Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen rund um unsere natürlichen, in Deutschland entwickelten Nahrungsergänzungsmittel - Qualität, Anwendung, Inhaltsstoffe & Bestellung.
Bestellvorgang
Wie läuft eine Bestellung bei IAMSTRONGER Nutrition ab?
Bestellungen erfolgen unkompliziert über den offiziellen Online-Shop. Die gewünschten Produkte können in den Warenkorb gelegt und durch Auswahl der bevorzugten Zahlungs- und Versandoption bestellt werden. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 2-4 Werktage.
Gibt es Geschenkgutscheine?
Ja, es sind E-Gutscheine in verschiedenen Beträgen verfügbar (10 €, 25 €, 50 €, 100 €), die direkt online bestellt und sofort erhältlich.
Welche Versandarten gibt es und wie hoch sind die Versandkosten?
Details zu Versandarten und -kosten befinden sich im Shop und variieren je nach Land und Bestellwert. Bei Fragen zum Versand empfiehlt sich ein Blick in die Versandinformationen des Shops.
Wo ist meine Bestellung?
Nach Abschluss der Bestellung erhält man eine Bestätigung per E-Mail. Mit Versand der Ware folgt eine Trackingnummer, über die der aktuelle Status online verfolgt werden kann. Im Kundenkonto lassen sich alle Bestellungen ebenfalls einsehen und der Lieferstatus überprüfen.
Wie kann ich eine Bestellung zurücksenden?
IAMSTRONGER Nutrition gewährt ein Rückgaberecht für unbenutzte und originalverpackte Produkte innerhalb der gesetzlichen Frist (i.d.R. 14 Tage nach Erhalt). Für eine Rücksendung empfiehlt es sich, den Kundenservice zu kontaktieren, um das genaue Vorgehen sowie die Adresse für die Retoure zu erhalten. Nach Prüfung und Erhalt der Ware wird der Kaufbetrag entsprechend erstattet.
Wie kann ich den Kundenservice kontaktieren?
Für Fragen steht das IAMSTRONGER Nutrition Team per E-Mail unter support@iamstronger.de zur Verfügung. Die Antwortzeit beträgt in der Regel 24-48 Stunden.
Was passiert, wenn ein Produkt ausverkauft ist oder sich die Lieferungverzögert?
Kunden werden per E-Mail informiert und erhalten auf Wunsch Informationen zu
Alternativprodukten oder dem voraussichtlichen Lieferdatum.
Wie lange dauert die Rückerstattung nach einer Rücksendung?
Die Rückerstattung erfolgt in der Regel innerhalb von 7 Werktagen nach
Wareneingang auf das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel.
Bezahlvorgang
Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
IAMSTRONGER Nutrition akzeptiert gängige Zahlungsarten wie Kreditkarte,
PayPal, Sofortüberweisung und weitere Optionen. Die Zahlungsabwicklung erfolgt
sicher und datenschutzkonform.
Wann erfolgt die Belastung meines Kontos?
Die Belastung erfolgt unmittelbar nach Bestellabschluss oder – je nach Zahlungsart
– spätestens beim Versand der Ware.
Sind meine Zahlungsdaten sicher?
Ja, IAMSTRONGER Nutrition verwendet modernste Sicherheitsstandards, um die
Zahlungsdaten zu schützen.
Fragen zu den Produkten
Darf ich Nahrungsergänzungsmittel von IAMSTRONGER Nutrition in der Schwangerschaft einnehmen?
IAMSTRONGER Nutrition bietet ein speziell für Schwangere entwickeltes Produkt
(„Pregnancy Care + Multivitamin“), das alle wichtigen Nährstoffe enthält und ohne
unnötige Zusatzstoffe auskommt. Grundsätzlich sollte die Einnahme von
Nahrungsergänzungsmitteln während der Schwangerschaft immer mit der
behandelnden Ärztin bzw. dem Arzt abgesprochen werden.
Wie lautet die allgemeine Verzehrempfehlung?
Die Produkte sind in der Regel so entwickelt, dass sie leicht in den Alltag integriert
werden können. Präzise Verzehrempfehlungen, wie z.B. „Täglich 1 Kapsel zur Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen“, sind für jedes Produkt im Shop angegeben und auf dem Etikett. Manche Produkte (z.B. Pregnancy Care) sollten nicht gemeinsam mit koffeinhaltigen Getränken konsumiert werden und es sollte die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten werden.
