IAMSTR® Nutrition Magazin

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Die richtige Lagerung von Wintervorräten: So bleiben Lebensmittel länger frisch
Gesundheit

Die richtige Lagerung von Wintervorräten: So bleiben Lebensmittel länger frisch

Wenn die Temperaturen fallen und der Winter vor der Tür steht, legen sich viele Menschen größere Lebensmittel-Vorräte an. Das ist zwar praktisch, doch nur bei richtiger Lagerung bleiben Lebensmittel frisch,...

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Eine Uhr auf einem Teller, daneben Besteck.

Ist intermittierendes Fasten bei Frauen gefährlich?!

Intermittierendes Fasten soll für Frauen gefährlich sein – immer wieder taucht im Internet die Behauptung auf, es könne den Hormonhaushalt von Frauen aus dem Gleichgewicht bringen. Doch wie viel Wissenschaft steckt wirklich dahinter? Im Folgenden schauen wir uns die verfügbaren Daten genauer an und trennen Fakten von Mythen. Was wird unter „Intermittierendem Fasten“ verstanden? Unter „Intermittierendes Fasten“ wird ein Ernährungsmuster verstanden, bei dem sich wiederholende Perioden des Fastens mit Perioden normalen Essens abwechseln. Es handelt sich hierbei um eine wiederholte, freiwillige Einschränkung der Energiezufuhr für begrenzte Zeiträume, die von normalen Essensphasen gefolgt werden. Die wichtigsten Formen sind: Alternate-Day-Fasting: Wechsel zwischen Fastentagen (keine bis stark eingeschränkte Kalorienzufuhr) und Tagen mit normaler Nahrungsaufnahme 5:2-Diät: Zwei Fastentage pro Woche mit stark reduzierter Kalorienzufuhr, fünf Tage normale Nahrungsaufnahme 16:8-Fasten: Die Mahlzeiten werden in einem Zeitfenster von acht Stunden aufgenommen; 16 Stunden wird gefastet Beim „Intermittierenden Fasten“ wird die Frequenz und das Timing der Nahrungsaufnahme verändert, nicht zwingend jedoch die Gesamtkalorienmenge. Kann Intermittierendes Fasten die Fruchtbarkeit von Frauen beeinflussen? Studien zum Intermittierenden Fasten zeigen keine konsistenten negativen Effekte auf die reproduktive Gesundheit, den Menstruationszyklus oder die Fruchtbarkeit bei gesunden Frauen, sofern keine Unterernährung oder erheblicher Gewichtsverlust vorliegen. Die meisten klinischen Studien sind jedoch von kurzer Dauer (Wochen bis wenige Monate), wodurch belastbare Daten zu langfristigen Auswirkungen über mehrere Jahre fehlen. Bei Frauen, die unter Adipositas oder PCOS leiden, kann das Intermittierende Fasten die Androgenmarker (z.B. Testosteron) senken und das SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) erhöhen, was potentiell zu einer Verbesserung der Zyklusregulation und Fruchtbarkeit führen kann. Hinsichtlich Östrogen, Gonadotropine (FSH, LH) und Prolaktin wurden keine signifikanten Veränderungen beobachtet. Bei PCOS-Patientinnen verbesserte das Intermittierende Fasten zudem das metabolische und hormonelle Profil, ohne die AMH-Werte zu beeinflussen. Fazit Zusammenfassend gilt: Intermittierendes Fasten scheint bei gesunden, normalgewichtigen Frauen in moderaten Formen nicht mit relevanten Risiken für die reproduktive Gesundheit verbunden zu sein. Bei Frauen mit Adipositas oder PCOS kann es sogar hormonelle und metabolische Vorteile bieten. Langzeitdaten zur Fruchtbarkeit und der Zyklusregulation sind jedoch begrenzt, weshalb die Durchführung von Intermittierendem Fasten individuell abgewogen werden sollte. Bei auftretenden Unregelmäßigkeiten im Zyklus während der Durchführung des Intermittierenden Fastens, sollte unverzüglich interveniert und unter anderem auf eine ausreichende Energieaufnahme über den Tag verteilt geachtet werden. Quellen: American Diabetes Association Professional Practice Committee (2025): 5. Facilitating Positive Health Behaviors and Well-being to Improve Health Outcomes: Standards of Care in Diabetes—2025. Diabetes Care 1; 48 (Supplement_1): S86–S127 Varady KA, Cienfuegos S, Ezpeleta M, Gabel K (2022): Clinical application of intermittent fasting for weight loss: progress and future directions. Nat Rev Endocrinol; 18(5):309-321 Sun ML, Yao W, Wang XY, Gao S, Varady KA, Forslund SK, Zhang M, Shi ZY, Cao F, Zou BJ, Sun MH, Liu KX, Bao Q, Xu J, Qin X, Xiao Q, Wu L, Zhao YH, Zhang DY, Wu QJ, Gong TT (2024): Intermittent fasting and health outcomes: an umbrella review of systematic reviews and meta-analyses of randomised controlled trials. EClinicalMedicine; 70:102519 Ranneh Y, Hamsho M, Shkorfu W, Terzi M, Fadel A (2025): Effect of Intermittent Fasting on Anthropometric Measurements, Metabolic Profile, and Hormones in Women with Polycystic Ovary Syndrome: A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients; 17(15):2436 Yang X, Liu W, Zhuo Y, Luo T, Wu D, Hua L (2025): Intermittent Fasting in Female Reproduction: A Double-Edged Sword. Nutr Rev, Jun 30:nuaf107 Cienfuegos S, Corapi S, Gabel K, Ezpeleta M, Kalam F, Lin S, Pavlou V, Varady KA (2022): Effect of Intermittent Fasting on Reproductive Hormone Levels in Females and Males: A Review of Human Trials. Nutrients; 14(11):2343  

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Ist intermittierendes Fasten bei Frauen gefährlich?!

