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Hilfe – mein Körper befindet sich in den Wechseljahren
Gesundheit

Hilfe – mein Körper befindet sich in den Wechseljahren

Früher oder später wird jede Frau damit konfrontiert werden: den Wechseljahren. Welche Veränderungen im weiblichen Körper während der Wechseljahre stattfinden und wie du deinen Körper in dieser Phase unterstützen kannst,...

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Wasserhaushalt im Körper – warum Trinken allein nicht ausreicht

Wasserhaushalt im Körper – warum Trinken allein nicht ausreicht

Jeder spricht davon, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Doch was viele dabei vergessen: Es ist nicht nur entscheidend, wie viel du trinkst, sondern vor allem, was du trinkst. Wenn es um den Wasserhaushalt geht, dann ist eines besonders entscheidend: Wie gut dein Körper mit Elektrolyten versorgt ist. Was Elektrolyte sind und warum sie eine so große Rolle hinsichtlich des Wasserhaushaltes einnehmen, erfährst du im Folgenden. Was sind Elektrolyte Elektrolyte sind elektrisch geladene Teilchen, die sich in Körperflüssigkeiten befinden. Hierzu zählen unter anderem Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Calcium und Hydrogencarbonat. Deshalb sind Elektrolyte entscheidend Ohne ein Gleichgewicht der Elektrolyte kann der Körper Wasser nicht richtig in den Zellen speichern, oder zwischen den Kompartimenten (z.B. Blutbahn und Gewebe) verschieben. Ein Elektrolytgleichgewicht ist darüber hinaus entscheidend für den Blutdruck, die Funktion von Nerven und Muskeln, die Zellkommunikation sowie den pH-Wert im Blut. Ohne Elektrolyte kann der Körper Wasser weder effizient speichern noch nutzen. Beim Schwitzen verlierst du nicht nur Flüssigkeit Viele Menschen - besonders Sporttreibende, Menschen, die häufig in die Sauna gehen, oder solche, die bei Hitze stark schwitzen – trinken zwar (hoffentlich) ausreichend Wasser, vergessen jedoch häufig den Ausgleich der verlorenen Elektrolyte. Beim Schwitzen verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte wie Natrium, Calcium und Magnesium. Wird dieser Verlust nun ausschließlich durch reines Wasser ersetzt, kann sich das Verhältnis zwischen Wasser und Elektrolyten verschieben. Das Ergebnis: Muskelkrämpfe Schwächegefühl, Schwindel Kopfschmerzen Hyponatriämie (ein zu niedriger Natriumspiegel im Blut), was lebensbedrohlich werden kann Wodurch können Elektrolyte aufgenommen werden? Elektrolyte werden im Optimalfall über die Ernährung und Mineralwasser aufgenommen. Natrium ist beispielsweise in Salz vorzufinden, Magnesium in Nüssen, Vollkorn und Hülsenfrüchten, Calcium in Milchprodukten und grünem Gemüse und Kalium in Bananen, Aprikosen oder Kartoffeln Mit Hilfe eines calcium- und magnesiumreichen Mineralwassers, einer Prise Salz und dem Saft einer Zitrone kann darüber hinaus ein selbstgemachtes Elektrolytgetränk hergestellt werden. Auch der Einsatz von Elektrolyt-Pulvern kann schnelle Abhilfe schaffen. Fazit Die Gleichung „viel trinken = gesund“ ist nur die halbe Wahrheit. Entscheidend ist, dass dein Körper auch die nötigen Elektrolyte erhält, um mit dem aufgenommenen Wasser richtig umgehen zu können. Elektrolyte helfen, Flüssigkeit dort zu halten, wo sie gebraucht wird, und unterstützen wichtige Körperfunktionen. Merke: Trinke klug, nicht nur viel. Quellen: Biesalski HK, Bischoff SC, Pirlich M, Weimann A (2018): Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Georg Thieme Verlag KG Spasovski G, Vanholder R, Allolio B, Annane D, Ball S, Bichet D, Decaux G, Fenske W, Hoorn EJ, Ichai C, Joannidis M, Soupart A, Zietse R, Haller M, van der Veer S, Van Biesen W, Nagler E; Hyponatraemia Guideline Development Group (2014): Clinical practice guideline on diagnosis and treatment of hyponatraemia. Eur J Endocrinol; 170(3):G1-47  

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Gesundheit

Wasserhaushalt im Körper – warum Trinken allein nicht ausreicht

Jeder spricht davon, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Doch was viele dabei vergessen: Es ist nicht nur entscheidend, wie viel du trinkst, sondern vor allem, was du trinkst. Wenn es um den Wasserhaushalt geht, dann ist eines besonders entscheidend: Wie gut dein Körper mit Elektrolyten versorgt ist. Was Elektrolyte sind und warum sie eine so große Rolle hinsichtlich des Wasserhaushaltes einnehmen, erfährst du im Folgenden. Was sind Elektrolyte Elektrolyte sind elektrisch geladene Teilchen, die sich in Körperflüssigkeiten befinden. Hierzu zählen unter anderem Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Calcium und Hydrogencarbonat. Deshalb sind Elektrolyte entscheidend Ohne ein Gleichgewicht der Elektrolyte kann der Körper Wasser nicht richtig in den Zellen speichern, oder zwischen den Kompartimenten (z.B. Blutbahn und Gewebe) verschieben. Ein Elektrolytgleichgewicht ist darüber hinaus entscheidend für den Blutdruck, die Funktion von Nerven und Muskeln, die Zellkommunikation sowie den pH-Wert im Blut. Ohne Elektrolyte kann der Körper Wasser weder effizient speichern noch nutzen. Beim Schwitzen verlierst du nicht nur Flüssigkeit Viele Menschen - besonders Sporttreibende, Menschen, die häufig in die Sauna gehen, oder solche, die bei Hitze stark schwitzen – trinken zwar (hoffentlich) ausreichend Wasser, vergessen jedoch häufig den Ausgleich der verlorenen Elektrolyte. Beim Schwitzen verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch Elektrolyte wie Natrium, Calcium und Magnesium. Wird dieser Verlust nun ausschließlich durch reines Wasser ersetzt, kann sich das Verhältnis zwischen Wasser und Elektrolyten verschieben. Das Ergebnis: Muskelkrämpfe Schwächegefühl, Schwindel Kopfschmerzen Hyponatriämie (ein zu niedriger Natriumspiegel im Blut), was lebensbedrohlich werden kann Wodurch können Elektrolyte aufgenommen werden? Elektrolyte werden im Optimalfall über die Ernährung und Mineralwasser aufgenommen. Natrium ist beispielsweise in Salz vorzufinden, Magnesium in Nüssen, Vollkorn und Hülsenfrüchten, Calcium in Milchprodukten und grünem Gemüse und Kalium in Bananen, Aprikosen oder Kartoffeln Mit Hilfe eines calcium- und magnesiumreichen Mineralwassers, einer Prise Salz und dem Saft einer Zitrone kann darüber hinaus ein selbstgemachtes Elektrolytgetränk hergestellt werden. Auch der Einsatz von Elektrolyt-Pulvern kann schnelle Abhilfe schaffen. Fazit Die Gleichung „viel trinken = gesund“ ist nur die halbe Wahrheit. Entscheidend ist, dass dein Körper auch die nötigen Elektrolyte erhält, um mit dem aufgenommenen Wasser richtig umgehen zu können. Elektrolyte helfen, Flüssigkeit dort zu halten, wo sie gebraucht wird, und unterstützen wichtige Körperfunktionen. Merke: Trinke klug, nicht nur viel. Quellen: Biesalski HK, Bischoff SC, Pirlich M, Weimann A (2018): Ernährungsmedizin. Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Georg Thieme Verlag KG Spasovski G, Vanholder R, Allolio B, Annane D, Ball S, Bichet D, Decaux G, Fenske W, Hoorn EJ, Ichai C, Joannidis M, Soupart A, Zietse R, Haller M, van der Veer S, Van Biesen W, Nagler E; Hyponatraemia Guideline Development Group (2014): Clinical practice guideline on diagnosis and treatment of hyponatraemia. Eur J Endocrinol; 170(3):G1-47  