Wann ist die beste Einnahmezeit für Supplements?
Viele Produkte sind für die Einnahme morgens oder zu einer Mahlzeit konzipiert
(„Morning Routine“). Magnesiumprodukte oder spezielle Abendpräparate werden
häufig für abends empfohlen. Die jeweils beste Einnahmezeit ist in den
Produktdetails ersichtlich.
Wann sollte ich meine Supplemente idealerweise einnehmen?
Morgens
- Morning Routine Drink: Morgens auf nüchternen Magen mit Wasser gemischt einnehmen, um die Verdauung und das Immunsystem zu unterstützen.
- Daily Balance: 3 Kapseln morgens oder nach dem Training mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, ideal für mehr Energie und mentale Balance zu Tagesbeginn.
- Women’s Care Multivitamin: Morgens oder nach dem Training mit viel Flüssigkeit, koffeinhaltige Getränke vorher und nachher vermeiden.
- Bio Daily Greens und GSH Boost: Morgens für eine optimale Nährstoffversorgung und Zellschutz.
Zu einer Mahlzeit:
- Men’s Care Multivitamin: 3 Kapseln täglich zur Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit, um die Nährstoffaufnahme zu verbessern.
- Key Protect & Vitamin D3 K2: Zu einer (fettreichen) Mahlzeit einnehmen, so werden fettlösliche Vitamine optimal aufgenommen.
Am Abend
- Magnesium Plus & Zink Plus: Abends vor dem Schlafengehen oder nach der letzten Mahlzeit mit Flüssigkeit einnehmen, hilfreich für Regeneration und Entspannung.
- Relax & Sleep: 30–45 Minuten vor dem Schlafengehen zur gezielten Schlafunterstützung.
- Bioactive Collagen: Kann morgens oder abends für die Regeneration und Unterstützung der Haut und Gelenke konsumiert werden.
Sind die Produkte vegan, glutenfrei oder natürlich?
IAMSTRONGER Nutrition legt großen Wert auf hochwertige, natürliche Rohstoffe und verzichtet auf Zusatzstoffe. Viele Produkte sind vegan und glutenfrei, genaue Angaben finden sich auf der jeweiligen Produktseite.
Kann ich die Produkte mit meiner aktuellen Medikation kombinieren?
Im Zweifel sollte immer eine medizinische Fachperson konsultiert werden, um Wechselwirkungen mit bestehenden Medikamenten auszuschließen.
Sind die Produkte auch für Kinder geeignet?
IAMSTRONGER Nutrition hat gezielte Produkte für Kinder entwickelt (z.B. „Stronger Kids Vitamin D3, K2, A & Omega 3“), die speziell für den kindlichen Bedarf formuliert wurden. Auch hier wird empfohlen, Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson zu halten.
Gibt es Allergie- oder Unverträglichkeitsinformationen?
Alle Inhaltsstoffe sind auf der Produktseite angegeben. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.
Wie lagere ich die Produkte am besten?
Die Supplemente sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um die Wirksamkeit zu erhalten.
Qualität und Herkunft
Wer entwickelt die Produkte?
Alle Produkte werden gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Medizinern und erfahrenen Coaches entwickelt, basieren auf dem neuesten Stand der Forschung und werden in Deutschland hergestellt.
Worauf wird bei den Inhaltsstoffen geachtet?
Es werden ausschließlich hochwertige, natürliche Inhaltsstoffe verwendet und auf unnötige Zusatzstoffe verzichtet. Die evidenzbasierten Dosierungen gewährleisten hohe Bioverfügbarkeit.
Dein IAMSTR® Nutrition Team
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Stefania Shobeiri
ist eine angesehene Personal Trainerin für Frauen mit über 15 Jahren Erfahrung in der Entwicklung maßgeschneiderter Gesundheits-, Trainings- und Ernährungsstrategien.
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Seyit Ali Shobeiri
ist ein renommierter Coach und Gesundheitsexperte mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung individueller Gesundheits-, Trainings- und Ernährungsstrategien.
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Madeleine Beer
ist eine junge engagierte Ernährungswissenschaftlerin mit einem Masterabschluss in Ökotrophologie und einer Spezialistin für die Entwicklung hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel.