Intermittierendes Fasten soll für Frauen gefährlich sein – immer wieder taucht im Internet die Behauptung auf, es könne den Hormonhaushalt von Frauen aus dem Gleichgewicht bringen. Doch wie viel Wissenschaft steckt wirklich dahinter? Im Folgenden schauen wir uns die verfügbaren Daten genauer an und trennen Fakten von Mythen. Was wird...

28.09.2026 2 min
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Zyklusbasiertes Training – das sagt die aktuelle Datenlage

Zyklusbasiertes Training – das sagt die aktuelle Datenlage

Das Thema zyklusbasiertes Training wird in den sozialen Medien heiß diskutiert. Oftmals werden Empfehlungen wie Yoga in der frühen Follikelphase, Krafttraining um den Eisprung herum und Ausdauerbelastungen in der Lutealphase ausgesprochen. Auf Grund des brisanten Themas, mit teilweise widersprüchlichen Aussagen auf den sozialen Medien, wird im Folgenden dargestellt, welche Empfehlungen auf Grund der aktuellen Datenlage wirklich ausgesprochen werden können. Kann der weibliche Zyklus die Trainingsleistung beeinflussen? Einige Studien deuten tatsächlich darauf hin, dass die Trainingsleistung während der Follikelphase im Vergleich zu den anderen Zyklusphasen geringfügig reduziert sein könnte. Zu beachten ist, dass individuelle Unterschiede und psychologische Faktoren wie das subjektive Belastungsempfinden und die emotionale Balance die Trainingswahrnehmung beeinflussen können. Insbesondere zu Beginn des Menstruationszyklus kann das Prämenstruelle Syndrom (PMS) individuell die Trainingsleistung beeinträchtigen. Auf Grund der großen Variation zwischen den Studien mit teilweise schlechter Qualität, können keine allgemeinen Richtlinien für die Trainingsleistung im Menstruationszyklus abgeleitet werden. Es wird ein personalisierter Ansatz empfohlen, bei dem die Reaktion jeder Einzelnen auf die Trainingsleistung im Menstruationszyklus im Vordergrund steht.  Ist Widerstandstraining in der ersten Zyklushälfte von Vorteil? In einigen früheren wissenschaftlichen Arbeiten wird die Durchführung von Widerstandstraining (Krafttraining) auf Grund der vorherrschenden Östrogenspitzen und damit einer „anabolen Umgebung“, insbesondere in der späten Follikelphase empfohlen. Eine Studie aus dem Jahr 2025 zeigt nun jedoch, dass keine nennenswerten Unterschiede im Stoffwechselweg zwischen den Zyklusphasen vorliegen. Es konnte keine größere anabole Wirkung von Widerstandstraining in der follikulären Phase vs. der lutealen Phase festgestellt werden.  Mehr Verletzungen um den Eisprung? Ursachen für Sportverletzungen sind multifaktoriell. Sie resultieren häufig aus einem Zusammenspiel von anatomischen, biomechanischen, hormonellen und Umwelt-Faktoren. Nach der aktuellen Datenlage scheint die Ovulationsphase jedoch die verletzungsanfälligste Phase darzustellen. Dies kann durch die erhöhte Östrogen-Konzentration zutragen kommen, welche die Gelenk- und Bänderlaxheit erhöhen kann. Das Hormon Relaxin scheint die Bändersteifigkeit ebenfalls zu verändern. Neben der Laxheit scheint zudem die neuromuskuläre Kontrolle während der Ovulationsphase am meisten zu schwanken. Die aktuelle Datenlage ist begrenzt Es ist verfrüht zu sagen, dass die kurzfristigen Hormon-Schwankungen während des Menstruationszyklus die akute Trainingsleistung, die längerfristige Kraft oder hypertrophe Anpassungen an Krafttraining spürbar beeinflussen. Aus diesem Grund wird ein individueller Ansatz empfohlen. Viele der bisher durchgeführte Studien weisen eine schlechte Qualität und damit eine stark eingeschränkte Aussagekraft auf. Quellen: Suzuki-Yamanaka M, Hashiba S, Takahashi R, Sakamaki-Sunaga M, Iizawa H, Mamizuka N (2025): Incidence of Sports Injuries across Menstrual Phases in Eumenorrheic and Abnormal Cycles in Japanese Female Athletes: A Prospective Cohort Study. Med Sci Sports Exerc.; 57(7):1395-1401 Colenso-Semple LM, McKendry J, Lim C, Atherton PJ, Wilkinson DJ, Smith K, Phillips SM (2025): Menstrual cycle phase does not influence muscle protein synthesis or whole-body myofibrillar proteolysis in response to resistance exercise. J Physiol.; 603(5):1109-1121 Martínez-Fortuny N, Alonso-Calvete A, Da Cuña-Carrera I, Abalo-Núñez R(2023): Menstrual Cycle and Sport Injuries: A Systematic Review. Int J Environ Res Public Health, 20(4):3264 McNulty KL, Elliott-Sale KJ, Dolan E, Swinton PA, Ansdell P, Goodall S, Thomas K, Hicks KM (2020): The Effects of Menstrual Cycle Phase on Exercise Performance in Eumenorrheic Women: A Systematic Review and Meta-Analysis. Sports Med, 50(10):1813-1827 Schaffarczyk M, Hipp T, Fuchs K, Reichelt L, Rückemann L, Gronwald T (2025): Psychological But Not Motor Performance and Physiological Metrics Are Influenced in Menstrual Cycle Monitoring During Rest and Submaximal Cycling. Med Sci Sports Exerc.  