05.01.2026 5 min
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Gesundheit
Bitterstoffe sind deine Freunde

Bitterstoffe sind deine Freunde

Wie Bitterstoffe zum Überleben beitragen Bittere Substanzen sind häufig in giftigen Pflanzen oder verdorbenen Lebensmitteln vorzufinden. Die Fähigkeit, einen bitteren Geschmack zu erkennen, half im Laufe der Evolution somit, das Vorhandensein möglicher Toxine (Giftstoffe) zu bemerken und dadurch deren Verzehr zu meiden. Sind alle Bitterstoffe giftig? Viele Bitterstoffe sind im Allgemeinen gut verträglich, ohne toxisch zu wirken. Pflanzliche Bitterstoffe werden zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen gezählt, die gesundheitsfördernd wirken können. Bitterstoffe triggern nicht nur Rezeptoren in der Mundhöhle Bitterrezeptoren sind nicht nur in der Mundhöhle, sondern im gesamten Magen-Darm-Trakt aufzufinden. Einige Studien deuten darauf hin, dass Bitterstoffe nicht nur vor Toxinen in der Nahrung schützen, sondern darüber hinaus unter anderem Einfluss auf die Nahrungsaufnahme und die Darmbewegung nehmen können. Der Einsatz von Bitterstoffen hat Tradition In der westlichen und östlichen Kräutermedizin sind bittere Heilkräuter ein fester Bestandteil und dafür bekannt, die Verdauung zu unterstützen, indem sie unter anderem die Freisetzung von Verdauungssäften stimulieren und die Darmbewegung anregen sollen. Bitterstoffe in präklinischen Studien Präklinische Studien sind Studien, die mit Zellkulturen oder Versuchstieren durchgeführt werden. Somit handelt es sich hierbei nicht um Humanstudien (Studien, die an Menschen durchgeführt werden). Dies ist wichtig zu betonen, denn präklinische Studien dienen dazu, die Sicherheit und mögliche Wirksamkeit gewisser Substanzen zu untersuchen, bevor sie am Menschen getestet werden. Die Ergebnisse können aus diesem Grund nicht 1:1 auf den Menschen übertragen werden. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass bittere Substanzen die Ausschüttung von Hormonen im Magen-Darm-Trakt stimulieren und die Darmbewegung beeinflussen können. Zudem könnte die Nahrungsaufnahme reduziert und (aufgrund einer langsameren Magenentleerung) der Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten gesenkt werden. Diese Erkenntnisse haben das Interesse an der möglichen Verwendung von Bitterstoffen bei der Behandlung und Vorbeugung von Adipositas und deren Begleiterkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus Typ 2, geweckt. Um abschließende Aussagen über eine verbesserte langfristige Blutzuckerkontrolle, einschließlich Gewichtsverlust treffen zu können, müssten jedoch gut durchgeführte Studien am Menschen durchgeführt werden. Bisher wurden nur wenige Studien diesbezüglich am Menschen durchgeführt. Die beobachteten positiven Effekte waren eher moderat und die Ergebnisse uneinheitlich. In welchen Lebensmitteln sind Bitterstoffe enthalten? Bitterstoffe sind in Lebensmitteln wie Artischocken, Chicorée, Rucola, Brokkoli, Rosenkohl und Pflanzen wie Löwenzahn, Mariendistel, Brennnessel, Gerstengras und der Moringa-Pflanze enthalten. Auch in Kaffee und Kakao sind Bitterstoffe zu finden.  Neben Bitterstoffen enthalten diese Lebensmittel bzw. Pflanzen eine Vielzahl von Mikronährstoffen – das bedeutet: Vitamine und Mineralstoffe - weshalb sie im Optimalfall regelmäßig in das Ernährungsmuster integriert werden sollten. Fazit Bitterstoffe können Hinweise auf Toxizität und verdorbene Lebensmittel geben. Viele Bitterstoffe, die beispielsweise in Kräutern oder Gemüsesorten wie Kohlgemüse vorkommen, sind jedoch gut verträglich und nehmen seit Jahrhunderten einen festen Platz in der traditionellen Medizin ein. Die Studienlage zu Bitterstoffen ist begrenzt. Einige Daten deuten jedoch darauf hin, dass sie sich unter anderem positiv auf die Verdauung und Nahrungsaufnahme auswirken können. Quellen: Rezaie P, Bitarafan V, Horowitz M, Feinle-Bisset C (2021): Effects of Bitter Substances on GI Function, Energy Intake and Glycaemia-Do Preclinical Findings Translate to Outcomes in Humans? Nutrients; 13(4):1317 Chou WL (2021): Therapeutic potential of targeting intestinal bitter taste receptors in diabetes associated with dyslipidemia. Pharmacol Res; 170:105693  

3 min
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Gesundheit

Bitterstoffe sind deine Freunde

Wie Bitterstoffe zum Überleben beitragen Bittere Substanzen sind häufig in giftigen Pflanzen oder verdorbenen Lebensmitteln vorzufinden. Die Fähigkeit, einen bitteren Geschmack zu erkennen, half im Laufe der Evolution somit, das Vorhandensein möglicher Toxine (Giftstoffe) zu bemerken und dadurch deren Verzehr zu meiden. Sind alle Bitterstoffe giftig? Viele Bitterstoffe sind im Allgemeinen gut verträglich, ohne toxisch zu wirken. Pflanzliche Bitterstoffe werden zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen gezählt, die gesundheitsfördernd wirken können. Bitterstoffe triggern nicht nur Rezeptoren in der Mundhöhle Bitterrezeptoren sind nicht nur in der Mundhöhle, sondern im gesamten Magen-Darm-Trakt aufzufinden. Einige Studien deuten darauf hin, dass Bitterstoffe nicht nur vor Toxinen in der Nahrung schützen, sondern darüber hinaus unter anderem Einfluss auf die Nahrungsaufnahme und die Darmbewegung nehmen können. Der Einsatz von Bitterstoffen hat Tradition In der westlichen und östlichen Kräutermedizin sind bittere Heilkräuter ein fester Bestandteil und dafür bekannt, die Verdauung zu unterstützen, indem sie unter anderem die Freisetzung von Verdauungssäften stimulieren und die Darmbewegung anregen sollen. Bitterstoffe in präklinischen Studien Präklinische Studien sind Studien, die mit Zellkulturen oder Versuchstieren durchgeführt werden. Somit handelt es sich hierbei nicht um Humanstudien (Studien, die an Menschen durchgeführt werden). Dies ist wichtig zu betonen, denn präklinische Studien dienen dazu, die Sicherheit und mögliche Wirksamkeit gewisser Substanzen zu untersuchen, bevor sie am Menschen getestet werden. Die Ergebnisse können aus diesem Grund nicht 1:1 auf den Menschen übertragen werden. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass bittere Substanzen die Ausschüttung von Hormonen im Magen-Darm-Trakt stimulieren und die Darmbewegung beeinflussen können. Zudem könnte die Nahrungsaufnahme reduziert und (aufgrund einer langsameren Magenentleerung) der Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten gesenkt werden. Diese Erkenntnisse haben das Interesse an der möglichen Verwendung von Bitterstoffen bei der Behandlung und Vorbeugung von Adipositas und deren Begleiterkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus Typ 2, geweckt. Um abschließende Aussagen über eine verbesserte langfristige Blutzuckerkontrolle, einschließlich Gewichtsverlust treffen zu können, müssten jedoch gut durchgeführte Studien am Menschen durchgeführt werden. Bisher wurden nur wenige Studien diesbezüglich am Menschen durchgeführt. Die beobachteten positiven Effekte waren eher moderat und die Ergebnisse uneinheitlich. In welchen Lebensmitteln sind Bitterstoffe enthalten? Bitterstoffe sind in Lebensmitteln wie Artischocken, Chicorée, Rucola, Brokkoli, Rosenkohl und Pflanzen wie Löwenzahn, Mariendistel, Brennnessel, Gerstengras und der Moringa-Pflanze enthalten. Auch in Kaffee und Kakao sind Bitterstoffe zu finden.  Neben Bitterstoffen enthalten diese Lebensmittel bzw. Pflanzen eine Vielzahl von Mikronährstoffen – das bedeutet: Vitamine und Mineralstoffe - weshalb sie im Optimalfall regelmäßig in das Ernährungsmuster integriert werden sollten. Fazit Bitterstoffe können Hinweise auf Toxizität und verdorbene Lebensmittel geben. Viele Bitterstoffe, die beispielsweise in Kräutern oder Gemüsesorten wie Kohlgemüse vorkommen, sind jedoch gut verträglich und nehmen seit Jahrhunderten einen festen Platz in der traditionellen Medizin ein. Die Studienlage zu Bitterstoffen ist begrenzt. Einige Daten deuten jedoch darauf hin, dass sie sich unter anderem positiv auf die Verdauung und Nahrungsaufnahme auswirken können. Quellen: Rezaie P, Bitarafan V, Horowitz M, Feinle-Bisset C (2021): Effects of Bitter Substances on GI Function, Energy Intake and Glycaemia-Do Preclinical Findings Translate to Outcomes in Humans? Nutrients; 13(4):1317 Chou WL (2021): Therapeutic potential of targeting intestinal bitter taste receptors in diabetes associated with dyslipidemia. Pharmacol Res; 170:105693  