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Prof. Dr. Pavel Dufek
ist ein hoch angesehener Spezialist für Sportorthopädie und Unfallchirurgie, der international tätig ist.
Das Beste für deine Ziele.
Ein energiegeladener und frischer Start in den Morgen ist nicht immer selbstverständlich. Doch mit der richtigen Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln kannst du deinem Körper genau das geben, was er braucht, um perfekt in den Tag zu starten.
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Gesundheit ist das wichtigste
Jeden Morgen hast du es in der Hand, wie dein Tag wird. Unsere Produkte helfen dir dabei, deinen Körper bestmöglich zu unterstützen.Mit Morning Routine, Daily Balance, Key Protect und Magnesium Plus gibst du deinem Körper das, was er nach dem Aufwachen braucht, und wenn die Aufnahme der Wirkstoffe ideal ist.
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Die richtige Lagerung von Wintervorräten: So bleiben Lebensmittel länger frisch
Wenn die Temperaturen fallen und der Winter vor der Tür steht, legen sich viele Menschen größere Lebensmittel-Vorräte an. Das ist zwar praktisch, doch nur bei richtiger Lagerung bleiben Lebensmittel frisch, schmackhaft und sicher. Fehler wie zu viel Licht, Wärme oder Feuchtigkeit können schnell zu Qualitätsverlusten oder sogar Gesundheitsrisiken führen. In diesem Artikel erfährst du, wie du typische Wintervorräte optimal lagerst. Kartoffeln – robust, aber lichtempfindlich Kartoffeln sind Bestandteil in fast jedem Haushalt. Dennoch werden sie häufig falsch gelagert. Die größten Risiken sind die Folgenden: Lichteinwirkung: Hierdurch bildet sich Solanin, eine natürliche, aber giftige Substanz. Grüngelbe Stellen und ein bitterer Geschmack sind Warnsignale. Wärme: Durch eine zu hohe Raumtemperatur keimen Kartoffeln schnell. Lagerung im Kühlschrank: Kälte führt zur Umwandlung von Stärke in Zucker, wodurch sich nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz der Kartoffeln verändert. Hierauf sollte geachtet werden: Die richtige Umgebung: Kartoffeln sollten kühl, bei ca. vier bis zehn Grad Celsius, trocken und dunkel in einer offenen Kiste, einem Korb oder einer perforierten Papiertüte (mit guter Luftzirkulation) gelagert werden. Die richtige Zubereitung bei grünen Stellen: Grüne Stellen sollten großzügig entfernt, bzw. stark betroffene Knollen entsorgt werden. Kürbis – lange haltbar, aber empfindlich nach dem Anschneiden Kürbisse sind vielseitig und beliebt, weisen jedoch nach dem Anschnitt besondere Lagerungsansprüche auf. Hierauf sollte geachtet werden: Ganze Kürbisse: Sie sind bei ca. 12-15 °C mehrere Wochen haltbar. Bereits angeschnittene Kürbisse: Sie sollten luftdicht verpackt und innerhalb von drei bis vier Tagen im Kühlschrank verbraucht werden, da das Risiko eines Schimmelbefalls nach dem Anschneiden stark steigt. Äpfel – aromatisch, aber ethylenreich Äpfel erzeugen ein Reifungsgas, das sogenannte „Etyhlen“, das empfindliche Obst- und Gemüsesorten bei Kontakt schneller reifen lässt. Hierauf sollte geachtet werden: Die richtige Trennung: Äpfel sollten im Optimalfall nicht gemeinsam mit ethylenempfindlichen Obst- und Gemüsesorten wie z.B. Avocados, Bananen, Mangos, Blattgemüse, Kohlsorten, Karotten und Kartoffeln gelagert werden. Lange Lagerung: Für eine lange Haltbarkeit (mehrere Monate) sollten Äpfel in kühlen, dunklen Kellern oder Speisekammern gelagert werden. Kurz- bis mittelfristige Lagerung: Für kurz- bis mittelfristige Lagerungen (wenige Wochen) stellt