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Zyklusbasiertes Training – das sagt die aktuelle Datenlage

Das Thema zyklusbasiertes Training wird in den sozialen Medien heiß diskutiert. Oftmals werden Empfehlungen wie Yoga in der frühen Follikelphase, Krafttraining um den Eisprung herum und Ausdauerbelastungen in der Lutealphase ausgesprochen. Auf Grund des brisanten Themas, mit teilweise widersprüchlichen Aussagen auf den sozialen Medien, wird im Folgenden dargestellt, welche Empfehlungen...

21.09.2026 2 min
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Gesundheit
Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage

Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage

Kaum ein Thema wird im Frauensport derzeit so heiß diskutiert wie die zyklusbasierte Ernährung. Zwischen Ernährungstrends, Erfahrungsberichten auf den sozialen Medien und widersprüchlichen Empfehlungen wird es für viele Athletinnen immer schwieriger, den Überblick zu bewahren. Dieses Wissensmagazin fasst die aktuelle Datenlage der zyklusbasierten Ernährung bei Sportlerinnen zusammen und soll dabei helfen, Empfehlungen auf den sozialen Medien kritisch hinterfragen und besser einordnen zu können. Kohlenhydratempfehlungen im Sport – der schnelle Treibstoff Kohlenhydrate sind für maximale Leistung im Training und im Wettkampf entscheidend. Die Kohlenhydratzufuhr richtet sich hierbei stets nach der Trainingsintensität und -dauer. Die allgemeinen Empfehlungen des American College of Sports Medicine lauten: Leichte Aktivitäten: 3-5 g/kg Körpergewicht (KG) pro Tag (d) Moderate Aktivität (ca. 1 Stunde): 5-7 g/kg KG/d Ausdaueraktivität (1-3 Stunden): 6-10 g/kg KG/d Extreme Aktivität (> 4 Stunden): 8-12 g/kg KG/d Für Frauen könnte eine gesteigerte Kohlenhydrat-Verfügbarkeit insbesondere während der mittleren Follikelphase entscheidend sein. In aktuellen Studien wird diskutiert, ob die Glykogenspeicherung (Speicherung von Kohlenhydraten in der Muskulatur) insbesondere in dieser Phase etwas verringert sein könnte. Studien legen nahe, dass es für Sportlerinnen ratsam sein kann, während dieser Zeit des Zyklus eine größere Menge an Kohlenhydraten (ca. 6-8 g/kg KG/d) zu sich zu nehmen. Dies könnte insbesondere in Wettkampf- oder Trainingsszenarien entscheidend sein, in denen die absolute Glykogenverfügbarkeit die Leistung einschränken kann. Darüber hinaus können Kohlenhydrate bei PMS-Beschwerden gezielt eingesetzt werden, um die Belastungsintensität zu senken und die Freude am Sport während dieser Zeit zu unterstützen. Das Problem: Da viele Frauen Kohlenhydrate mit einer Gewichtszunahme in Verbindung setzen, werden die genannten Kohlenhydrat-Empfehlungen häufig nicht erreicht. Proteinempfehlungen im Sport – Bausteine für die Regeneration Proteine sind unerlässlich für die Reparatur und den Umbau von Muskelproteinen. Es wird empfohlen eine Proteindosis von ca. 0,3 g/kg Körpergewicht so nah wie möglich am Beginn und / oder Abschluss des Trainings zu konsumieren. Frauen, die ihre Körperzusammensetzung verändern möchten und aus diesem Grund die Energieaufnahme reduzieren, sollten ca. 0,4-0,5 g Protein pro kg Körpergewicht aufnehmen, um die Regeneration zu unterstützen. Die tägliche Proteinzufuhr sollte innerhalb der mittleren bis oberen Bereiche der aktuellen Sporternährungsrichtlinie (1,4-2,2 g/kg Körpergewicht pro Tag) mit gleichmäßig verteilten Proteindosen alle drei bis vier Stunden liegen. Noch bis vor ein paar Jahren schien es, dass insbesondere in der Lutealphase eine größer Proteinzufuhr angestrebt werden sollte, da einige Studien darauf hindeuteten, dass Progesteron eine katabole Wirkung habe. Eine Studie aus dem Jahr 2025 konnte diese Annahme widerlegen. Derzeit wird eine ausreichende Proteinversorgung den ganzen Menstruationszyklus hinweg empfohlen. Flüssigkeitsversorgung – das A und O für sportliche Leistung Frauen weisen im Vergleich zu Männer einen geringeren Körperwasseranteil und somit weniger Flüssigkeit auf, die sie durch das Schwitzen verlieren können. Die weiblichen Geschlechtshormone scheinen darüber hinaus die Flüssigkeitsdynamik und den Elektrolythaushalt zu beeinflussen. Hierdurch können die Folgen eines Flüssigkeitsverlustes noch schwerwiegender sein. Insbesondere in der Lutealphase scheint es ein erhöhtes Risiko einer Hyponatriämie (Unterversorgung mit Natrium) zu geben. Bisher wurden noch keine konkreten Zielwerte für die Trinkmenge oder exakte Empfehlungen zur Getränkezusammensetzungen für Sportlerinnen formuliert. Insbesondere die Natriumzufuhr und Wasserbilanz scheinen jedoch während längerer Belastungen entscheidend zu sein. Die Datenlage ist begrenzt Auf Grund der noch immer begrenzten Datenlage, weisen die derzeitigen Ernährungsempfehlungen möglicherweise nur eine eingeschränkte Anwendbarkeit auf. Entscheidend scheint jedoch eine ausreichende Kohlenhydrat-, Protein- und Energieaufnahme über den gesamten Menstruationszyklus zu sein. Wichtig: Die Ernährung richtet sich stets nach der ausgeführten Sportart und nicht nach der Zyklusphase. Quellen: Thomas DT, Erdman KA, Burke LM. American College of Sports Medicine Joint Position Statement. Nutrition and Athletic Performance. Med Sci Sports Exerc. 2016 Mar;48(3):543-68. doi: 10.1249/MSS.0000000000000852. Erratum in: Med Sci Sports Exerc. 2017 Jan;49(1):222 McHaffie SJ, Langan-Evans C, Morehen JC, Strauss JA, Areta JL, Rosimus C, Evans M, Elliott-Sale KJ, Cronin CJ, Morton JP (2022): Carbohydrate fear, skinfold targets and body image issues: a qualitative analysis of player and stakeholder perceptions of the nutrition culture within elite female soccer. Sci Med Footb; 6(5):675-685 Sims ST, Kerksick CM, Smith-Ryan AE, Janse de Jonge XAK, Hirsch KR, Arent SM, Hewlings SJ, Kleiner SM, Bustillo E,Tartar JL, Starratt VG, Kreider RB, Greenwalt C, Rentería LI, Ormsbee MJ, VanDusseldorp TA, Campbell BI, Kalman DS, Antonio J (2023): International society of sports nutrition position stand: nutritional concerns of the female athlete. J IntSoc Sports Nutr, 20(1):2204066 Moore DR, Sygo J, Morton JP (2022): Fuelling the female athlete: Carbohydrate and proteinrecommendations. Eur J Sport Sci, 22(5):684-696 Colenso-Semple LM, McKendry J, Lim C, Atherton PJ, Wilkinson DJ, Smith K, Phillips SM (2025): Menstrual cycle phase does not influence muscle protein synthesis or whole-body myofibrillar proteolysis in response to resistance exercise. J Physiol.; 603(5):1109-1121