29.12.2025 3 min
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Gesundheit
Diesen Mineralstoff solltest du dir genauer ansehen: Magnesium

Diesen Mineralstoff solltest du dir genauer ansehen: Magnesium

Magnesium zählt zu den sogenannten Mineralstoffen und muss (da der menschliche Körper es nicht selbständig bilden kann) zwingend über die Ernährung aufgenommen werden. In etwa 99 % des gesamten Körpermagnesiums befinden sich in Knochen, Muskeln und dem umgebenden Weichgewebe. Ein Drittel des im Knochengewebe enthaltenen Magnesiums dient als Reservoir und sorgt für einen normalen Magnesiumspiegel im Blut. Mit zunehmendem Alter nimmt der Magnesiumgehalt der Knochen ab, was zu einer Verschlechterung ihrer Speicherfunktion führt. Magnesium ist an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen - einschließlich der Energieproduktion - beteiligt, weshalb eine ausreichende Versorgung für die allgemeine Gesundheit unerlässlich ist. Diese Lebensmittel sind reich an Magnesium Insbesondere Lebensmittel wie Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Fisch und Meeresfrüchte sind reich an Magnesium. Trotz geringer Magnesiumgehalte tragen laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. (auf Grund der Verzehrmenge und -häufigkeit) auch Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln, Fleisch sowie Milch- und Milchprodukte zur Magnesiumversorgung bei. Mögliche Symptome einer unzureichenden Magnesiumversorgung Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann nicht nur durch eine magnesiumarme Ernährung, sondern auch durch chronischen Alkoholkonsum, lange Krankenhausaufenthalte, oder chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas oder dem metabolischen Syndrom entstehen. Magnesium ist unter anderem entscheidend für die Muskelkontraktion, die Regulation des Herzrhythmus, des Blutdrucks und für den Knochenstoffwechsel, wodurch eine unzureichende Magnesiumversorgung unter anderem zu Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen beitragen kann. Zudem wird vermutet, dass ein Magnesiummangel sowohl mit Angstzuständen als auch mit depressiven Störungen in Zusammenhang steht. Health Claims, die für Magnesium bisher formuliert wurden Health Claims sind gesundheitsbezogene Angaben, die nur dann formuliert werden, wenn genügend Daten zu diesen Angaben zur Verfügung stehen. Für Magnesium wurden unter anderem folgende Health Claims formuliert: Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und einer normalen Muskelfunktion bei Magnesium trägt zur normalen psychischen Funktion bei Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei Magnesium ist in verschiedenen Formen erhältlich Eventuell ist dir bereits aufgefallen, dass es verschiedene Magnesiumformen gibt. Magnesiumformen, die in der Praxis in der Regel gut vertragen und zugleich gut vom Körper aufgenommen werden können, sind beispielsweise Magnesium-Bisglycinat, Magnesium-Citrat, Magnesium-Acetyltaurat sowie Magnesium-Malat. Tierstudien zeigen, dass Magnesium-Acetyltaurat schnell aufgenommen wird und leicht ins Gehirn gelangt. Diese Magnesiumverbindung wird in Studien unter anderem zur Behandlung von Migräne empfohlen. Während Magnesium-Acetyltaurat die Magnesiumkonzentration im Gehirn von Mäusen auch bei geringer Dosis erhöhte, erhöhten Magnesium-Bisglycinat und -citrat den Magnesiumspiegel im Gehirn nur bei hohen Dosen. Der Magnesiumspiegel in der Muskulatur stieg (dosisabhängig) nur in der Gruppe mit hochdosiertem Magnesiumcitrat an.  Bezüglich der Bioverfügbarkeit verschiedener Magnesium-Formen sollten zwingend gut durchgeführte Studien am Menschen durchgeführt werden, die entsprechende Magnesiumspiegel im Blut und Gewebe untersuchen und vergleichen. Fazit Achte auf eine magnesiumreiche Ernährung vollgepackt mit Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Fisch und Meeresfrüchten. Auch ein magnesiumreiches Mineralwasser kann dir helfen, deinen Magnesiumbedarf zu decken. Individuell kann Magnesium in Form eines Nahrungsergänzungsmittels supplementiert werden. Achte hierbei auf eine individuell gute Verträglichkeit. Quellen: Uysal N, Kizildag S, Yuce Z, Guvendi G, Kandis S, Koc B, Karakilic A, Camsari UM, Ates M (2019): Timeline (Bioavailability) of Magnesium Compounds in Hours: Which Magnesium Compound Works Best? Biol Trace Elem Res; 187(1):128-136 Ates M, Kizildag S, Yuksel O, Hosgorler F, Yuce Z, Guvendi G, Kandis S, Karakilic A, Koc B, Uysal N (2019): Dose-Dependent Absorption Profile of Different Magnesium Compounds. Biol Trace Elem Res; 192(2):244-251 Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012