das Gemüsefach im Kühlschrank eine gute Option dar. Achte darauf, dass sich im Gemüsefach nicht zeitgleich ethylenempfindliche Obst- und Gemüsesorten befinden. Druckstellen: Um das Risiko für Keim- und Schimmelbildung zu reduzieren, sollten Druckstellen großzügig entfernt werden. Wurzelgemüse – langlebig bei richtiger Feuchtigkeit Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzel und Rote Bete sind echte Winterklassiker, die bei richtiger Feuchtigkeit mit langer Haltbarkeit punkten. Hierauf sollte geachtet werden: Die richtige Umgebung: Wurzelgemüse sollte kühl bei ca. null bis vier Grad Celsius gelagert und von einem leicht feuchten Tuch umwickelt werden. Abstand von Ethylen: Wurzelgemüse sollte getrennt von Obst wie Äpfeln oder Gemüsesorten wie Tomaten gelagert werden, die Ethylen freisetzen. Fazit Die richtige Lagerung von Wintervorräten spart nicht nur Geld, sondern schützt auch vor Lebensmittelverschwendung und Gesundheitsrisiken. Mit ein paar einfachen Tipps bleiben Kartoffeln, Kürbisse, Äpfel und Wurzelgemüse über Wochen frisch und sicher. Quellen: Khera K, Büchele F, Wood RM, Thewes FR, Wagner R, Hagemann MH, Neuwald DA (2024): Impact of different storage conditions with combined use of ethylene blocker on ‘Shalimar’ apple variety. Sci Rep 14, 8485 BVL Bund: Wie Sie Lebensmittel lagern können. Aufgerufen unter: https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/03_UmgangLM/01_LMkonservierenLagern/01_Lagerung/lm_lagerung_node.html, Aufgerufen am 11.12.25 BZFE (2025): Lebensmittel richtig lagern. Aufgerufen unter: https://www.bzfe.de/kueche-und-alltag/kochen/lebensmittel-richtig-lagern, Aufgerufen am: 11.12.25
4 minLesenGesundheitDie richtige Lagerung von Wintervorräten: So bleiben Lebensmittel länger frisch
Wenn die Temperaturen fallen und der Winter vor der Tür steht, legen sich viele Menschen größere Lebensmittel-Vorräte an. Das ist zwar praktisch, doch nur bei richtiger Lagerung bleiben Lebensmittel frisch, schmackhaft und sicher. Fehler wie zu viel Licht, Wärme oder Feuchtigkeit können schnell zu Qualitätsverlusten oder sogar Gesundheitsrisiken führen. In...
05.10.2026 4 minLesenGesundheit -
Ist intermittierendes Fasten bei Frauen gefährlich?!
Intermittierendes Fasten soll für Frauen gefährlich sein – immer wieder taucht im Internet die Behauptung auf, es könne den Hormonhaushalt von Frauen aus dem Gleichgewicht bringen. Doch wie viel Wissenschaft steckt wirklich dahinter? Im Folgenden schauen wir uns die verfügbaren Daten genauer an und trennen Fakten von Mythen. Was wird unter „Intermittierendem Fasten“ verstanden? Unter „Intermittierendes Fasten“ wird ein Ernährungsmuster verstanden, bei dem sich wiederholende Perioden des Fastens mit Perioden normalen Essens abwechseln. Es handelt sich hierbei um eine wiederholte, freiwillige Einschränkung der Energiezufuhr für begrenzte Zeiträume, die von normalen Essensphasen gefolgt werden. Die wichtigsten Formen sind: Alternate-Day-Fasting: Wechsel zwischen Fastentagen (keine bis stark eingeschränkte Kalorienzufuhr) und Tagen mit normaler Nahrungsaufnahme 5:2-Diät: Zwei Fastentage pro Woche mit stark reduzierter Kalorienzufuhr, fünf Tage normale Nahrungsaufnahme 16:8-Fasten: Die Mahlzeiten werden in einem Zeitfenster von acht Stunden aufgenommen; 16 Stunden wird gefastet Beim „Intermittierenden Fasten“ wird die Frequenz und das Timing der Nahrungsaufnahme verändert, nicht zwingend jedoch die Gesamtkalorienmenge. Kann Intermittierendes Fasten die Fruchtbarkeit von