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Gesundheit

Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage

Kaum ein Thema wird im Frauensport derzeit so heiß diskutiert wie die zyklusbasierte Ernährung. Zwischen Ernährungstrends, Erfahrungsberichten auf den sozialen Medien und widersprüchlichen Empfehlungen wird es für viele Athletinnen immer schwieriger, den Überblick zu bewahren. Dieses Wissensmagazin fasst die aktuelle Datenlage der zyklusbasierten Ernährung bei Sportlerinnen zusammen und soll dabei...

14.09.2026 4 min
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Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage

Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage

Kaum ein Thema wird im Frauensport derzeit so heiß diskutiert wie die zyklusbasierte Ernährung. Zwischen Ernährungstrends, Erfahrungsberichten auf den sozialen Medien und widersprüchlichen Empfehlungen wird es für viele Athletinnen immer schwieriger, den Überblick zu bewahren. Dieses Wissensmagazin fasst die aktuelle Datenlage der zyklusbasierten Ernährung bei Sportlerinnen zusammen und soll dabei helfen, Empfehlungen auf den sozialen Medien kritisch hinterfragen und besser einordnen zu können. Kohlenhydratempfehlungen im Sport – der schnelle Treibstoff Kohlenhydrate sind für maximale Leistung im Training und im Wettkampf entscheidend. Die Kohlenhydratzufuhr richtet sich hierbei stets nach der Trainingsintensität und -dauer. Die allgemeinen Empfehlungen des American College of Sports Medicine lauten: Leichte Aktivitäten: 3-5 g/kg Körpergewicht (KG) pro Tag (d) Moderate Aktivität (ca. 1 Stunde): 5-7 g/kg KG/d Ausdaueraktivität (1-3 Stunden): 6-10 g/kg KG/d Extreme Aktivität (> 4 Stunden): 8-12 g/kg KG/d Für Frauen könnte eine gesteigerte Kohlenhydrat-Verfügbarkeit insbesondere während der mittleren Follikelphase entscheidend sein. In aktuellen Studien wird diskutiert, ob die Glykogenspeicherung (Speicherung von Kohlenhydraten in der Muskulatur) insbesondere in dieser Phase etwas verringert sein könnte. Studien legen nahe, dass es für Sportlerinnen ratsam sein kann, während dieser Zeit des Zyklus eine größere Menge an Kohlenhydraten (ca. 6-8 g/kg KG/d) zu sich zu nehmen. Dies könnte insbesondere in Wettkampf- oder Trainingsszenarien entscheidend sein, in denen die absolute Glykogenverfügbarkeit die Leistung einschränken kann. Darüber hinaus können Kohlenhydrate bei PMS-Beschwerden gezielt eingesetzt werden, um die Belastungsintensität zu senken und die Freude am Sport während dieser Zeit zu unterstützen. Das Problem: Da viele Frauen Kohlenhydrate mit einer Gewichtszunahme in Verbindung setzen, werden die genannten Kohlenhydrat-Empfehlungen häufig nicht erreicht. Proteinempfehlungen im Sport – Bausteine für die Regeneration Proteine sind unerlässlich für die Reparatur und den Umbau von Muskelproteinen. Es wird empfohlen eine Proteindosis von ca. 0,3 g/kg Körpergewicht so nah wie möglich am Beginn und / oder Abschluss des Trainings zu konsumieren. Frauen, die ihre Körperzusammensetzung verändern möchten und aus diesem Grund die Energieaufnahme reduzieren, sollten ca. 0,4-0,5 g Protein pro kg Körpergewicht aufnehmen, um die Regeneration zu unterstützen. Die tägliche Proteinzufuhr sollte innerhalb der mittleren bis oberen Bereiche der aktuellen Sporternährungsrichtlinie (1,4-2,2 g/kg Körpergewicht pro Tag) mit gleichmäßig verteilten Proteindosen alle drei bis vier Stunden liegen. Noch bis vor ein paar Jahren schien es, dass