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Wirkstoff

Diesen Mineralstoff solltest du dir genauer ansehen: Magnesium

Magnesium zählt zu den sogenannten Mineralstoffen und muss (da der menschliche Körper es nicht selbständig bilden kann) zwingend über die Ernährung aufgenommen werden. In etwa 99 % des gesamten Körpermagnesiums befinden sich in Knochen, Muskeln und dem umgebenden Weichgewebe. Ein Drittel des im Knochengewebe enthaltenen Magnesiums dient als Reservoir und sorgt für einen normalen Magnesiumspiegel im Blut. Mit zunehmendem Alter nimmt der Magnesiumgehalt der Knochen ab, was zu einer Verschlechterung ihrer Speicherfunktion führt. Magnesium ist an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen - einschließlich der Energieproduktion - beteiligt, weshalb eine ausreichende Versorgung für die allgemeine Gesundheit unerlässlich ist. Diese Lebensmittel sind reich an Magnesium Insbesondere Lebensmittel wie Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Fisch und Meeresfrüchte sind reich an Magnesium. Trotz geringer Magnesiumgehalte tragen laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. (auf Grund der Verzehrmenge und -häufigkeit) auch Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln, Fleisch sowie Milch- und Milchprodukte zur Magnesiumversorgung bei. Mögliche Symptome einer unzureichenden Magnesiumversorgung Eine unzureichende Magnesiumversorgung kann nicht nur durch eine magnesiumarme Ernährung, sondern auch durch chronischen Alkoholkonsum, lange Krankenhausaufenthalte, oder chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas oder dem metabolischen Syndrom entstehen. Magnesium ist unter anderem entscheidend für die Muskelkontraktion, die Regulation des Herzrhythmus, des Blutdrucks und für den Knochenstoffwechsel, wodurch eine unzureichende Magnesiumversorgung unter anderem zu Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen beitragen kann. Zudem wird vermutet, dass ein Magnesiummangel sowohl mit Angstzuständen als auch mit depressiven Störungen in Zusammenhang steht. Health Claims, die für Magnesium bisher formuliert wurden Health Claims sind gesundheitsbezogene Angaben, die nur dann formuliert werden, wenn genügend Daten zu diesen Angaben zur Verfügung stehen. Für Magnesium wurden unter anderem folgende Health Claims formuliert: Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und einer normalen Muskelfunktion bei Magnesium trägt zur normalen psychischen Funktion bei Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei Magnesium ist in verschiedenen Formen erhältlich Eventuell ist dir bereits aufgefallen, dass es verschiedene Magnesiumformen gibt. Magnesiumformen, die in der Praxis in der Regel gut vertragen und zugleich gut vom Körper aufgenommen werden können, sind beispielsweise Magnesium-Bisglycinat, Magnesium-Citrat, Magnesium-Acetyltaurat sowie Magnesium-Malat. Tierstudien zeigen, dass Magnesium-Acetyltaurat schnell aufgenommen wird und leicht ins Gehirn gelangt. Diese Magnesiumverbindung wird in Studien unter anderem zur Behandlung von Migräne empfohlen. Während Magnesium-Acetyltaurat die Magnesiumkonzentration im Gehirn von Mäusen auch bei geringer Dosis erhöhte, erhöhten Magnesium-Bisglycinat und -citrat den Magnesiumspiegel im Gehirn nur bei hohen Dosen. Der Magnesiumspiegel in der Muskulatur stieg (dosisabhängig) nur in der Gruppe mit hochdosiertem Magnesiumcitrat an.  Bezüglich der Bioverfügbarkeit verschiedener Magnesium-Formen sollten zwingend gut durchgeführte Studien am Menschen durchgeführt werden, die entsprechende Magnesiumspiegel im Blut und Gewebe untersuchen und vergleichen. Fazit Achte auf eine magnesiumreiche Ernährung vollgepackt mit Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Fisch und Meeresfrüchten. Auch ein magnesiumreiches Mineralwasser kann dir helfen, deinen Magnesiumbedarf zu decken. Individuell kann Magnesium in Form eines Nahrungsergänzungsmittels supplementiert werden. Achte hierbei auf eine individuell gute Verträglichkeit. Quellen: Uysal N, Kizildag S, Yuce Z, Guvendi G, Kandis S, Koc B, Karakilic A, Camsari UM, Ates M (2019): Timeline (Bioavailability) of Magnesium Compounds in Hours: Which Magnesium Compound Works Best? Biol Trace Elem Res; 187(1):128-136 Ates M, Kizildag S, Yuksel O, Hosgorler F, Yuce Z, Guvendi G, Kandis S, Karakilic A, Koc B, Uysal N (2019): Dose-Dependent Absorption Profile of Different Magnesium Compounds. Biol Trace Elem Res; 192(2):244-251 Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012

22.12.2025 3 min
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Wirkstoff
Gesunde Zähne durch die richtige Ernährung

Gesunde Zähne durch die richtige Ernährung

Die Zahngesundheit beginnt nicht erst beim Zahnarzt, sondern bereits auf deinem Teller. Die Lebensmittel, die gegessen werden, beeinflussen nicht nur die Verdauung, die Nährstoffversorgung des Körpers und das Gewicht, sondern auch die Zahngesundheit und das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms im Mund. Du hörst richtig! Auch im Mund befindet sich eine Ansammlung von Mikroben, die (wie beispielsweise im Darm oder auf der Haut) ein Mikrobiom bilden. Dieses Mikrobiom kann durch verschiedene Einflussfaktoren beeinflusst werden. Dessen Zusammensetzung kann sich nicht nur positiv oder negativ auf die Zahngesundheit, sondern auf die gesamte Allgemeingesundheit auswirken. Im Folgenden wird dargestellt, wie Ernährung, Mundgesundheit und Allgemeingesundheit miteinander verknüpft sind und worauf du achten solltest, um langfristig gesund zu bleiben. Zucker – der Feind deiner Zähne Zucker ist ein bekannter Risikofaktor für Karies, das wissen wir alle. Doch warum ist das so? Essen wir Zucker, füttern wir damit bestimmte Bakterien im Mund – insbesondere Streptococcus mutans. Die Höhe der Konzentration dieses Bakteriums im Speichel korreliert eng mit dem Kariesrisiko, da diese Mikroorganismen bei der Verstoffwechselung von Zucker Säuren produzieren, die den Zahnschmelz angreifen. Dies führt zur Entmineralisierung der Zähne – was das Risiko für Karies erhöht. Je häufiger Zucker konsumiert wird, desto öfter kommt es zu diesen „Säureattacken“. Besonders problematisch ist hierbei „versteckter Zucker“ in Fertigprodukten, Softdrinks, Fruchtjoghurt oder Müsliriegeln. Diese Produkte enthalten oftmals große Mengen an Zucker, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Säurehaltige Getränke – ein unterschätztes Risiko Nicht nur Zucker, sondern auch Säuren in Lebensmitteln und Getränken können den Zähnen schaden. Getränke wie Fruchtsäfte, Softdrinks, Energy-Drinks oder gar „gesunde“ Smoothies können den pH-Wert im Mund senken und zum direkten Abtrag von Zahnhartsubstanz führen (ganz ohne Beteiligung von Bakterien). Trinkst du regelmäßig säurehaltige Getränke, vielleicht sogar in kleinen Schlucken über den ganzen Tag verteilt, sind deine Zähne quasi einem Dauerangriff ausgesetzt. Tipp: Nach dem Konsum solcher Getränke solltest du mit Wasser nachspülen und nicht sofort die Zähne putzen, da dies den Zahnschmelz zusätzlich schädigen kann. Zahnfleischentzündungen Zahnfleischentzündungen entstehen meist, wenn sich bakterielle Beläge (Plaque) auf den Zähnen bilden und das Zahnfleisch reizen. Wird die Entzündung chronisch, kann daraus eine Parodontitis resultieren. Die Parodontitis ist eine Erkrankung, bei der sich Zahnfleisch und Kieferknochen zurückbilden. Studien zeigen, dass Parodontitis nicht nur ein zahnmedizinisches Problem ist, sondern auch im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Atemwegserkrankungen steht. Mikrobiom im Mund In unserem Mund leben eine Vielzahl verschiedener Bakterienarten, die gemeinsam das Mikrobiom bilden. Überwiegen die „guten“ Bakterien, bleibt unser Mund gesund. Gerät das Gleichgewicht, durch beispielsweise einem hohen Konsum von Zucker, schlechter Mundhygiene, Stress oder Medikamenteneinnahme aus der Bahn, kann nicht nur das Risiko für Karies, oder Parodontitis steigern, sondern auch die Allgemeingesundheit darunter leiden. Der Mund ist der Beginn des Verdauungstraktes. Studien zeigen, dass die Bakterien im Mund in direkter Verbindung mit dem Darmmikrobiom stehen. Entzündungen im Mund können beispielsweise das Risiko einer Dysbalance im Darmmikrobiom nach sich ziehen. 5 Tipps, wie du deine Zähne und dein Mund Mikrobiom stärkst Reduziere Zucker Trinke Wasser statt Softdrinks Achte auf eine ballaststoffreiche Ernährung Achte darauf, dein Essen ausreichend zu kauen (dies erhöht den Speichelfluss, der remineralisierend wirkt) Achte auf eine ausreichende Mundhygiene Fazit Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur unser Körpergewicht und unsere Verdauung, sondern ganz unmittelbar unsere Zahngesundheit. Wer sich ausgewogen ernährt, Zucker und Zucker gesüßte Getränke meidet, kann nicht nur Karies und Zahnfleischentzündungen vorbeugen, sondern seine allgemeine Gesundheit fördern. Der Weg zu einem gesunden Körper beginnt im Mund. Quellen: Isola G (2020): The Impact of Diet, Nutrition and Nutraceuticals on Oral and Periodontal Health. Nutrients; 12(9):2724 Valenzuela MJ, Waterhouse B, Aggarwal VR, Bloor K, Doran T (2021): Effect of sugar-sweetened beverages on oral health: a systematic review and meta-analysis. Eur J Public Health; 31(1):122-129 Kitamoto S, Nagao-Kitamoto H, Hein R, Schmidt TM, Kamada N (2020): The Bacterial Connection between the Oral Cavity and the Gut Diseases. J Dent Res; 99(9):1021-1029. Xi M, Ruan Q, Zhong S, Li J, Qi W, Xie C, Wang X, Abuduxiku N, Ni J (2024): Periodontal bacteria influence systemic diseases through the gut microbiota. Front Cell Infect Microbiol; 14:1478362