Frauen beeinflussen? Studien zum Intermittierenden Fasten zeigen keine konsistenten negativen Effekte auf die reproduktive Gesundheit, den Menstruationszyklus oder die Fruchtbarkeit bei gesunden Frauen, sofern keine Unterernährung oder erheblicher Gewichtsverlust vorliegen. Die meisten klinischen Studien sind jedoch von kurzer Dauer (Wochen bis wenige Monate), wodurch belastbare Daten zu langfristigen Auswirkungen über mehrere Jahre fehlen. Bei Frauen, die unter Adipositas oder PCOS leiden, kann das Intermittierende Fasten die Androgenmarker (z.B. Testosteron) senken und das SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) erhöhen, was potentiell zu einer Verbesserung der Zyklusregulation und Fruchtbarkeit führen kann. Hinsichtlich Östrogen, Gonadotropine (FSH, LH) und Prolaktin wurden keine signifikanten Veränderungen beobachtet. Bei PCOS-Patientinnen verbesserte das Intermittierende Fasten zudem das metabolische und hormonelle Profil, ohne die AMH-Werte zu beeinflussen. Fazit Zusammenfassend gilt: Intermittierendes Fasten scheint bei gesunden, normalgewichtigen Frauen in moderaten Formen nicht mit relevanten Risiken für die reproduktive Gesundheit verbunden zu sein. Bei Frauen mit Adipositas oder PCOS kann es sogar hormonelle und metabolische Vorteile bieten. Langzeitdaten zur Fruchtbarkeit und der Zyklusregulation sind jedoch begrenzt, weshalb die Durchführung von Intermittierendem Fasten individuell abgewogen werden sollte. Bei auftretenden Unregelmäßigkeiten im Zyklus während der Durchführung des Intermittierenden Fastens, sollte unverzüglich interveniert und unter anderem auf eine ausreichende Energieaufnahme über den Tag verteilt geachtet werden. Quellen: American Diabetes Association Professional Practice Committee (2025): 5. Facilitating Positive Health Behaviors and Well-being to Improve Health Outcomes: Standards of Care in Diabetes—2025. Diabetes Care 1; 48 (Supplement_1): S86–S127 Varady KA, Cienfuegos S, Ezpeleta M, Gabel K (2022): Clinical application of intermittent fasting for weight loss: progress and future directions. Nat Rev Endocrinol; 18(5):309-321 Sun ML, Yao W, Wang XY, Gao S, Varady KA, Forslund SK, Zhang M, Shi ZY, Cao F, Zou BJ, Sun MH, Liu KX, Bao Q, Xu J, Qin X, Xiao Q, Wu L, Zhao YH, Zhang DY, Wu QJ, Gong TT (2024): Intermittent fasting and health outcomes: an umbrella review of systematic reviews and meta-analyses of randomised controlled trials. EClinicalMedicine; 70:102519 Ranneh Y, Hamsho M, Shkorfu W, Terzi M, Fadel A (2025): Effect of Intermittent Fasting on Anthropometric Measurements, Metabolic Profile, and Hormones in Women with Polycystic Ovary Syndrome: A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients; 17(15):2436 Yang X, Liu W, Zhuo Y, Luo T, Wu D, Hua L (2025): Intermittent Fasting in Female Reproduction: A Double-Edged Sword. Nutr Rev, Jun 30:nuaf107 Cienfuegos S, Corapi S, Gabel K, Ezpeleta M, Kalam F, Lin S, Pavlou V, Varady KA (2022): Effect of Intermittent Fasting on Reproductive Hormone Levels in Females and Males: A Review of Human Trials. Nutrients; 14(11):2343
2 minLesenGesundheitIst intermittierendes Fasten bei Frauen gefährlich?!
Intermittierendes Fasten soll für Frauen gefährlich sein – immer wieder taucht im Internet die Behauptung auf, es könne den Hormonhaushalt von Frauen aus dem Gleichgewicht bringen. Doch wie viel Wissenschaft steckt wirklich dahinter? Im Folgenden schauen wir uns die verfügbaren Daten genauer an und trennen Fakten von Mythen. Was wird...
