Gesundheit

Blasenentzündung, was tun?!

Publiziert am , von M.Sc. Oec. Troph. Madeleine Beer
2 min Lesezeit
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Blasenentzündung betrifft mehr Frauen als Männer

Frauen leiden aufgrund der kürzeren Harnröhre deutlich häufiger an Blasenentzündungen als Männer. Etwa 60 % aller Frauen erleiden im Laufe ihres Lebens mindestens eine Harnwegsinfektion. 30-40 % erleiden wiederkehrende Harnwegsinfektionen, die die Lebensqualität stark einschränken können.


Symptome einer Blasenentzündung

Die Symptome einer Blasenentzündung reichen von häufigem Harndrang und somit häufigem Wasserlassen bis hin zu Schmerzen beim Wasserlassen und Krämpfen im Unterleib. Wandern die Bakterien aus der Blase die Harnleiter in die Nieren hoch, kann es zudem zu einer Nierenbeckenentzündung inklusive Fieber, Schüttelfrost und starken Schmerzen in beiden Flanken kommen.


Gründe für Blasenentzündungen

Eine Blasenentzündung wird in der Regel durch Bakterien, seltener auch durch Viren, Parasiten oder Pilze ausgelöst. In den meisten Fällen handelt es sich um Schmierinfektionen mit Escherichia Coli“ (E. coli Bakterien), die sich am Darmausgang befinden. Diese können zum einen durch Geschlechtsverkehr die Harnröhre in die Blase hochwandern, zum anderen durch eine falsche Toilettenhygiene in die Scheide getragen werden. Um letzteres zu verhindern, sollten Frauen nach dem Toilettengang darauf achten, sich von der Scheide zum Darmausgang zu säubern und nicht vom Darmausgang zur Scheide.


Risikofaktoren für die Entstehung einer Blasenentzündung sind darüber hinaus eine Unterkühlung, Diabetes mellitus, eine Schwangerschaft oder ein geschwächtes Immunsystem durch z.B. langanhaltenden Stress.


Was kann vorbeugend unternommen werden?

Der regelmäßige Konsum von Cranberrys oder Cranberry-Muttersaft kann helfen, das Auftreten von wiederkehrenden Blasenentzündungen zu reduzieren. Neben Cranberry-Saft wird zudem häufig die Einnahme von D-Mannose empfohlen. Hierbei handelt es sich um einen Einfachzucker, der nicht verstoffwechselt und somit über das Harnsystem ausgeschieden wird. D-Mannose soll die Einnistung von E. coli Bakterien in die Epithelzellen der Blase hemmen, wodurch diese ausgeschwemmt werden und keine Entzündung verursachen können. Sobald sich die Bakterien in den Zellen der Blase eingenistet haben, kann D-Mannose diese beschriebene Wirkung nicht mehr entfalten, weswegen sie vor allem präventiv (vorbeugend) eingesetzt wird.

 

Was kann im Akut-Fall unternommen werden?

Sobald erste Anzeichen, wie z.B. Schmerzen beim Wasserlassen verspürt werden, sollte in jedem Falle auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden. Es wird empfohlen mindestens 2 Liter, vorzugsweise Wasser und Tees, die einen harntreibenden Effekt haben, wie beispielsweise spezielle Nieren- und Blasentees, oder Brennnesseltee, am Tag zu trinken. Dem Körper sollte Ruhe gegönnt werden. Wärme durch z.B. Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche kann ebenfalls angewendet werden.

Falls die Blasenentzündung nicht besser wird, sollte in jedem Falle ein Arzt aufgesucht werden, um schlimmere Komplikationen zu vermeiden.

 

*Disclaimer: Dieses Wissensmagazin ersetzt keinen ärztlichen Ratschlag. Bei einer Blasenentzündung solltest du einen Arzt aufsuchen.

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