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Gesundheit

Gesunde Zähne durch die richtige Ernährung

Die Zahngesundheit beginnt nicht erst beim Zahnarzt, sondern bereits auf deinem Teller. Die Lebensmittel, die gegessen werden, beeinflussen nicht nur die Verdauung, die Nährstoffversorgung des Körpers und das Gewicht, sondern auch die Zahngesundheit und das empfindliche Gleichgewicht des Mikrobioms im Mund. Du hörst richtig! Auch im Mund befindet sich eine Ansammlung von Mikroben, die (wie beispielsweise im Darm oder auf der Haut) ein Mikrobiom bilden. Dieses Mikrobiom kann durch verschiedene Einflussfaktoren beeinflusst werden. Dessen Zusammensetzung kann sich nicht nur positiv oder negativ auf die Zahngesundheit, sondern auf die gesamte Allgemeingesundheit auswirken. Im Folgenden wird dargestellt, wie Ernährung, Mundgesundheit und Allgemeingesundheit miteinander verknüpft sind und worauf du achten solltest, um langfristig gesund zu bleiben. Zucker – der Feind deiner Zähne Zucker ist ein bekannter Risikofaktor für Karies, das wissen wir alle. Doch warum ist das so? Essen wir Zucker, füttern wir damit bestimmte Bakterien im Mund – insbesondere Streptococcus mutans. Die Höhe der Konzentration dieses Bakteriums im Speichel korreliert eng mit dem Kariesrisiko, da diese Mikroorganismen bei der Verstoffwechselung von Zucker Säuren produzieren, die den Zahnschmelz angreifen. Dies führt zur Entmineralisierung der Zähne – was das Risiko für Karies erhöht. Je häufiger Zucker konsumiert wird, desto öfter kommt es zu diesen „Säureattacken“. Besonders problematisch ist hierbei „versteckter Zucker“ in Fertigprodukten, Softdrinks, Fruchtjoghurt oder Müsliriegeln. Diese Produkte enthalten oftmals große Mengen an Zucker, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Säurehaltige Getränke – ein unterschätztes Risiko Nicht nur Zucker, sondern auch Säuren in Lebensmitteln und Getränken können den Zähnen schaden. Getränke wie Fruchtsäfte, Softdrinks, Energy-Drinks oder gar „gesunde“ Smoothies können den pH-Wert im Mund senken und zum direkten Abtrag von Zahnhartsubstanz führen (ganz ohne Beteiligung von Bakterien). Trinkst du regelmäßig säurehaltige Getränke, vielleicht sogar in kleinen Schlucken über den ganzen Tag verteilt, sind deine Zähne quasi einem Dauerangriff ausgesetzt. Tipp: Nach dem Konsum solcher Getränke solltest du mit Wasser nachspülen und nicht sofort die Zähne putzen, da dies den Zahnschmelz zusätzlich schädigen kann. Zahnfleischentzündungen Zahnfleischentzündungen entstehen meist, wenn sich bakterielle Beläge (Plaque) auf den Zähnen bilden und das Zahnfleisch reizen. Wird die Entzündung chronisch, kann daraus eine Parodontitis resultieren. Die Parodontitis ist eine Erkrankung, bei der sich Zahnfleisch und Kieferknochen zurückbilden. Studien zeigen, dass Parodontitis nicht nur ein zahnmedizinisches Problem ist, sondern auch im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Atemwegserkrankungen steht. Mikrobiom im Mund In unserem Mund leben eine Vielzahl verschiedener Bakterienarten, die gemeinsam das Mikrobiom bilden. Überwiegen die „guten“ Bakterien, bleibt unser Mund gesund. Gerät das Gleichgewicht, durch beispielsweise einem hohen Konsum von Zucker, schlechter Mundhygiene, Stress oder Medikamenteneinnahme aus der Bahn, kann nicht nur das Risiko für Karies, oder Parodontitis steigern, sondern auch die Allgemeingesundheit darunter leiden. Der Mund ist der Beginn des Verdauungstraktes. Studien zeigen, dass die Bakterien im Mund in direkter Verbindung mit dem Darmmikrobiom stehen. Entzündungen im Mund können beispielsweise das Risiko einer Dysbalance im Darmmikrobiom nach sich ziehen. 5 Tipps, wie du deine Zähne und dein Mund Mikrobiom stärkst Reduziere Zucker Trinke Wasser statt Softdrinks Achte auf eine ballaststoffreiche Ernährung Achte darauf, dein Essen ausreichend zu kauen (dies erhöht den Speichelfluss, der remineralisierend wirkt) Achte auf eine ausreichende Mundhygiene Fazit Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur unser Körpergewicht und unsere Verdauung, sondern ganz unmittelbar unsere Zahngesundheit. Wer sich ausgewogen ernährt, Zucker und Zucker gesüßte Getränke meidet, kann nicht nur Karies und Zahnfleischentzündungen vorbeugen, sondern seine allgemeine Gesundheit fördern. Der Weg zu einem gesunden Körper beginnt im Mund. Quellen: Isola G (2020): The Impact of Diet, Nutrition and Nutraceuticals on Oral and Periodontal Health. Nutrients; 12(9):2724 Valenzuela MJ, Waterhouse B, Aggarwal VR, Bloor K, Doran T (2021): Effect of sugar-sweetened beverages on oral health: a systematic review and meta-analysis. Eur J Public Health; 31(1):122-129 Kitamoto S, Nagao-Kitamoto H, Hein R, Schmidt TM, Kamada N (2020): The Bacterial Connection between the Oral Cavity and the Gut Diseases. J Dent Res; 99(9):1021-1029. Xi M, Ruan Q, Zhong S, Li J, Qi W, Xie C, Wang X, Abuduxiku N, Ni J (2024): Periodontal bacteria influence systemic diseases through the gut microbiota. Front Cell Infect Microbiol; 14:1478362

18.12.2025 5 min
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Prof. Dr. Med. Pavel Dufek

Dr. Prof. Pavel Dufek

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Curcumin | IAMSTR® Nutrition

Was ist Curcumin?

Curcumin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und das Hauptcurcuminoid der Gelbwurzel, auch bekannt als Kurkuma. Es ist ein intensiv gelb-orange gefärbtes Pigment, das Curry-Mischungen und der „Goldenen Milch“ ihre typische Farbe verleiht. Auch in der Lebensmittelindustrie wird Curcumin häufig als Farbstoff verwendet. In der traditionellen Ayurvedamedizin wird Kurkuma seit über 5.000...