insbesondere in der Lutealphase eine größer Proteinzufuhr angestrebt werden sollte, da einige Studien darauf hindeuteten, dass Progesteron eine katabole Wirkung habe. Eine Studie aus dem Jahr 2025 konnte diese Annahme widerlegen. Derzeit wird eine ausreichende Proteinversorgung den ganzen Menstruationszyklus hinweg empfohlen. Flüssigkeitsversorgung – das A und O für sportliche Leistung Frauen weisen im Vergleich zu Männer einen geringeren Körperwasseranteil und somit weniger Flüssigkeit auf, die sie durch das Schwitzen verlieren können. Die weiblichen Geschlechtshormone scheinen darüber hinaus die Flüssigkeitsdynamik und den Elektrolythaushalt zu beeinflussen. Hierdurch können die Folgen eines Flüssigkeitsverlustes noch schwerwiegender sein. Insbesondere in der Lutealphase scheint es ein erhöhtes Risiko einer Hyponatriämie (Unterversorgung mit Natrium) zu geben. Bisher wurden noch keine konkreten Zielwerte für die Trinkmenge oder exakte Empfehlungen zur Getränkezusammensetzungen für Sportlerinnen formuliert. Insbesondere die Natriumzufuhr und Wasserbilanz scheinen jedoch während längerer Belastungen entscheidend zu sein. Die Datenlage ist begrenzt Auf Grund der noch immer begrenzten Datenlage, weisen die derzeitigen Ernährungsempfehlungen möglicherweise nur eine eingeschränkte Anwendbarkeit auf. Entscheidend scheint jedoch eine ausreichende Kohlenhydrat-, Protein- und Energieaufnahme über den gesamten Menstruationszyklus zu sein. Wichtig: Die Ernährung richtet sich stets nach der ausgeführten Sportart und nicht nach der Zyklusphase. Quellen: Thomas DT, Erdman KA, Burke LM. American College of Sports Medicine Joint Position Statement. Nutrition and Athletic Performance. Med Sci Sports Exerc. 2016 Mar;48(3):543-68. doi: 10.1249/MSS.0000000000000852. Erratum in: Med Sci Sports Exerc. 2017 Jan;49(1):222 McHaffie SJ, Langan-Evans C, Morehen JC, Strauss JA, Areta JL, Rosimus C, Evans M, Elliott-Sale KJ, Cronin CJ, Morton JP (2022): Carbohydrate fear, skinfold targets and body image issues: a qualitative analysis of player and stakeholder perceptions of the nutrition culture within elite female soccer. Sci Med Footb; 6(5):675-685 Sims ST, Kerksick CM, Smith-Ryan AE, Janse de Jonge XAK, Hirsch KR, Arent SM, Hewlings SJ, Kleiner SM, Bustillo E,Tartar JL, Starratt VG, Kreider RB, Greenwalt C, Rentería LI, Ormsbee MJ, VanDusseldorp TA, Campbell BI, Kalman DS, Antonio J (2023): International society of sports nutrition position stand: nutritional concerns of the female athlete. J IntSoc Sports Nutr, 20(1):2204066 Moore DR, Sygo J, Morton JP (2022): Fuelling the female athlete: Carbohydrate and proteinrecommendations. Eur J Sport Sci, 22(5):684-696 Colenso-Semple LM, McKendry J, Lim C, Atherton PJ, Wilkinson DJ, Smith K, Phillips SM (2025): Menstrual cycle phase does not influence muscle protein synthesis or whole-body myofibrillar proteolysis in response to resistance exercise. J Physiol.; 603(5):1109-1121

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Gesundheit

Zyklusbasierte Ernährung – das sagt die aktuelle Datenlage

Kaum ein Thema wird im Frauensport derzeit so heiß diskutiert wie die zyklusbasierte Ernährung. Zwischen Ernährungstrends, Erfahrungsberichten auf den sozialen Medien und widersprüchlichen Empfehlungen wird es für viele Athletinnen immer schwieriger, den Überblick zu bewahren. Dieses Wissensmagazin fasst die aktuelle Datenlage der zyklusbasierten Ernährung bei Sportlerinnen zusammen und soll dabei...

