In der heutigen schnelllebigen Welt verzichten immer mehr Menschen auf das Frühstück. Ob aus Appetitlosigkeit, Zeitmangel oder durch Ernährungspraktiken wie Intervallfasten. Das Auslassen des Frühstücks ist keine Seltenheit mehr. Warum ein Frühstück aus ernährungswissenschaftlicher bzw. gesundheitlicher Sicht sinnvoll sein kann, erfährst du im Folgenden.
Darum lohnt sich ein Frühstück
Kognitive Leistungsfähigkeit
Studien zeigen, dass ein Frühstück den Konzentrations- und Aufmerksamkeitsgrad positiv beeinflussen kann. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten in jedem Falle frühstücken.
Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Gesundheit
Das Auslassen des Frühstücks kann zu einem erhöhten Hungerempfinden über den Tag und zu vermehrten Heißhungerattacken führen. Zudem geht das Auslassen des Frühstücks mit einem erhöhten Risiko für beispielsweise Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck einher.
Bei einer gezielten Kalorienrestriktion kann das Auslassen des Frühstücks für bestimmte Personengruppen (z.B. bei Adipositas) neutral oder sogar vorteilhaft hinsichtlich der Stoffwechsel Gesundheit sein. Die individuellen Auswirkungen hängen stark von der Gesamtqualität der Ernährung, des Lebensstils und der persönlichen Präferenzen ab.
Mikronährstoffversorgung
Ein vollwertiges Frühstück kann einen entscheidenden Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen leisten. Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe) sind unter anderem für die Energieproduktion, die Nervenfunktion und das Immunsystem von großer Bedeutung.
Frühstück ist nicht gleich Frühstück
Entscheidend ist natürlich nicht nur der Fakt, dass etwas gefrühstückt wird, sondern vor allem, was gefrühstückt wird. Ein ausgewogenes Frühstück sollte sowohl Makronährstoffe (komplexe Kohlenhydrate, Eiweiß, gesunde Fette) sowie die bereits angesprochenen Mikronährstoffe enthalten, um den Körper langfristig zu sättigen und mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Dein Frühstück kannst du beispielsweise aus den folgenden Komponenten zusammen:
Komplexe Kohlenhydrate: Haferflocken, Vollkornbrot, -brötchen, Hirse, Quinoa, …
Eiweiß: Skyr, Joghurt, Quark, Frischkäse, Ei, Nüsse, Hummus, Tofu, …
Gesunde Fette: Nüsse, Samen, Avocado, Leinöl, Nussmus, …
Mikronährstoffe: Gemüse, Obst, Kräuter, …
Fazit
Ein Frühstück kann den Körper (bei ausgewogener Zusammenstellung) mit Mikronährstoffen, Energie, hochwertigem Eiweiß und Ballaststoffen versorgen. Dies kann sich nicht nur positiv auf die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch auf die Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken.
Intervallfasten (16:8) kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, dessen Durchführung sollte jedoch individuell abgewogen werden.
Quellen:
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