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Schlaf  | IAMSTR® Nutrition

Melotime Melatonin Slow Release

Was ist Melatonin und warum ist es wichtig? Melatonin wird oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, ist aber auch ein starkes Antioxidans. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Melatonin wird unter dem Einfluss von Dunkelheit ausgeschüttet. Unnatürliche Lichtquellen am Abend, wie das Handy, der Laptop oder der Fernseher, können die natürliche Produktion von Melatonin hemmen und reduzieren. Da die Schlafqualität eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit spielt, wurden in den letzten Jahren immer mehr Studien zu extern verabreichtem Melatonin, zum Beispiel in Form von Sprays, Gummi-Drops oder Pulvern, durchgeführt. Was ist MelotimeTM und wie wirkt es? MelotimeTM ist ein Melatoninprodukt mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung. Diese Formulierung hilft laut Hersteller Nutriventia, die natürlichen 8 Stunden des Schlafzyklus nachzuahmen. Das Melatonin wird über 8 Stunden systematisch freigesetzt, wobei die ersten 50 % der Dosis innerhalb der ersten Stunde und die restlichen 50 % in den darauffolgenden Stunden freigesetzt werden. Dieses Freisetzungsprofil soll die richtige Dosis Melatonin liefern, ohne dass am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl auftritt. Welche Vorteile bietet MelotimeTM? Laut Hersteller kann MelotimeTM sowohl die subjektiv empfundene als auch die objektive Schlafqualität verbessern. Durch die Förderung eines qualitativ hochwertigeren Schlafs kann MelotimeTM auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Wie wird die Qualität von MelotimeTM sichergestellt? Für MelotimeTM werden nur Rohstoffe verwendet, die nicht gentechnisch verändert sind. Die Herstellung erfolgt GMP-konform (Good Manufacturing Practice). Dieses Qualitätssicherungssystem wird in der Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie angewendet, um Hygieneaspekte einzuhalten und den Verbraucher zu schützen. Fazit MelotimeTM ist ein innovatives Melatoninprodukt, das durch seine verzögerte Freisetzung den natürlichen Schlafzyklus unterstützt. Es kann die Schlafqualität verbessern und die geistige Leistungsfähigkeit steigern, ohne am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl zu verursachen. Dank der hohen Qualitätsstandards bei der Herstellung bietet MelotimeTM eine sichere und effektive Lösung für besseren Schlaf. Unsere Empfehlung Relax & Sleep. Es beinhaltet die wichtigsten Inhaltsstoffe für einen optimierten Schlaf. Quellen Nutriventia. by inventia: Nutriventia, aufgerufen am 26.08.2022 Reiter R.J., Tan D.X., Galano A. (2014): Melatonin: Exceeding Expectations. Physiology, 29:325-333 Vasey C., McBride J., Penta K. (2021): Circadian Rhythm Dysregulation and Restoration: The Role of Melatonin. Nutrients, 13, 3480

3 min
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Wirkstoff

Melotime Melatonin Slow Release

Was ist Melatonin und warum ist es wichtig? Melatonin wird oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, ist aber auch ein starkes Antioxidans. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Melatonin wird unter dem Einfluss von Dunkelheit ausgeschüttet. Unnatürliche Lichtquellen am Abend, wie das Handy, der Laptop oder der Fernseher, können die natürliche Produktion von Melatonin hemmen und reduzieren. Da die Schlafqualität eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit spielt, wurden in den letzten Jahren immer mehr Studien zu extern verabreichtem Melatonin, zum Beispiel in Form von Sprays, Gummi-Drops oder Pulvern, durchgeführt. Was ist MelotimeTM und wie wirkt es? MelotimeTM ist ein Melatoninprodukt mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung. Diese Formulierung hilft laut Hersteller Nutriventia, die natürlichen 8 Stunden des Schlafzyklus nachzuahmen. Das Melatonin wird über 8 Stunden systematisch freigesetzt, wobei die ersten 50 % der Dosis innerhalb der ersten Stunde und die restlichen 50 % in den darauffolgenden Stunden freigesetzt werden. Dieses Freisetzungsprofil soll die richtige Dosis Melatonin liefern, ohne dass am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl auftritt. Welche Vorteile bietet MelotimeTM? Laut Hersteller kann MelotimeTM sowohl die subjektiv empfundene als auch die objektive Schlafqualität verbessern. Durch die Förderung eines qualitativ hochwertigeren Schlafs kann MelotimeTM auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Wie wird die Qualität von MelotimeTM sichergestellt? Für MelotimeTM werden nur Rohstoffe verwendet, die nicht gentechnisch verändert sind. Die Herstellung erfolgt GMP-konform (Good Manufacturing Practice). Dieses Qualitätssicherungssystem wird in der Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie angewendet, um Hygieneaspekte einzuhalten und den Verbraucher zu schützen. Fazit MelotimeTM ist ein innovatives Melatoninprodukt, das durch seine verzögerte Freisetzung den natürlichen Schlafzyklus unterstützt. Es kann die Schlafqualität verbessern und die geistige Leistungsfähigkeit steigern, ohne am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl zu verursachen. Dank der hohen Qualitätsstandards bei der Herstellung bietet MelotimeTM eine sichere und effektive Lösung für besseren Schlaf. Unsere Empfehlung Relax & Sleep. Es beinhaltet die wichtigsten Inhaltsstoffe für einen optimierten Schlaf. Quellen Nutriventia. by inventia: Nutriventia, aufgerufen am 26.08.2022 Reiter R.J., Tan D.X., Galano A. (2014): Melatonin: Exceeding Expectations. Physiology, 29:325-333 Vasey C., McBride J., Penta K. (2021): Circadian Rhythm Dysregulation and Restoration: The Role of Melatonin. Nutrients, 13, 3480

20.07.2024 3 min
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Wirkstoff

Unsere Leseempfehlung

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika | IAMSTR® Nutrition

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika

Der menschliche Magen-Darm-Trakt wird von einer Vielzahl an Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Pilzen) besiedelt. Unsere Darmbakterien bilden ein komplexes Ökosystem und gehen mit uns Menschen eine Symbiose (Zusammenleben) ein. Hinsichtlich der Darmgesundheit hast du eventuell bereits von Probiotika, Präbiotika, Synbiotika und Postbiotika gehört. Was genau darunter verstanden wird, erkläre ich dir...

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Gesundheit
Kaffe  | IAMSTR® Nutrition

Entgiftung und Darmgesundheit am Morgen

Möchtest du ein Getränk, das dich hydriert und sowohl deinen Darm als auch dein Immunsystem unterstützen kann? Dann ist unser Morning Routine Drink genau das Richtige für dich!   Hier erfährst du mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Vorteile: Warum ist Limettensaft so wertvoll? Limetten sind reich an Vitamin C, einem starken Antioxidans, das den Körper vor Krankheitserregern schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Vitamin C trägt jedoch nicht nur zur normalen Funktion des Immunsystems bei, sondern hilft darüber hinaus Müdigkeit zu verringern.   Was hilft naturtrüber Apfelessig? Da naturtrüber Apfelessig durch Fermentation hergestellt wird, handelt es sich um ein probiotisch wirkendes Lebensmittel. Während der Gärung entstehen unter anderem sogenannte Milchsäurebakterien, die bei regelmäßigem Verzehr das Darmmikrobiom unterstützen können.   Was bewirkt fermentiertes L-Glutamin und Baobab Fruchtfleisch? L-Glutamin stellt eine Energiequelle für die Dickdarmzellen dar. Baobab-Fruchtfleisch liefert Ballaststoffe (Präbiotika), welche den Darmbakterien als Nahrung dienen.   Wie wirkt Magnesiummalat in deinem Körper? Magnesium in Form von Magnesiummalat weist eine hohe Bioverfügbarkeit und eine sehr gute Verträglichkeit auf. Magnesium ist speziell für seine positiven Auswirkungen auf das Elektrolytgleichgewicht und den Energiestoffwechsel bekannt. Dadurch hilft es Müdigkeit am Morgen zu verringern.   Warum enthält der Drink Rosa Kristallsalz? Das im Rosa Kristallsalz enthaltene Natrium gehört zu den sogenannten Elektrolyten. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushalts. Darüber hinaus ist Natrium an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks beteiligt.   Ist der Morning Routine Drink einfach zu verwenden? Da das Produkt in Pulverform vorliegt, ist es ideal für unterwegs. Du kannst es einfach mit Wasser anrühren und frisch genießen. Probiere es aus & teile uns dein Feedback mit, nachdem du unseren Good Morning Drink ausprobiert und die Vorteile selbst erlebt hast!    