07.09.2026 3 min
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Gesundheit

Dein Experten Team

Madeleine Beer

Madeleine Beer

Prof. Dr. Med. Pavel Dufek

Dr. Prof. Pavel Dufek

Seyit Ali Shobeiri

Seyit Ali Shobeiri

Stefania Shobeiri

Stefania Shobeiri

Wichtige Informationen

Curcumin | IAMSTR® Nutrition

Was ist Curcumin?

Curcumin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und das Hauptcurcuminoid der Gelbwurzel, auch bekannt als Kurkuma. Es ist ein intensiv gelb-orange gefärbtes Pigment, das Curry-Mischungen und der „Goldenen Milch“ ihre typische Farbe verleiht. Auch in der Lebensmittelindustrie wird Curcumin häufig als Farbstoff verwendet. In der traditionellen Ayurvedamedizin wird Kurkuma seit über 5.000...

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Wirkstoff
Schlaf  | IAMSTR® Nutrition

Melotime Melatonin Slow Release

Was ist Melatonin und warum ist es wichtig? Melatonin wird oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, ist aber auch ein starkes Antioxidans. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Melatonin wird unter dem Einfluss von Dunkelheit ausgeschüttet. Unnatürliche Lichtquellen am Abend, wie das Handy, der Laptop oder der Fernseher, können die natürliche Produktion von Melatonin hemmen und reduzieren. Da die Schlafqualität eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit spielt, wurden in den letzten Jahren immer mehr Studien zu extern verabreichtem Melatonin, zum Beispiel in Form von Sprays, Gummi-Drops oder Pulvern, durchgeführt. Was ist MelotimeTM und wie wirkt es? MelotimeTM ist ein Melatoninprodukt mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung. Diese Formulierung hilft laut Hersteller Nutriventia, die natürlichen 8 Stunden des Schlafzyklus nachzuahmen. Das Melatonin wird über 8 Stunden systematisch freigesetzt, wobei die ersten 50 % der Dosis innerhalb der ersten Stunde und die restlichen 50 % in den darauffolgenden Stunden freigesetzt werden. Dieses Freisetzungsprofil soll die richtige Dosis Melatonin liefern, ohne dass am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl auftritt. Welche Vorteile bietet MelotimeTM? Laut Hersteller kann MelotimeTM sowohl die subjektiv empfundene als auch die objektive Schlafqualität verbessern. Durch die Förderung eines qualitativ hochwertigeren Schlafs kann MelotimeTM auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Wie wird die Qualität von MelotimeTM sichergestellt? Für MelotimeTM werden nur Rohstoffe verwendet, die nicht gentechnisch verändert sind. Die Herstellung erfolgt GMP-konform (Good Manufacturing Practice). Dieses Qualitätssicherungssystem wird in der Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie angewendet, um Hygieneaspekte einzuhalten und den Verbraucher zu schützen. Fazit MelotimeTM ist ein innovatives Melatoninprodukt, das durch seine verzögerte Freisetzung den natürlichen Schlafzyklus unterstützt. Es kann die Schlafqualität verbessern und die geistige Leistungsfähigkeit steigern, ohne am nächsten Morgen ein schläfriges Gefühl zu verursachen. Dank der hohen Qualitätsstandards bei der Herstellung bietet MelotimeTM eine sichere und effektive Lösung für besseren Schlaf. Unsere Empfehlung Relax & Sleep. Es beinhaltet die wichtigsten Inhaltsstoffe für einen optimierten Schlaf. Quellen Nutriventia. by inventia: Nutriventia, aufgerufen am 26.08.2022 Reiter R.J., Tan D.X., Galano A. (2014): Melatonin: Exceeding Expectations. Physiology, 29:325-333 Vasey C., McBride J., Penta K. (2021): Circadian Rhythm Dysregulation and Restoration: The Role of Melatonin. Nutrients, 13, 3480

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Wirkstoff

Melotime Melatonin Slow Release

Was ist Melatonin und warum ist es wichtig? Melatonin wird oft als „Schlafhormon“ bezeichnet, ist aber auch ein starkes Antioxidans. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns gebildet und reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Melatonin wird unter dem Einfluss von Dunkelheit ausgeschüttet. Unnatürliche Lichtquellen am Abend, wie das Handy, der...

20.07.2024 3 min
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Wirkstoff

Unsere Leseempfehlung

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika | IAMSTR® Nutrition

Probiotika, Präbiotika, Synbiotika, Postbiotika

Der menschliche Magen-Darm-Trakt wird von einer Vielzahl an Mikroorganismen (z.B. Bakterien, Pilzen) besiedelt. Unsere Darmbakterien bilden ein komplexes Ökosystem und gehen mit uns Menschen eine Symbiose (Zusammenleben) ein. Hinsichtlich der Darmgesundheit hast du eventuell bereits von Probiotika, Präbiotika, Synbiotika und Postbiotika gehört. Was genau darunter verstanden wird, erkläre ich dir...