28.09.2026 2 minLesenGesundheit -
Zyklusbasiertes Training – das sagt die aktuelle Datenlage
Das Thema zyklusbasiertes Training wird in den sozialen Medien heiß diskutiert. Oftmals werden Empfehlungen wie Yoga in der frühen Follikelphase, Krafttraining um den Eisprung herum und Ausdauerbelastungen in der Lutealphase ausgesprochen. Auf Grund des brisanten Themas, mit teilweise widersprüchlichen Aussagen auf den sozialen Medien, wird im Folgenden dargestellt, welche Empfehlungen auf Grund der aktuellen Datenlage wirklich ausgesprochen werden können. Kann der weibliche Zyklus die Trainingsleistung beeinflussen? Einige Studien deuten tatsächlich darauf hin, dass die Trainingsleistung während der Follikelphase im Vergleich zu den anderen Zyklusphasen geringfügig reduziert sein könnte. Zu beachten ist, dass individuelle Unterschiede und psychologische Faktoren wie das subjektive Belastungsempfinden und die emotionale Balance die Trainingswahrnehmung beeinflussen können. Insbesondere zu Beginn des Menstruationszyklus kann das Prämenstruelle Syndrom (PMS) individuell die Trainingsleistung beeinträchtigen. Auf Grund der großen Variation zwischen den Studien mit teilweise schlechter Qualität, können keine allgemeinen Richtlinien für die Trainingsleistung im Menstruationszyklus abgeleitet werden. Es wird ein personalisierter Ansatz empfohlen, bei dem die Reaktion jeder Einzelnen auf die Trainingsleistung im Menstruationszyklus im Vordergrund steht. Ist Widerstandstraining in der ersten Zyklushälfte von Vorteil? In einigen früheren wissenschaftlichen Arbeiten wird die Durchführung von Widerstandstraining (Krafttraining) auf Grund der vorherrschenden Östrogenspitzen und damit einer „anabolen Umgebung“, insbesondere in der späten Follikelphase empfohlen. Eine Studie aus dem Jahr 2025 zeigt nun jedoch, dass keine nennenswerten Unterschiede im Stoffwechselweg zwischen den Zyklusphasen vorliegen. Es konnte keine größere anabole Wirkung von Widerstandstraining in der follikulären Phase vs. der lutealen Phase festgestellt werden. Mehr Verletzungen um den Eisprung? Ursachen für Sportverletzungen sind multifaktoriell. Sie resultieren häufig aus einem Zusammenspiel von anatomischen, biomechanischen, hormonellen und Umwelt-Faktoren. Nach der aktuellen Datenlage scheint die Ovulationsphase jedoch die verletzungsanfälligste Phase darzustellen. Dies kann durch die erhöhte Östrogen-Konzentration zutragen kommen, welche die Gelenk- und Bänderlaxheit erhöhen kann. Das Hormon Relaxin scheint die Bändersteifigkeit ebenfalls zu verändern. Neben der Laxheit scheint zudem die neuromuskuläre Kontrolle während der Ovulationsphase am meisten zu schwanken. Die aktuelle Datenlage ist begrenzt Es ist verfrüht zu sagen, dass die kurzfristigen Hormon-Schwankungen während des Menstruationszyklus die akute Trainingsleistung, die längerfristige Kraft oder hypertrophe Anpassungen an Krafttraining spürbar beeinflussen. Aus diesem Grund wird ein individueller Ansatz empfohlen. Viele der bisher durchgeführte Studien weisen eine schlechte Qualität und damit eine stark eingeschränkte Aussagekraft auf. Quellen: Suzuki-Yamanaka M, Hashiba S, Takahashi R, Sakamaki-Sunaga M, Iizawa H, Mamizuka N (2025): Incidence of Sports Injuries across Menstrual Phases in Eumenorrheic and Abnormal Cycles in Japanese Female Athletes: A Prospective Cohort Study. Med Sci Sports Exerc.; 57(7):1395-1401 Colenso-Semple LM, McKendry J, Lim C, Atherton PJ, Wilkinson DJ, Smith K, Phillips SM (2025): Menstrual cycle phase does not influence muscle protein synthesis or whole-body myofibrillar proteolysis in response to resistance exercise. J Physiol.; 603(5):1109-1121 Martínez-Fortuny N, Alonso-Calvete A, Da Cuña-Carrera I, Abalo-Núñez R(2023): Menstrual Cycle and Sport Injuries: A Systematic Review. Int J Environ Res Public Health, 20(4):3264 McNulty KL, Elliott-Sale KJ, Dolan E, Swinton PA, Ansdell P, Goodall S, Thomas K, Hicks KM (2020): The Effects of Menstrual Cycle Phase on Exercise Performance in Eumenorrheic Women: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Med, 50(10):1813-1827 Schaffarczyk M, Hipp T, Fuchs K, Reichelt L, Rückemann L, Gronwald T (2025): Psychological But Not Motor Performance and Physiological Metrics Are Influenced in Menstrual Cycle Monitoring During Rest and Submaximal Cycling. Med Sci Sports Exerc.