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Gesundheit

Entgiftung und Darmgesundheit am Morgen

Möchtest du ein Getränk, das dich hydriert und sowohl deinen Darm als auch dein Immunsystem unterstützen kann? Dann ist unser Morning Routine Drink genau das Richtige für dich!   Hier erfährst du mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Vorteile: Warum ist Limettensaft so wertvoll? Limetten sind reich an Vitamin C, einem starken Antioxidans, das den Körper vor Krankheitserregern schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Vitamin C trägt jedoch nicht nur zur normalen Funktion des Immunsystems bei, sondern hilft darüber hinaus Müdigkeit zu verringern.   Was hilft naturtrüber Apfelessig? Da naturtrüber Apfelessig durch Fermentation hergestellt wird, handelt es sich um ein probiotisch wirkendes Lebensmittel. Während der Gärung entstehen unter anderem sogenannte Milchsäurebakterien, die bei regelmäßigem Verzehr das Darmmikrobiom unterstützen können.   Was bewirkt fermentiertes L-Glutamin und Baobab Fruchtfleisch? L-Glutamin stellt eine Energiequelle für die Dickdarmzellen dar. Baobab-Fruchtfleisch liefert Ballaststoffe (Präbiotika), welche den Darmbakterien als Nahrung dienen.   Wie wirkt Magnesiummalat in deinem Körper? Magnesium in Form von Magnesiummalat weist eine hohe Bioverfügbarkeit und eine sehr gute Verträglichkeit auf. Magnesium ist speziell für seine positiven Auswirkungen auf das Elektrolytgleichgewicht und den Energiestoffwechsel bekannt. Dadurch hilft es Müdigkeit am Morgen zu verringern.   Warum enthält der Drink Rosa Kristallsalz? Das im Rosa Kristallsalz enthaltene Natrium gehört zu den sogenannten Elektrolyten. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushalts. Darüber hinaus ist Natrium an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks beteiligt.   Ist der Morning Routine Drink einfach zu verwenden? Da das Produkt in Pulverform vorliegt, ist es ideal für unterwegs. Du kannst es einfach mit Wasser anrühren und frisch genießen. Probiere es aus & teile uns dein Feedback mit, nachdem du unseren Good Morning Drink ausprobiert und die Vorteile selbst erlebt hast!    

20.07.2024 4 min
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Gesundheit
Bio | IAMSTR® Nutrition

Sind Bio-Produkte besser als konventionelle Produkte?

Warum sollte man Bio-Produkte kaufen? In Deutschland gibt es viele verschiedene Biosiegel. Selbst Discounter bieten Bioprodukte an, und die Preisspanne zwischen Bioprodukten aus dem Discounter und denen aus einem Bio-Supermarkt ist oft groß. Aber ist das einfach nur Abzocke, oder gibt es Unterschiede in der Kontrolle und Qualität der Bioprodukte? Gibt es Unterschiede zwischen den Biosiegeln? Tatsächlich gibt es Unterschiede in den Richtlinien für Bioprodukte. Discounter verwenden häufig die EU-Öko-Verordnung, die nur Mindeststandards für ökologische Landwirtschaft und Verarbeitung vorgibt. Welche Bioanbauverbände haben strengere Richtlinien? Verschiedene Bioanbauverbände, wie zum Beispiel Demeter, haben sich strengere Richtlinien auferlegt. Demeter gilt als das strengste deutsche Biosiegel und geht deutlich über die EU-Öko-Verordnung hinaus. Bauern, die in Demeter-Qualität produzieren wollen, müssen ihren Betrieb komplett umstellen. Auf einem Demeter-Hof dürfen zum Beispiel keine Bio-Schweine gehalten und gleichzeitig konventionelle Zuckerrüben angebaut werden. Auch beim Zukauf von Futtermitteln und Dünger gelten strengere Auflagen. Laut EU-Öko-Verordnung sind höhere Düngemengen erlaubt, und Bio-Äcker dürfen sogar mit konventioneller Gülle gedüngt werden. Bei Bioanbauverbänden wie Demeter sind die erlaubten Zusatzstoffe und Aromen stärker eingeschränkt, und bestimmte Herstellungsverfahren, die das Lebensmittel zu stark beeinflussen, sind verboten. Diese strengeren Vorschriften führen zu höheren Produktions- und Verarbeitungskosten, wodurch die Produkte teurer sind. Sind alle Bio-Produkte gleich? Bio ist nicht gleich Bio. Biologisch erzeugte Lebensmittel aus dem Discounter haben zwar eine höhere Qualität und Nährstoffdichte im Vergleich zu konventionell erzeugten Lebensmitteln, sind aber nicht so streng kontrolliert wie Produkte von Verbänden wie Demeter. Wer sich ab und zu Lebensmittel mit wirklich streng kontrollierter Bioqualität gönnen möchte, sollte auf folgende Biosiegel achten: Demeter Bioland Naturland Ecoland Biokreis   Fazit Es gibt große Unterschiede in der Qualität und den Kontrollen von Bioprodukten. Während Discounter-Bio-Produkte eine bessere Wahl als konventionelle Produkte sind, bieten Bioanbauverbände wie Demeter eine noch höhere Qualität und strengere Kontrollen. Wer auf die bestmögliche Bioqualität Wert legt, sollte sich an die genannten Biosiegel halten.

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Gesundheit

Sind Bio-Produkte besser als konventionelle Produkte?

Warum sollte man Bio-Produkte kaufen? In Deutschland gibt es viele verschiedene Biosiegel. Selbst Discounter bieten Bioprodukte an, und die Preisspanne zwischen Bioprodukten aus dem Discounter und denen aus einem Bio-Supermarkt ist oft groß. Aber ist das einfach nur Abzocke, oder gibt es Unterschiede in der Kontrolle und Qualität der Bioprodukte? Gibt es Unterschiede zwischen den Biosiegeln? Tatsächlich gibt es Unterschiede in den Richtlinien für Bioprodukte. Discounter verwenden häufig die EU-Öko-Verordnung, die nur Mindeststandards für ökologische Landwirtschaft und Verarbeitung vorgibt. Welche Bioanbauverbände haben strengere Richtlinien? Verschiedene Bioanbauverbände, wie zum Beispiel Demeter, haben sich strengere Richtlinien auferlegt. Demeter gilt als das strengste deutsche Biosiegel und geht deutlich über die EU-Öko-Verordnung hinaus. Bauern, die in Demeter-Qualität produzieren wollen, müssen ihren Betrieb komplett umstellen. Auf einem Demeter-Hof dürfen zum Beispiel keine Bio-Schweine gehalten und gleichzeitig konventionelle Zuckerrüben angebaut werden. Auch beim Zukauf von Futtermitteln und Dünger gelten strengere Auflagen. Laut EU-Öko-Verordnung sind höhere Düngemengen erlaubt, und Bio-Äcker dürfen sogar mit konventioneller Gülle gedüngt werden. Bei Bioanbauverbänden wie Demeter sind die erlaubten Zusatzstoffe und Aromen stärker eingeschränkt, und bestimmte Herstellungsverfahren, die das Lebensmittel zu stark beeinflussen, sind verboten. Diese strengeren Vorschriften führen zu höheren Produktions- und Verarbeitungskosten, wodurch die Produkte teurer sind. Sind alle Bio-Produkte gleich? Bio ist nicht gleich Bio. Biologisch erzeugte Lebensmittel aus dem Discounter haben zwar eine höhere Qualität und Nährstoffdichte im Vergleich zu konventionell erzeugten Lebensmitteln, sind aber nicht so streng kontrolliert wie Produkte von Verbänden wie Demeter. Wer sich ab und zu Lebensmittel mit wirklich streng kontrollierter Bioqualität gönnen möchte, sollte auf folgende Biosiegel achten: Demeter Bioland Naturland Ecoland Biokreis   Fazit Es gibt große Unterschiede in der Qualität und den Kontrollen von Bioprodukten. Während Discounter-Bio-Produkte eine bessere Wahl als konventionelle Produkte sind, bieten Bioanbauverbände wie Demeter eine noch höhere Qualität und strengere Kontrollen. Wer auf die bestmögliche Bioqualität Wert legt, sollte sich an die genannten Biosiegel halten.