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Gesundheit
Kaffe  | IAMSTR® Nutrition

Entgiftung und Darmgesundheit am Morgen

Möchtest du ein Getränk, das dich hydriert und sowohl deinen Darm als auch dein Immunsystem unterstützen kann? Dann ist unser Morning Routine Drink genau das Richtige für dich!   Hier erfährst du mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Vorteile: Warum ist Limettensaft so wertvoll? Limetten sind reich an Vitamin C, einem starken Antioxidans, das den Körper vor Krankheitserregern schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Vitamin C trägt jedoch nicht nur zur normalen Funktion des Immunsystems bei, sondern hilft darüber hinaus Müdigkeit zu verringern.   Was hilft naturtrüber Apfelessig? Da naturtrüber Apfelessig durch Fermentation hergestellt wird, handelt es sich um ein probiotisch wirkendes Lebensmittel. Während der Gärung entstehen unter anderem sogenannte Milchsäurebakterien, die bei regelmäßigem Verzehr das Darmmikrobiom unterstützen können.   Was bewirkt fermentiertes L-Glutamin und Baobab Fruchtfleisch? L-Glutamin stellt eine Energiequelle für die Dickdarmzellen dar. Baobab-Fruchtfleisch liefert Ballaststoffe (Präbiotika), welche den Darmbakterien als Nahrung dienen.   Wie wirkt Magnesiummalat in deinem Körper? Magnesium in Form von Magnesiummalat weist eine hohe Bioverfügbarkeit und eine sehr gute Verträglichkeit auf. Magnesium ist speziell für seine positiven Auswirkungen auf das Elektrolytgleichgewicht und den Energiestoffwechsel bekannt. Dadurch hilft es Müdigkeit am Morgen zu verringern.   Warum enthält der Drink Rosa Kristallsalz? Das im Rosa Kristallsalz enthaltene Natrium gehört zu den sogenannten Elektrolyten. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushalts. Darüber hinaus ist Natrium an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks beteiligt.   Ist der Morning Routine Drink einfach zu verwenden? Da das Produkt in Pulverform vorliegt, ist es ideal für unterwegs. Du kannst es einfach mit Wasser anrühren und frisch genießen. Probiere es aus & teile uns dein Feedback mit, nachdem du unseren Good Morning Drink ausprobiert und die Vorteile selbst erlebt hast!    

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Gesundheit

Entgiftung und Darmgesundheit am Morgen

Möchtest du ein Getränk, das dich hydriert und sowohl deinen Darm als auch dein Immunsystem unterstützen kann? Dann ist unser Morning Routine Drink genau das Richtige für dich!   Hier erfährst du mehr über die einzelnen Inhaltsstoffe und ihre Vorteile: Warum ist Limettensaft so wertvoll? Limetten sind reich an Vitamin C,...

20.07.2024 4 min
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Gesundheit
Bio | IAMSTR® Nutrition

Sind Bio-Produkte besser als konventionelle Produkte?

Warum sollte man Bio-Produkte kaufen? In Deutschland gibt es viele verschiedene Biosiegel. Selbst Discounter bieten Bioprodukte an, und die Preisspanne zwischen Bioprodukten aus dem Discounter und denen aus einem Bio-Supermarkt ist oft groß. Aber ist das einfach nur Abzocke, oder gibt es Unterschiede in der Kontrolle und Qualität der Bioprodukte? Gibt es Unterschiede zwischen den Biosiegeln? Tatsächlich gibt es Unterschiede in den Richtlinien für Bioprodukte. Discounter verwenden häufig die EU-Öko-Verordnung, die nur Mindeststandards für ökologische Landwirtschaft und Verarbeitung vorgibt. Welche Bioanbauverbände haben strengere Richtlinien? Verschiedene Bioanbauverbände, wie zum Beispiel Demeter, haben sich strengere Richtlinien auferlegt. Demeter gilt als das strengste deutsche Biosiegel und geht deutlich über die EU-Öko-Verordnung hinaus. Bauern, die in Demeter-Qualität produzieren wollen, müssen ihren Betrieb komplett umstellen. Auf einem Demeter-Hof dürfen zum Beispiel keine Bio-Schweine gehalten und gleichzeitig konventionelle Zuckerrüben angebaut werden. Auch beim Zukauf von Futtermitteln und Dünger gelten strengere Auflagen. Laut EU-Öko-Verordnung sind höhere Düngemengen erlaubt, und Bio-Äcker dürfen sogar mit konventioneller Gülle gedüngt werden. Bei Bioanbauverbänden wie Demeter sind die erlaubten Zusatzstoffe und Aromen stärker eingeschränkt, und bestimmte Herstellungsverfahren, die das Lebensmittel zu stark beeinflussen, sind verboten. Diese strengeren Vorschriften führen zu höheren Produktions- und Verarbeitungskosten, wodurch die Produkte teurer sind. Sind alle Bio-Produkte gleich? Bio ist nicht gleich Bio. Biologisch erzeugte Lebensmittel aus dem Discounter haben zwar eine höhere Qualität und Nährstoffdichte im Vergleich zu konventionell erzeugten Lebensmitteln, sind aber nicht so streng kontrolliert wie Produkte von Verbänden wie Demeter. Wer sich ab und zu Lebensmittel mit wirklich streng kontrollierter Bioqualität gönnen möchte, sollte auf folgende Biosiegel achten: Demeter Bioland Naturland Ecoland Biokreis   Fazit Es gibt große Unterschiede in der Qualität und den Kontrollen von Bioprodukten. Während Discounter-Bio-Produkte eine bessere Wahl als konventionelle Produkte sind, bieten Bioanbauverbände wie Demeter eine noch höhere Qualität und strengere Kontrollen. Wer auf die bestmögliche Bioqualität Wert legt, sollte sich an die genannten Biosiegel halten.