2 minLesenGesundheitZyklusbasiertes Training – das sagt die aktuelle Datenlage
Das Thema zyklusbasiertes Training wird in den sozialen Medien heiß diskutiert. Oftmals werden Empfehlungen wie Yoga in der frühen Follikelphase, Krafttraining um den Eisprung herum und Ausdauerbelastungen in der Lutealphase ausgesprochen. Auf Grund des brisanten Themas, mit teilweise widersprüchlichen Aussagen auf den sozialen Medien, wird im Folgenden dargestellt, welche Empfehlungen...
21.09.2026 2 minLesenGesundheit -
Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage
Kaum ein Thema wird im Frauensport derzeit so heiß diskutiert wie die zyklusbasierte Ernährung. Zwischen Ernährungstrends, Erfahrungsberichten auf den sozialen Medien und widersprüchlichen Empfehlungen wird es für viele Athletinnen immer schwieriger, den Überblick zu bewahren. Dieses Wissensmagazin fasst die aktuelle Datenlage der zyklusbasierten Ernährung bei Sportlerinnen zusammen und soll dabei helfen, Empfehlungen auf den sozialen Medien kritisch hinterfragen und besser einordnen zu können. Kohlenhydratempfehlungen im Sport – der schnelle Treibstoff Kohlenhydrate sind für maximale Leistung im Training und im Wettkampf entscheidend. Die Kohlenhydratzufuhr richtet sich hierbei stets nach der Trainingsintensität und -dauer. Die allgemeinen Empfehlungen des American College of Sports Medicine lauten: Leichte Aktivitäten: 3-5 g/kg Körpergewicht (KG) pro Tag (d) Moderate Aktivität (ca. 1 Stunde): 5-7 g/kg KG/d Ausdaueraktivität (1-3 Stunden): 6-10 g/kg KG/d Extreme Aktivität (> 4 Stunden): 8-12 g/kg KG/d Für Frauen könnte eine gesteigerte Kohlenhydrat-Verfügbarkeit insbesondere während der mittleren Follikelphase entscheidend sein. In aktuellen Studien wird diskutiert, ob die Glykogenspeicherung (Speicherung von Kohlenhydraten in der Muskulatur) insbesondere in dieser Phase etwas verringert sein könnte. Studien legen nahe, dass es für Sportlerinnen ratsam sein kann, während dieser Zeit des Zyklus eine größere Menge an Kohlenhydraten (ca. 6-8 g/kg KG/d) zu sich zu nehmen. Dies könnte insbesondere in Wettkampf- oder Trainingsszenarien entscheidend sein, in denen die absolute Glykogenverfügbarkeit die Leistung einschränken kann. Darüber hinaus können Kohlenhydrate bei PMS-Beschwerden gezielt eingesetzt werden, um die Belastungsintensität zu senken und die Freude am Sport während dieser Zeit zu unterstützen. Das Problem: Da viele Frauen Kohlenhydrate mit einer Gewichtszunahme in Verbindung setzen, werden die genannten Kohlenhydrat-Empfehlungen häufig nicht erreicht. Proteinempfehlungen im Sport – Bausteine für die Regeneration Proteine sind unerlässlich für die Reparatur und den Umbau von Muskelproteinen. Es wird empfohlen eine Proteindosis von ca. 0,3 g/kg Körpergewicht so nah wie möglich am Beginn und / oder Abschluss des Trainings zu konsumieren. Frauen, die ihre Körperzusammensetzung verändern möchten und aus diesem Grund die Energieaufnahme reduzieren, sollten ca. 0,4-0,5 g Protein pro kg Körpergewicht aufnehmen, um die Regeneration zu unterstützen. Die tägliche Proteinzufuhr sollte innerhalb der mittleren bis oberen Bereiche der aktuellen Sporternährungsrichtlinie (1,4-2,2 g/kg Körpergewicht pro Tag) mit gleichmäßig verteilten Proteindosen alle drei bis vier Stunden liegen. Noch bis vor ein paar Jahren schien es, dass insbesondere in der Lutealphase eine größer Proteinzufuhr angestrebt