zu Fertiggerichten gegriffen, die oftmals nährstoffarm, gleichzeitig jedoch kaloriendicht sind. Alltagstaugliche Ernährungstipps bei Stress Meal-Prep mit Fokus auf Mikronährstoffen: Erleichtere dir das Leben und bereite deine Mahlzeiten vor, um sie im stressigen Alltag lediglich erhitzen zu müssen. Achte hierbei auf eine ausgewogene Zusammenstellung der Mahlzeiten. Das bedeutet, dass sowohl komplexe Kohlenhydrate als auch ausreichend Eiweiß, gesunde Fette und Gemüse/Salate enthalten sind. Notfall-Snacks mit Mehrwert: Im Notfall solltest du sogenannte „Notfall-Snacks“ parat haben. Das können beispielsweise naturbelassene Nüsse, gekochte Eier, körniger Frischkäse mit Gemüse/Obst oder ein hochwertiger Protein Riegel sein. Sichere deine Flüssigkeitszufuhr: In Stresssituationen wird häufig das Trinken vergessen. Um deine Leistungsfähigkeit zu sichern, solltest du darauf achten, genügend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tee aufzunehmen. Mini-Hacks für mehr Nährstoffe in stressigen Phasen Um eine gute Nährstoffversorgung in stressigen Phasen sicherzustellen, kannst du auf naturbelassenes Tiefkühlgemüse umsteigen. Der Vorteil: Die benötigte Portion kann direkt erhitzt werden, ohne das Gemüse zuvor zu schneiden oder schälen zu müssen. Bereitest du Suppen oder Eintöpfe vor, dann koche direkt eine größere Menge und friere die Suppe/den Eintopf portionsweise ein, um sie bei Bedarf erwärmen zu können. Bei einem Restaurant- oder Kantinenbesuch kannst du darauf achten, dir stets einen kleinen Salat dazu zu bestellen, um deinen Körper mit Mikronährstoffen zu versorgen. Fazit Eine ausgewogene Ernährung muss nicht zeitaufwendig sein, benötigt jedoch durchaus Planung. Mit der richtigen Organisation und etwas Wissen über Mikronährstoffe kannst du dich auch in stressigen Phasen optimal versorgen. Quellen: Warren A, Frame LA (2025): Restoring a Healthy Relationship with Food by Decoupling Stress and Eating: A Translational Review of Nutrition and Mental Health. Nutrients; 17(15):2466 Kiecolt-Glaser JK (2010): Stress, food, and inflammation: psychoneuroimmunology and nutrition at the cutting edge. Psychosom Med; 72(4):365-9 Leigh SJ, Uhlig F, Wilmes L, Sanchez-Diaz P, Gheorghe CE, Goodson MS, Kelley-Loughnane N, Hyland NP, Cryan JF, Clarke G (2023): The impact of acute and chronic stress on gastrointestinal physiology and function: a microbiota-gut-brain axis perspective. J Physiol; 601(20):4491-4538 Konturek PC, Brzozowski T, Konturek SJ (2011): Stress and the gut: pathophysiology, clinical consequences, diagnostic approach and treatment options. J Physiol Pharmacol; 62(6):591-9 Zhang H, Wang Z, Wang G, Song X, Qian Y, Liao Z, Sui L, Ai L, Xia Y (2023): Understanding the Connection between Gut Homeostasis and Psychological Stress. J Nutr; 153(4):924-939
2 minLesenGesundheitEssen im Stress - Wie du mit einfachen Tricks trotzdem gut versorgt bist
Egal ob Berufstätige, Eltern im Spagat zwischen Familie und Job, Studierende in Prüfungsphasen, oder all diejenigen, die unter erhöhtem Alltagsstress leiden - sie haben eines häufig gemeinsam: Wenig Zeit zum Kochen. Falls auch du, insbesondere in stressigen Phasen, Probleme mit deiner Ernährung hast, könnte dieses Wissensmagazin den ersten Schritt in...