20.07.2024 3 min
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Gesundheit
Schwangerschaft | IAMSTR® Nutrition

Kritische Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

Jeder Mensch benötigt ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, um zu überleben. In der Schwangerschaft verändert sich dieser Bedarf – die Zufuhr ist noch wichtiger, da dein Baby mitversorgt wird.

8 min
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Gesundheit

Kritische Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

Jeder Mensch benötigt ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, um zu überleben. In der Schwangerschaft verändert sich dieser Bedarf – die Zufuhr ist noch wichtiger, da dein Baby mitversorgt wird.

20.07.2024 8 min
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Gesundheit
Am i good enough? | IAMSTR® Nutrition

Sind Nahrungsergänzungsmittel in 2024 notwendig?

Ein Paradoxon unserer Zeit Noch nie zuvor in der Geschichte haben Menschen in bestimmten Teilen der Welt so viel zu essen gehabt wie heute. In den Industriestaaten leben wir im Überfluss. Doch obwohl wir mehr essen, werden wir immer kränker. Krankheiten wie Adipositas (Fettleibigkeit), Typ-2-Diabetes, Krebs und Alzheimer nehmen stetig zu. Wie passt das zusammen? Der Rückgang der Nährstoffgehalte Ein großes Problem ist der sinkende Nährstoffgehalt in unseren Lebensmitteln. Studien zeigen, dass der Nährstoffgehalt vieler Obst- und Gemüsesorten in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat. Heute müssten wir bis zu zehn Tomaten essen, um den Nährstoffgehalt einer einzigen Tomate von vor 50 Jahren zu erreichen. Gründe dafür sind ausgelaugte Böden durch intensive Landwirtschaft, lange Transportwege, unreife Ernten und lange Lagerzeiten. Weltweite Nährstoffdefizite Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) leiden weltweit viele Menschen an Nährstoffmängeln: 2 Milliarden Menschen haben Eisenmangel 1-2 Milliarden Menschen haben Vitamin-D-Mangel 1 Milliarde Menschen haben Zinkmangel 500 Millionen Menschen haben Jodmangel 200 Millionen Menschen haben Vitamin-A-Mangel 100 Millionen Menschen haben Selenmangel   Nährstoffmängel auch in Deutschland Man könnte denken, dass diese Probleme nur Entwicklungsländer betreffen. Doch auch in Deutschland sind viele Menschen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Über 90 % der Deutschen haben eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung, besonders in den Monaten von Oktober bis März, wenn die Sonne zu niedrig steht, um genügend Vitamin D zu produzieren. Auch bei Jod und Selen sieht es nicht besser aus. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II erreichen knapp die Hälfte der Deutschen nicht die empfohlene Jodaufnahme, und viele haben zu niedrige Selenwerte im Blut. Weitere kritische Nährstoffe in Deutschland sind Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Folsäure und Vitamin B12. Die Rolle von Nahrungsergänzungsmitteln Angesichts der abnehmenden Nährstoffgehalte in Lebensmitteln und der weit verbreiteten Mängel kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Es ist jedoch wichtig, zuerst den individuellen Nährstoffstatus bestimmen zu lassen, um gezielt zu supplementieren und Mängel auszugleichen. Fazit Auch in Zeiten des Überflusses können Nahrungsergänzungsmittel notwendig sein, um sicherzustellen, dass unser Körper alle wichtigen Nährstoffe erhält. Eine ausgewogene Ernährung reicht oft nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Daher kann es sinnvoll sein, hochwertige Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, um die Gesundheit zu unterstützen und Mängel zu vermeiden. Falls Du nach hochwertigen Nahrungsergänzungen suchst, schaue dir unser Basic Bundle an, mit allen wichtigen Nährstoffen.  

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Gesundheit

Sind Nahrungsergänzungsmittel in 2024 notwendig?

Ein Paradoxon unserer Zeit Noch nie zuvor in der Geschichte haben Menschen in bestimmten Teilen der Welt so viel zu essen gehabt wie heute. In den Industriestaaten leben wir im Überfluss. Doch obwohl wir mehr essen, werden wir immer kränker. Krankheiten wie Adipositas (Fettleibigkeit), Typ-2-Diabetes, Krebs und Alzheimer nehmen stetig zu. Wie passt das zusammen? Der Rückgang der Nährstoffgehalte Ein großes Problem ist der sinkende Nährstoffgehalt in unseren Lebensmitteln. Studien zeigen, dass der Nährstoffgehalt vieler Obst- und Gemüsesorten in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat. Heute müssten wir bis zu zehn Tomaten essen, um den Nährstoffgehalt einer einzigen Tomate von vor 50 Jahren zu erreichen. Gründe dafür sind ausgelaugte Böden durch intensive Landwirtschaft, lange Transportwege, unreife Ernten und lange Lagerzeiten. Weltweite Nährstoffdefizite Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) leiden weltweit viele Menschen an Nährstoffmängeln: 2 Milliarden Menschen haben Eisenmangel 1-2 Milliarden Menschen haben Vitamin-D-Mangel 1 Milliarde Menschen haben Zinkmangel 500 Millionen Menschen haben Jodmangel 200 Millionen Menschen haben Vitamin-A-Mangel 100 Millionen Menschen haben Selenmangel   Nährstoffmängel auch in Deutschland Man könnte denken, dass diese Probleme nur Entwicklungsländer betreffen. Doch auch in Deutschland sind viele Menschen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Über 90 % der Deutschen haben eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung, besonders in den Monaten von Oktober bis März, wenn die Sonne zu niedrig steht, um genügend Vitamin D zu produzieren. Auch bei Jod und Selen sieht es nicht besser aus. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II erreichen knapp die Hälfte der Deutschen nicht die empfohlene Jodaufnahme, und viele haben zu niedrige Selenwerte im Blut. Weitere kritische Nährstoffe in Deutschland sind Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Folsäure und Vitamin B12. Die Rolle von Nahrungsergänzungsmitteln Angesichts der abnehmenden Nährstoffgehalte in Lebensmitteln und der weit verbreiteten Mängel kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Es ist jedoch wichtig, zuerst den individuellen Nährstoffstatus bestimmen zu lassen, um gezielt zu supplementieren und Mängel auszugleichen. Fazit Auch in Zeiten des Überflusses können Nahrungsergänzungsmittel notwendig sein, um sicherzustellen, dass unser Körper alle wichtigen Nährstoffe erhält. Eine ausgewogene Ernährung reicht oft nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Daher kann es sinnvoll sein, hochwertige Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, um die Gesundheit zu unterstützen und Mängel zu vermeiden. Falls Du nach hochwertigen Nahrungsergänzungen suchst, schaue dir unser Basic Bundle an, mit allen wichtigen Nährstoffen.  

20.07.2024 3 min
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Gesundheit

Bekannt aus:

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Wir setzen bei der Auswahl der Rohstoffe auf natürliche Zutaten und verzichten auf Zusatzstoffe.

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Die Produkte enthalten Inhaltsstoffe in evidenzbasierter Dosierung mit einer hohen Bioverfügbarkeit.