werden sollte, da einige Studien darauf hindeuteten, dass Progesteron eine katabole Wirkung habe. Eine Studie aus dem Jahr 2025 konnte diese Annahme widerlegen. Derzeit wird eine ausreichende Proteinversorgung den ganzen Menstruationszyklus hinweg empfohlen. Flüssigkeitsversorgung – das A und O für sportliche Leistung Frauen weisen im Vergleich zu Männer einen geringeren Körperwasseranteil und somit weniger Flüssigkeit auf, die sie durch das Schwitzen verlieren können. Die weiblichen Geschlechtshormone scheinen darüber hinaus die Flüssigkeitsdynamik und den Elektrolythaushalt zu beeinflussen. Hierdurch können die Folgen eines Flüssigkeitsverlustes noch schwerwiegender sein. Insbesondere in der Lutealphase scheint es ein erhöhtes Risiko einer Hyponatriämie (Unterversorgung mit Natrium) zu geben. Bisher wurden noch keine konkreten Zielwerte für die Trinkmenge oder exakte Empfehlungen zur Getränkezusammensetzungen für Sportlerinnen formuliert. Insbesondere die Natriumzufuhr und Wasserbilanz scheinen jedoch während längerer Belastungen entscheidend zu sein. Die Datenlage ist begrenzt Auf Grund der noch immer begrenzten Datenlage, weisen die derzeitigen Ernährungsempfehlungen möglicherweise nur eine eingeschränkte Anwendbarkeit auf. Entscheidend scheint jedoch eine ausreichende Kohlenhydrat-, Protein- und Energieaufnahme über den gesamten Menstruationszyklus zu sein. Wichtig: Die Ernährung richtet sich stets nach der ausgeführten Sportart und nicht nach der Zyklusphase. Quellen: Thomas DT, Erdman KA, Burke LM. American College of Sports Medicine Joint Position Statement. Nutrition and Athletic Performance. Med Sci Sports Exerc. 2016 Mar;48(3):543-68. doi: 10.1249/MSS.0000000000000852. Erratum in: Med Sci Sports Exerc. 2017 Jan;49(1):222 McHaffie SJ, Langan-Evans C, Morehen JC, Strauss JA, Areta JL, Rosimus C, Evans M, Elliott-Sale KJ, Cronin CJ, Morton JP (2022): Carbohydrate fear, skinfold targets and body image issues: a qualitative analysis of player and stakeholder perceptions of the nutrition culture within elite female soccer. Sci Med Footb; 6(5):675-685 Sims ST, Kerksick CM, Smith-Ryan AE, Janse de Jonge XAK, Hirsch KR, Arent SM, Hewlings SJ, Kleiner SM, Bustillo E,Tartar JL, Starratt VG, Kreider RB, Greenwalt C, Rentería LI, Ormsbee MJ, VanDusseldorp TA, Campbell BI, Kalman DS, Antonio J (2023): International society of sports nutrition position stand: nutritional concerns of the female athlete. J IntSoc Sports Nutr, 20(1):2204066 Moore DR, Sygo J, Morton JP (2022): Fuelling the female athlete: Carbohydrate and proteinrecommendations. Eur J Sport Sci, 22(5):684-696 Colenso-Semple LM, McKendry J, Lim C, Atherton PJ, Wilkinson DJ, Smith K, Phillips SM (2025): Menstrual cycle phase does not influence muscle protein synthesis or whole-body myofibrillar proteolysis in response to resistance exercise. J Physiol.; 603(5):1109-1121
4 minLesenGesundheitZyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage
Kaum ein Thema wird im Frauensport derzeit so heiß diskutiert wie die zyklusbasierte Ernährung. Zwischen Ernährungstrends, Erfahrungsberichten auf den sozialen Medien und widersprüchlichen Empfehlungen wird es für viele Athletinnen immer schwieriger, den Überblick zu bewahren. Dieses Wissensmagazin fasst die aktuelle Datenlage der zyklusbasierten Ernährung bei Sportlerinnen zusammen und soll dabei...
14.09.2026 4 minLesenGesundheit