18.05.2026 2 minLesenGesundheit -
Brauchen die Deutschen weniger Jod? Senkung des Referenzwertes
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. senkt den Referenzwert für Jod Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. senkte den Referenzwert für Jod für die Altersgruppe „Erwachsene unter 51 Jahren“ von 200 µg auf 150 µg am Tag. Dies geschah jedoch nicht, weil die Deutschen weniger Jod benötigen. Der alte Referenzwert berücksichtigte einen Zuschlag, um die unzureichende Jodversorgung der Bevölkerung in Deutschland und Österreich zu verbessern. Dies entspricht nun nicht mehr der wissenschaftlichen Vorgehensweise sowie der Zielsetzung der Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, welche sich nicht an Personen mit Nährstoff Mängeln richten. Die gesundheitlichen Risiken eines Jodmangels bleiben bestehen und eine ausreichende Jodzufuhr ist weiterhin essentiell! Wie ist die Versorgungslage in Deutschland? Die Jodversorgung in Deutschland ist rückläufig und stellt damit ein wachsendes Problem dar. In etwa 32 % der Erwachsenen und 44 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland weisen ein erhöhtes Risiko für eine Jodunterversorgung auf. Laut des 13. DGE-Ernährungs-Berichtes liegt die geschätzte Jod-Zufuhr von Frauen im gebärfähigen Alter in Deutschland unter dem empfohlenen Referenzwert von damals täglich 200 µg Jod. Jod – ein oftmals unterschätztes Spurenelement Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, welches der Körper nicht selbständig bilden kann. Um einem Mangel vorzubeugen, muss es somit in ausreichenden Mengen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone und deshalb an vielen Stoffwechselprozessen, wie der Regulation der Körpertemperatur, dem Energiestoffwechsel sowie an der Zellteilung und dem Zellwachstum beteiligt. Besonders bei Kindern sind die Schilddrüsenhormone essentiell für das Wachstum, die Knochenbildung und die Gehirnentwicklung. Bereits vor der Geburt werden Schilddrüsenhormone für die gesunde Entwicklung von inneren Organen, Nervensystem, Kreislauf-Organen und Muskulatur des Kindes benötigt. Der individuelle Jodbedarf ist von Faktoren wie dem Alter, dem Gesundheitszustand und der Stoffwechsellage abhängig. Welche Lebensmittel enthalten Jod? Reich an Jod sind insbesondere Seefisch und Meeresfrüchte. Milch, Milchprodukte und Eier können ebenfalls durch Anreicherung des Tierfutters relevante Jod Mengen enthalten. Jodiertes Speisesalz und verarbeitete Lebensmittel, die jodiertes Speisesalz enthalten (z.B. Brot, Käse, usw.) tragen zusätzlich zur Jodversorgung bei. Algenpräparate zur Jodversorgung? Immer wieder wird der Konsum von Algen zur Jodversorgung genannt. Algen sollten laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) jedoch nicht zur Jodversorgung herangezogen werden. Algen sind ein Naturprodukt, das keiner Standardisierung unterliegt. Die enthaltenen Jod Mengen können somit stark schwanken. Ein Gramm Braunalgen beispielsweise, enthält durchschnittlich 5.500 µg Jod. Das „Tolerable Upper Intake Level“ (die maximale tägliche Zufuhr, die unbedenklich ist), liegt laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für gesunde Erwachsene bei 600 µg pro Tag. Die Einnahme von Algen kann somit zu einer Überversorgung mit Jod führen. Mangelversorgung von Jod in Schwangerschaft und Stillzeit In der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine ausreichende Jodversorgung unverzichtbar. Ein Jodmangel in der Schwangerschaft, im Säuglings- oder Kleinkindalter, erhöht das Risiko für Tot- und Fehlgeburten, kann zu einer verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit und zu körperlichen Entwicklungsstörungen des Kindes führen. Diese schweren Entwicklungsstörungen werden als „Kretinismus“ bezeichnet. Hierbei kommt es nicht nur zu Kleinwuchs, sondern auch zu geistiger Behinderung und Gesichtsfehlbildungen des Kindes. Offizielle Empfehlungen der Jod-Supplementation Für Schwangere und Stillende in Deutschland ist es schwierig, allein über die Ernährung die wünschenswerte Zufuhr von 220 µg (neuer Referenzwert!) bzw. 230 µg (neuer Referenzwert!) Jod pro Tag zu erreichen. Laut offiziellen Empfehlungen sollten Schwangere und Stillende aus diesem Grund, nach ärztlicher Absprache, täglich 100-150 µg Jod supplementieren. Bereits bei der Planung einer Schwangerschaft sollte auf eine ausreichende Jodaufnahme geachtet werden. Fazit Die Senkung des Referenzwertes für Jod bedeutet nicht, dass die Deutschen weniger Jod benötigen oder aber sich die Versorgungslage in Deutschland verbessert hat. Insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf eine ausreichende Jodversorgung geachtet werden, um die Entwicklung des Babys zu fördern. Auch Kinder und Jugendliche in Deutschland weisen ein erhöhtes Risiko einer Jodunterversorgung auf. Quellen: Hey I, Thamm M (2019): Abschlussbericht: Monitoring der Jod- und Natriumversorgung bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2) Remer T, Thamm M (2015): Abschlussbericht: Ermittlung der täglichen Jod- und Salzzufuhr Erwachsener in Deutschland: Biomarkerbasierte Datenanalyse der repräsentativen DEGS-Studie und methodologische Basislegung für künftige Gesundheitssurveys MRI (2024): Ergebnisbericht Jodsalzmonitoring 2023. Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel BfR (2007): Gesundheitliche Risiken durch zu hohe Jodgehalte in getrockneten Algen. Aktualisierte Stellungnahme Nr. 026/2007 LGL (2025): Jod. Aufruf unter: https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/schwermetalle/jod/index.htm, aufgerufen am: 07.010.2025 BfR (2021): Jod, Folat/Folsäure und Schwangerschaft. Aufruf unter: https://www.bfr.bund.de/cm/350/jod-folat-folsaeure-und-schwangerschaft.pdf, aufgerufen am: 07.10.2025 DGE (2025): Neue Referenzwerte für die Jodzufuhr – Jod wichtiger denn je! Aufruf unter: https://www.dge.de/presse/meldungen/2025/neue-referenzwerte-fuer-die-jodzufuhr/, aufgerufen am 07.10.2025
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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. senkt den Referenzwert für Jod Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. senkte den Referenzwert für Jod für die Altersgruppe „Erwachsene unter 51 Jahren“ von 200 µg auf 150 µg am Tag. Dies geschah jedoch nicht, weil die Deutschen weniger Jod benötigen. Der alte Referenzwert berücksichtigte einen...
11.05.2026 3 minLesenGesundheit