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Gesundheit

Sind Bio-Produkte besser als konventionelle Produkte?

Warum sollte man Bio-Produkte kaufen? In Deutschland gibt es viele verschiedene Biosiegel. Selbst Discounter bieten Bioprodukte an, und die Preisspanne zwischen Bioprodukten aus dem Discounter und denen aus einem Bio-Supermarkt ist oft groß. Aber ist das einfach nur Abzocke, oder gibt es Unterschiede in der Kontrolle und Qualität der Bioprodukte?...

20.07.2024 3 min
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Gesundheit
Schwangerschaft | IAMSTR® Nutrition

Kritische Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

Jeder Mensch benötigt ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, um zu überleben. In der Schwangerschaft verändert sich dieser Bedarf – die Zufuhr ist noch wichtiger, da dein Baby mitversorgt wird.

8 min
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Gesundheit

Kritische Mikronährstoffe in der Schwangerschaft

Jeder Mensch benötigt ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, um zu überleben. In der Schwangerschaft verändert sich dieser Bedarf – die Zufuhr ist noch wichtiger, da dein Baby mitversorgt wird.

20.07.2024 8 min
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Gesundheit
Am i good enough? | IAMSTR® Nutrition

Sind Nahrungsergänzungsmittel in 2024 notwendig?

Ein Paradoxon unserer Zeit Noch nie zuvor in der Geschichte haben Menschen in bestimmten Teilen der Welt so viel zu essen gehabt wie heute. In den Industriestaaten leben wir im Überfluss. Doch obwohl wir mehr essen, werden wir immer kränker. Krankheiten wie Adipositas (Fettleibigkeit), Typ-2-Diabetes, Krebs und Alzheimer nehmen stetig zu. Wie passt das zusammen? Der Rückgang der Nährstoffgehalte Ein großes Problem ist der sinkende Nährstoffgehalt in unseren Lebensmitteln. Studien zeigen, dass der Nährstoffgehalt vieler Obst- und Gemüsesorten in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat. Heute müssten wir bis zu zehn Tomaten essen, um den Nährstoffgehalt einer einzigen Tomate von vor 50 Jahren zu erreichen. Gründe dafür sind ausgelaugte Böden durch intensive Landwirtschaft, lange Transportwege, unreife Ernten und lange Lagerzeiten. Weltweite Nährstoffdefizite Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) leiden weltweit viele Menschen an Nährstoffmängeln: 2 Milliarden Menschen haben Eisenmangel 1-2 Milliarden Menschen haben Vitamin-D-Mangel 1 Milliarde Menschen haben Zinkmangel 500 Millionen Menschen haben Jodmangel 200 Millionen Menschen haben Vitamin-A-Mangel 100 Millionen Menschen haben Selenmangel   Nährstoffmängel auch in Deutschland Man könnte denken, dass diese Probleme nur Entwicklungsländer betreffen. Doch auch in Deutschland sind viele Menschen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Über 90 % der Deutschen haben eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung, besonders in den Monaten von Oktober bis März, wenn die Sonne zu niedrig steht, um genügend Vitamin D zu produzieren. Auch bei Jod und Selen sieht es nicht besser aus. Laut der Nationalen Verzehrsstudie II erreichen knapp die Hälfte der Deutschen nicht die empfohlene Jodaufnahme, und viele haben zu niedrige Selenwerte im Blut. Weitere kritische Nährstoffe in Deutschland sind Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Folsäure und Vitamin B12. Die Rolle von Nahrungsergänzungsmitteln Angesichts der abnehmenden Nährstoffgehalte in Lebensmitteln und der weit verbreiteten Mängel kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Es ist jedoch wichtig, zuerst den individuellen Nährstoffstatus bestimmen zu lassen, um gezielt zu supplementieren und Mängel auszugleichen. Fazit Auch in Zeiten des Überflusses können Nahrungsergänzungsmittel notwendig sein, um sicherzustellen, dass unser Körper alle wichtigen Nährstoffe erhält. Eine ausgewogene Ernährung reicht oft nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Daher kann es sinnvoll sein, hochwertige Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, um die Gesundheit zu unterstützen und Mängel zu vermeiden. Falls Du nach hochwertigen Nahrungsergänzungen suchst, schaue dir unser Basic Bundle an, mit allen wichtigen Nährstoffen.  

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Gesundheit

Sind Nahrungsergänzungsmittel in 2024 notwendig?

Ein Paradoxon unserer Zeit Noch nie zuvor in der Geschichte haben Menschen in bestimmten Teilen der Welt so viel zu essen gehabt wie heute. In den Industriestaaten leben wir im Überfluss. Doch obwohl wir mehr essen, werden wir immer kränker. Krankheiten wie Adipositas (Fettleibigkeit), Typ-2-Diabetes, Krebs und Alzheimer nehmen stetig...

20.07.2024 3 min
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